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Terminal
 
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Terminal

Tom Hanks , Catherine Zeta-Jones , Steven Spielberg    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (80 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 35,83 Kostenlose Lieferung. Details
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Rezensionen

Aus der Amazon-Redaktion

Ebenso wie ein Flughafen, der unter Vollauslastung arbeitet, lebt Terminal von den vollkommenen Fähigkeiten des Regisseurs und des Hauptdarstellers. Nachdem sie ihre Chemie in Sachen Zusammenarbeit bei Der Soldat James Ryan und Catch me if you can verfeinert hatten, arbeiten Steven Spielberg und Tom Hanks zusammen wie die Präzisionsmechaniken einer Rolex, und sie verwandeln ein heikles und nicht wirklich glaubwürdiges Szenario in eine liebevolle moderne (teilweise auf Fakten basierende) Fabel, die sowohl technisch eindrucksvoll als auch subtil und bewegend ist. Spielberg macht auf Capra und spinnt die hauchdünne Geschichte des Osteuropäers Victor Navorski (Hanks in einer toll abgestimmten Rolle), der auf dem John F. Kennedy Flughafen in New York ankommt, als gerade in seinem (erfundenen) Heimatland ein Putsch passiert – was ihn ohne gültige Staatsbürgerschaft dazu zwingt, sich auf unbestimmte Zeit im Terminal für internationale ankommende Flüge (einem erstaunlichen Bühnenbild in Originalgröße, das Spielberg zu überaus eleganten visuellen Ideen inspiriert) nieder zu lassen. Spielberg sagte, er habe diesen Film gemacht, um von jener verschreckten Stimmung der sich im Krieg mit dem Irak befindlichen U.S.A. abzulenken, und sein meisterhafter Einfluss wirkt bei dem zuweilen schwammigen Thema Wunder – selbst Stanley Tuccis übereifriger Flughafendirektor und Catherine Zeta-Jones’ verwirrte Flugbegleiterin kommen dabei entsprechend gut weg und erscheinen unangestrengt charmant. Bei all dem versammelten Talent kann man über die kleinen Unzulänglichkeiten bei Terminal hinweg sehen – der Film erreicht letztendlich eine seltene cineastische Eleganz. --Jeff Shannon

Movieman.de

Tom Hanks beweis einmal mehr sein Können in der Darstellung eines Ausländers, der sich mit ehrlicher Haut und Können dem Leben in einem Flughafen anpasst. Die Spielart weckt große Nähe und die Geschichte bleibt stets nachvollziehbar. Wer glaubt, 2 Stunden Film in einem Flughafengebäude wären langweilig, der wird hier sehr angenehm überrascht. Am Ende ist man fast ein bißchen traurig, das der Film "schon" zu Ende ist. Fazit: Unbedingt ansehen, aber einmal reicht

Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch optimal gelöst, mit einer infomativen Bonusdisc, die ohne Kollegenloberei auskommt

Bild: An dieser Produktion gibt es praktisch nichts auszusetzen. Alle Werte liegen auf sehr hohem Niveau. Insbesondere der Kontrast bietet hier ein überwältigendes Spektrum an dargestellten Helligkeitsabstufungen. Selbst im Gegenlicht gefilmte Fenster überstrahlen nicht auf die Fensterrahmen (00.08.44), das ist sensationell gut. Auch der im Halbdunkel der Nacht in der Flughafenhalle herumtappende Viktor hat ein klar erkennbares Gesicht, in dem sich auch hier noch sauber die Farbe von Neonwerbung widerspiegelt (00.14.55). Die Schärfe läßt es zu, auch weit im Hintergrund befindliche Details, wie Logos der Fluggesellschaften an den Anzeigetafeln noch recht sauber zu erkennen. Rauschen oder Kompressionsrückstände sind ebenfalls nur im Messbereich, aber nur auf großer Leinwand im Ansatz erkennbar. Ein hervorragendes Mastering.

