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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Unglaubliche Geschichte unglaublich schlecht erzählt und unglaublich schlecht selbstinzeniert,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Terminal Mann: 15 Jahre als Staatenloser auf dem Pariser Flughafen (Taschenbuch)
Die Geschichte des Terminal Man ist nur insofern interessant, als daß man noch nicht weiß, daß er sie selbst inzeniert, verlängert und theatralisiert. Es ist ein entäuschendes Buch über einen ehemaligen Slawikstudenten aus dem Iran, dessen Lebensweg wahrlich einen schlechten Abzweig aufweist. Allerdings ist er selbst bestrebt, jede Hilfe erfolgreich abzulehnen und sich im Ergebnis seiner selbstbestrafenden Last bemitleidend zu suhlen. Die Erzählform fesselt nur an das erste Zehntel des Buches, die erzählte Geschichte ist im Verlauf langweilig und geprägt von der Selbstinzenierung eines künstlich verursacht und verlängerten Schicksals. Sumasumarum bleibt einem der cerebrale Horizont des Autors verschlossen. Schauen Sie den Film von Spielberg an (der einzig den Handlungsplatz mit der orginalen Geschichte gemein hat), oder lassen Sie sich das Buch schenken (und lesen Sie selbst, warum Spielberg die Geschichte so nie hätte erfolgreich verkaufen können).Ohne Zweifel kann man den selbsternannten "Alfred" als Flüchtling bezeichnen. Die beschriebene Tortur seiner Flucht allerdings hat er selbst zu einem erheblichen Teil zu verantworten. Es ist insofern fraglich, ob das mediale Theater um den Terminal-Mann ungerechtfertigt gegenüber tatsächlich schicksalhaften Negativerlebnissen von Flüchtlingen ist. Teilweise sind die Forderungen des selbsternannten "Alfred" dermaßen unnachvollziehbar, daß er unsympatisch wirkt und der Schluß naheliegt, man könne dem Geschädigten selbst mit Schenkung von Zepter und Krone nicht genüge tun. Seine falsche Eitelkeit zieht die Nöte von Emigranten in ein schlechtes Licht und trägt nicht zur positiven Auseinandersetzung bei. Leider kann ich für die Erzählform nicht NULL STERNE verteilen, daher ein aufgezwungener Stern der ausschließlich für die Geschichte gilt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
unglaublich!!!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Terminal Mann: 15 Jahre als Staatenloser auf dem Pariser Flughafen (Taschenbuch)
"Der Terminal Mann" ist die unglaublich Geschichte von "Sir Alfred", wie er sich selbst nennt, bzw. wie er von seinen "Freunden" auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle genannt wird. Sir Alfred sitzt seit über 16 Jahren auf der roten Bank der Bye Bye Bar im Terminal 1 des Flughafens... Nach einigem Hin- und Herreisen in Europa und dem Iran flüchtet er wieder nach Europa wo im am Gare du Nord in Paris seine Tasche mit den für ihn so wichtigen Papieren und Dokumenten gestohlen wird. Das ist aber erst der Anfang einer unglaublichen Geschichte über BÜROKRATIE.Sir Alfred beschreibt mit unglaublichem (Galgen)humor, wie er sein Leben auf dem Flughafen verbringt, ohne dabei zu verzweifeln. Neben den Berichten über sein "Zuhause" im Terminal 1 berichtet er aber auch über die schwierigen Zustände im Iran, die es auch waren, die ihn zur Flucht nach Europa veranlasst haben. Dieser unglaubliche Tatsachenbericht ist leicht verständlich geschrieben, sodass jeder Leser das "Beamtendeutsch", in dem seine unzähligen Ansuchen , z. B. auf Ausstellung eines Flüchtlingsausweises, abgelehnt werden. Dieses Buch ist übrigens die Grundlage zum Kinofilm "Der Terminal". Ich habe das Buch nach dem Kinofilm gelesen und muss sagen, dass es sehr lesenswert und interessant ist... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr interessant,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Terminal Mann: 15 Jahre als Staatenloser auf dem Pariser Flughafen (Taschenbuch)
Die wahre Geschichte des Autoren, der auf dem Flughafen lebt ist natürlich sehr interessant. Und die Geschichte ist so unglaublich, dass man sich ständig daran erinnern muss, dass ja alles wahr ist. Besonders wer den Film "Das Terminal" gesehen hat, sollte sich das Buch durchlesen, um zu sehen, wies "den wirklich war". Es ist locker geschrieben (wenn auch durch die Zeitwechsel manchmal etwas wirr) mit ein paar humoristischen Einlagen und geschickt mit Eregnissen wie z.B. das Concorde-Unglück verknüpft, die einem helfen, die Chronologie einzusortieren. Insofern: nette Sommerlektüre.Es wirft auch einen interessanten Blick auf Mehram selbst, denn gegen Ende wird er schon etwas wunderlich und zumindest die letzte Jahre hat er wohl eher aus Gewohnheit denn als Notwendigkeit auf dem Flughafen verbracht (die Papiere hatte er dann irgendwann tatsächlich bekommen). Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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