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Tender Prey
 
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Tender Prey

Nick Cave Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (23. Juli 2001)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Mute Records (EMI)
  • ASIN: B000026ZF1
  • Weitere Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 70.327 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. The Mercy Seat
2. Up Jumped The Devil
3. Deanna
4. Watching Alice
5. Mercy
6. City Of Refuge
7. Slowly Geos The Night
8. Sunday's Slave
9. Sugar Sugar Sugar
10. New morning
11. The Mercy Seat (Video Mix)

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hymnen 10. April 2006
Format:Audio CD
Nick Cave bringt mit Tender Prey nach zwei weniger guten Veröffentlichungen wieder ein Meisterwerk erzählerischer "Noir- Atmosphäre" hervor. Das bekannteste Lied, das brachiale "The mercy seat", eröffnet das Album mit dunkler, hilfeschreiender Energie. Ein Verurteilter, der im elektrischen Stuhl den "mercy seat" sieht, den Stuhl Gottes und der Gnade. Ein Cave Text, das erkennt man sofort. So handeln auch die übrigen Lieder von mehr oder weniger dunklen Ansichten über Liebe, Schuld, Tod.... Musikalisch jedoch gibt sich die CD weit weniger polternd und aggressiv wie die frühen Aufnahmen. Mit "Deanna" und "New Morning" finden sich gar richtig positiv-unbeschert klingende Stücke auf der CD. Daher empfehle ich die CD auch eher Fans von Alben wie "The Good Son" oder "Henry's Dream". Wer Cave nur von den avantgardistisch-krachigen Anfängen seiner Karriere her kennt, wird vieleicht etwas enttäuscht sein. Nichtsdestotrotz handelt es sich hier um ein großartiges Album. Nick Cave und seine Bad Seeds schaffen es, die gewaltigen Emotionen früherer Alben auch in die Form klassischer Balladen zu bringen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein unvergleichliches Album 8. Dezember 2006
Format:Audio CD
Zu diesem Album gibt es keine Alternativen. Es lebt von Nick Caves zerrissenem Ich, seinen Drogenexzessen, seinen Wahnvorstellungen und dem Zusammenspiel seiner dilettantischen und deswegen authentischen Band, der mit Blixa Bargeld ein nicht minder kaputter (damals) Zeitgenosse angehört.

"Tender Prey" ist sperriger als die späteren Alben, aber kompakter und eingängiger als die Vorgänger. Die Songs sind ausgereifter. "The Mercy Seat" ist eine religiöser Exzess, der musikalisch nicht fanatischer hätte umgesetzt werden können. Mein all-time-Nick-Cave-Favorite!

"New Morning" ist die einzige positiv gestimmte Nummer auf den Album. "Alice" klingt nach Liebeslied, könnte aber trauriger nicht sein. "City of Refuge" ist gut, aber leider zerfahren, ähnlich wie "St. Huck" auf "From Her to Eternity".

Nick Cave ist schlicht einzigartig. Wer "Tender Prey" komplett konsumiert hat und noch nicht auf dem Fensterbrett steht auf dem Weg nach unten, ist ein solider Mensch. Sein bestes Album, besser noch als "Henrys Dream".
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wahnsinn 7. November 2008
Format:Audio CD
Wahrscheinlich gibt es zwei Arten von Nick Cave Fans:
Jene die über das Hintertürchen "Where the wild roses grown" hineingestolpert sind und mit The Boatsman call sich weiter entwickelt haben und jene "Birtday Party" Harcore Fans der ersten Stunde.

Auf dieser Scheibe werden beide verwöhnt und das ohne Kompromisse. Ruhige Songs wie "Slowly goes the night" oder gar das optimistische wie "New Morning" wechseln sich mit düstern Songs wie "Up jumped the devil" und dem unsterblichen "The Mercy Seat" ab. Ein geniales Album. Ein Must have für jedermann. Jeder der auch nur ein Nick Cave Album in seiner Sammlung hat, sollte sich schnellstens ein zweites zulegen. Nämlich Tender Prey!
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