Ton: Wer heute auf einen Flughafen kommt, den erwarten eine Fülle akustischer Eindrücke aus den verschiedensten Richtungen. Terminal bringt diese in einer absolut authentischen Aufbereitung in das heimische Wohnzimmer (00.00.40 Durchsage, 00.33.45 Gepäckwagen quer durch das Bild). Lediglich eine "Von oben-Ortung" der Durchsagen gelingt nicht, weil es dafür noch keine Technik/Kanal gibt. Der Film ist gespickt mit einer umfassenden, dichten Atmo, die 2 Stunden lang vergessen läßt, dass man zu Hause ist und nicht in einer Wartehalle. Die Sprachverständlichkeit ist sehr gut und auch die Voluminierung ist stets an die aktuelle Gesamtlautstärke angepasst. Lediglich in Punkto Authntizität hat die englische Originalfassung die Nase vorn, weil die deutsche Synchro hier einfach merklich nach Studio klingt. Effektseitig werden hier genrebedingt keine großen Dynamikreserven angezapft, aber das fehlt hier auch überhaupt nicht.

Extras: Die Bonusdisc gibt informative Einblicke z.B. auf den Bau des Terminals. Ein Dreh an einem realen Flughafen wäre unmöglich gewesen. Ein Making of ist durchsetzt mit vielen Statements von Tom Hanks, Catherine Zeta-Jones und Regisseur Steven Spielberg. Von letztem hätte die Special Edition jedoch einen Audiokommentar verdient gehabt, da es über diesen Film sicher viel zu erzählen gibt. Das Menü ist trefflich als typisch klackernde Anzeigetafel eines Flughafenterminals designt und intuitiv bedienbar. --movieman.de

VideoMarkt

Aufgrund diplomatischer Probleme verweigert man dem osteuropäischen Touristen Viktor Navorski am New Yorker Flughafen sowohl Ein- als auch Ausreise. In der Transitzone gestrandet und kaum des Englischen mächtig, fügt sich Viktor ergeben in sein Schicksal und richtet sich nach und nach häuslich ein. Bald verdient er etwas Geld als Kofferträger und Bauarbeiter, knüpft Freundschaften mit den Angestellten und verliert sein Herz an die süße Stewardess Amelia. Sie erfährt auch, was er stets in einer geheimnisvollen Dose bei sich trägt.

Video.de

Steven Spielberg, Tom Hanks und Catherine Zeta-Jones: dieses Oscar-gekrönte Dreiergespann allein ist schon Garantie für ein ungetrübtes Filmvergnügen. Die auf den wahren Erlebnissen von Merhan Karimi Nasseri basierende Melo-Komödie weist zwar einige Längen auf und auch die Liaison zwischen der Schönheit Zeta-Jones und dem zerknitterten Hanks wirkt wenig glaubhaft. Doch dank aufwändigem Produktionsdesign, originell-skurriler Story und der geballten Star-Power war ein Kinoerfolg trotzdem sicher.

Blickpunkt: Film

Für die meisten Reisenden ist ein Terminal lediglich kurze Zwischenstation, für den Protagonisten in Steven Spielbergs neuem Film wird es zwangsläufig zur neuen Heimat. Nach 'Der Soldat James Ryan' und 'Catch Me If You Can' markiert dies die dritte Zusammenarbeit von den beiden Oscarpreisträgern Spielberg und Tom Hanks. Mit der anrührend-idealistischen Story setzt der Regieveteran seine bewusste Tendenz zu leichtherzigerer Unterhaltung fort, auch wenn es sich dabei weniger um eine überschwängliche Komödie, denn mehr um eine tragikomisch-nachdenkliche Bestandsaufnahme der heutigen Gesellschaft vor dem hektischen Hintergrund eines Flughafen-Mikrokosmos handelt.

