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Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch optimal gelöst, mit einer infomativen Bonusdisc, die ohne Kollegenloberei auskommt
Bild: An dieser Produktion gibt es praktisch nichts auszusetzen. Alle Werte liegen auf sehr hohem Niveau. Insbesondere der Kontrast bietet hier ein überwältigendes Spektrum an dargestellten Helligkeitsabstufungen. Selbst im Gegenlicht gefilmte Fenster überstrahlen nicht auf die Fensterrahmen (00.08.44), das ist sensationell gut. Auch der im Halbdunkel der Nacht in der Flughafenhalle herumtappende Viktor hat ein klar erkennbares Gesicht, in dem sich auch hier noch sauber die Farbe von Neonwerbung widerspiegelt (00.14.55). Die Schärfe läßt es zu, auch weit im Hintergrund befindliche Details, wie Logos der Fluggesellschaften an den Anzeigetafeln noch recht sauber zu erkennen. Rauschen oder Kompressionsrückstände sind ebenfalls nur im Messbereich, aber nur auf großer Leinwand im Ansatz erkennbar. Ein hervorragendes Mastering.
Ton: Wer heute auf einen Flughafen kommt, den erwarten eine Fülle akustischer Eindrücke aus den verschiedensten Richtungen. Terminal bringt diese in einer absolut authentischen Aufbereitung in das heimische Wohnzimmer (00.00.40 Durchsage, 00.33.45 Gepäckwagen quer durch das Bild). Lediglich eine "Von oben-Ortung" der Durchsagen gelingt nicht, weil es dafür noch keine Technik/Kanal gibt. Der Film ist gespickt mit einer umfassenden, dichten Atmo, die 2 Stunden lang vergessen läßt, dass man zu Hause ist und nicht in einer Wartehalle. Die Sprachverständlichkeit ist sehr gut und auch die Voluminierung ist stets an die aktuelle Gesamtlautstärke angepasst. Lediglich in Punkto Authntizität hat die englische Originalfassung die Nase vorn, weil die deutsche Synchro hier einfach merklich nach Studio klingt. Effektseitig werden hier genrebedingt keine großen Dynamikreserven angezapft, aber das fehlt hier auch überhaupt nicht.
Extras: Die Bonusdisc gibt informative Einblicke z.B. auf den Bau des Terminals. Ein Dreh an einem realen Flughafen wäre unmöglich gewesen. Ein Making of ist durchsetzt mit vielen Statements von Tom Hanks, Catherine Zeta-Jones und Regisseur Steven Spielberg. Von letztem hätte die Special Edition jedoch einen Audiokommentar verdient gehabt, da es über diesen Film sicher viel zu erzählen gibt. Das Menü ist trefflich als typisch klackernde Anzeigetafel eines Flughafenterminals designt und intuitiv bedienbar. --movieman.de
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Ein sehr schöner Film ist Steven Spielberg mit "Terminal" gelungen. Spass, eine erfrischende Story, viel Menschlichkeit und ein Happy-End machen "Terminal" zu einem richtigen Wohlfühlfilm. Die mehr als zwei Stunden vergehen im wahrsten Sinne des Wortes wie im Flug. Das liegt zum großen Teil auch am brilliant aufgelegten Tom Hanks, der in "Terminal" eine weitere Galavorstellung abliefert. Die Rolle des Viktor Navorski scheint ihm wie auf den Leib geschneidert. Wenig schlechter sind Stanley Tucci als Hanks' Gegenspieler und die zahlreichen (oft kauzigen) Nebendarsteller. Einzig an der Liebesgeschichte mit der (wie immer) blassen Catherine Zeta-Jones hätte Spielberg etwas kürzen können, ohne dem Verlauf des Films damit großartig zu schaden.
Auf jeden Fall kann ich die vielen nicht so guten Kritiken, die dieser Film im Vorfeld erhalten hat, nicht ganz nachvollziehen. Natürlich sind die Erwartungen an Steven Spielberg und Tom Hanks immer besonders hoch. Meiner Meinung nach haben sie diese aber ohne jeden Zweifel erfüllt.
"Terminal" ist eine sehr sehenswerte Komödie und die Tatsache, dass der Streifen lose auf einer wahren Begebenheit basiert, macht die ganze Sache noch etwas interessanter.
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