Aus der Amazon.de-Redaktion
Doch was hat es mit der Tender Bar auf sich? In erster Linie ist sie ein Auffangbecken für einsame Seelen jedweder Couleur, die gefunden werden wollen. Ein Ort der Geborgenheit, an dem jeder Atemzug nach Bier, Zigaretten, Parfüm und animalischem Moschusduft schmeckt. So eine Bar ist beispielsweise das Dickens, wo JR mit der Zeit alle erdenklichen Varianten seines geheimen Wunsches antrifft, seine Lücke im Leben zu füllen: Männer, Surrogatväter.
Hervorragende Unterhaltung mit einer großen Portion Witz, Emotion und Tiefgang trotz Plauderton -- so darf man Tender Bar von Pulitzerpreisträger J. R. Moehringer zweifellos charakterisieren. Der Text ist gespickt mit Sätzen, die man von Seite zu Seite wandernd aufsammelt, um sie sich tunlichst einzuprägen, da sie in aller Kürze auf charmanteste Weise vermitteln, was im Leben wirklich zählt. Quasi als Sahnehäubchen zieren Lebensweisheiten von Dylan Thomas, Elias Canetti oder Shakespeare entscheidende Abschnitte der rundum gelungenen Geschichte um das Kind, den Teenager, den Mann JR, der nicht zufällig die Initialen des Verfassers trägt. Es sind schließlich seine Memoiren! -- Fenja Wambold, Literaturanzeiger.de
Kurzbeschreibung
"Komisch, ehrlich, traurig und lebensnah - JR Moehringer schreibt unwiderstehlich." Vanity Fair
Über den Autor
Die Übersetzerin Brigitte Jakobeit lebt in Hamburg und übersetzt seit rund 15 Jahren englischsprachige Literatur, u.a. die Autobiographie von Miles Davis sowie Werke von William Trevor, Alistair MacLeod und Audrey Niffenegger.