Für ihr Drehbuch diente den Autoren Sacha Gervasi ('The Big Tease') und Jeff Nathanson ('Catch Me If You Can') das Schicksal eines iranischen Immigranten, der seit 1988 im Pariser Charles De Gaulle Flughafen lebt, als Inspiration. Ihre Hauptfigur ist jetzt ein osteuropäischer Tourist namens Viktor Navorski (Hanks) aus dem fiktiven Balkanstaat Krakozhia, der am internationalen Flughafen in New York landet. Da ihn ein unvermittelter militärischer Coup in seiner Heimat staatenlos gemacht hat, wird ihm weder die Ein- noch die Heimreise gewährt. Der leitende Homeland Security Beamte Frank Dixon (Stanley Tucci perfekt als pingelige Autoritätsfigur) kann dem kaum Englisch sprechenden noch verstehenden Navorski nur mit Mühe klarmachen, dass er bis auf weiteres in der International Transit Lounge verweilen muss. Dort ist Navorski in seinem abgetragenen Anzug und verbeulten Lederkoffer inmitten all der geschäftigen Fremden und glitzernden Fassaden der Konsumläden (beeindruckend realistisch mit viel Product Placement in einem Flugzeug-Hangar nachgebaut) ein völlig isolierter Castaway, um den sich keiner kümmert. Stoisch-gehorsam (wie es guten Filmkommunisten so eigen ist) ergibt er sich seinem Schicksal, ohne jedoch aufzugeben. Mit Forest Gumpscher Entschlossenheit findet er eine Schlafstelle in einem frisch renovierten Trakt und verdient sich Geld, indem er Gepäckwagen zum Automaten zurückschiebt und (nicht ganz glaubhaft) bei einer Baucrew anheuert. Im Laufe der Zeit entwickeln sich freundschaftliche Beziehungen zu verschiedenen Flughafenangestellten, wie Diego Luna, Kumar Pallana und Zoe Saldana, die wie er konstante Elemente in dem pulsierenden Chaos sind. Für die attraktive Stewardess Amelia (Catherine Zeta-Jones) mit Männerproblemen empfindet Navorski allerdings mehr als rein freundschaftliche Gefühle. Ihr vertraut er an, was sich in der geheimnisvollen Metalldose befindet, die er mit sich herumträgt und die beim lang gezogenen Finale zum Einsatz kommt.
Hanks spielt den kleinen Mann, der sich von einer übermächtigen Bürokratie nicht unterkriegen lässt, ganz groß. Einmal mehr wartet er mit einer schauspielerischen Glanzleistung auf, indem er ohne viele Worte die Gefühle von Schock, Einsamkeit, Verwirrtheit sowie die Aufrichtigkeit und Charakterstärke seiner Figur vermittelt. Nicht nur scheint er aus einer anderen Kultur, sondern auch aus einer anderen (bedächtigeren) Zeit zu kommen, in der die Menschen noch Mitgefühl füreinander hatten. Ein nostalgischer Capra-esker Anstrich wie dieser ist für den Idealist Spielberg gewohntes Programm, was ihm Zyniker leicht als Rührseligkeit auslegen werden. Ein reifes Publikum auf der Suche nach stiller, emotional resonierender Abwechslung zu den lärmenden Sommer-Blockbustern, wird sich angesprochen fühlen. Sie werden auch den dezenten Score von John Williams und die tiefsaturierten, aussagekräftigen Bilder vom Kameraexperten Janusz Kaminski zu schätzen wissen. ara.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Steven Spielbergs Flughafen-Dramödie basiert auf der wahren Geschichte eines osteuropäischen Emigranten, der seit über zehn Jahren ohne Papiere an einem Terminal festsitzt.

Kurzbeschreibung

Viktor Navorski versteht die Welt nicht mehr - er war mit dem Flugzeug nach New York gereist, um einen Traum seines Vaters wahr zu machen. Doch darf er das Flughafengebäude nicht verlassen, weil in seinem osteuropäischen Heimatland eine Revolution ausgebrochen ist: Viktor ist auf einmal staatenlos. Er kann nicht zurück, darf aber auch nicht in die Vereinigten Staaten einreisen. In seiner Not baut er sich ein neues Leben im Terminal auf, schließt Freundschaft mit den dortigen Angestellten und verliebt sich in eine Stewardess, die von ihrem verheirateten Geliebten nicht lassen mag...
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