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Tempo Tempo (Ltd.Digi plus Bonus-Tracks & Poster)

Blackmail Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (28. März 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: 6853 (Universal)
  • ASIN: B0014ZFMD0
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 91.876 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. False Medication
2. Mine Me I
3. (Feel it) Day By Day
4. The Good Part
5. Its Always A Fuse To Live At Full Blast
6. Shshshame
7. Speedluv
8. U Sound
9. The Mentalist
10. Swinging Exit Pleasure
11. Pas de Tristesse
12. So Long Goodbye
13. The Sensualist
14. Tempo Tempo

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Blackmail können es wahrscheinlich nicht mehr hören, eine Band zu sein, die auf dem ewigen Sprung zum großen, verdienten Erfolg steht. Jedes neue Album ließ die Hoffnung aufkommen, endlich in den Charts und beim Buchen der massenfüllenden Hallen an denen vorbei zu ziehen, denen man musikalisch eh überlegen ist. Doch Pop folgt keiner Logik und täte er es, müsste die Gruppe aus Koblenz mit Tempo Tempo durch die Decke schießen - immer den Sternen entgegen. Als hätten sie nach dem Verwerfen der ersten Songentwürfe mangels Klasse und Geschwindigkeit keine Zeit mehr, zwischen die beiden Tempos ein Komma zu setzen, heizen Blackmail von Track zu Track. Es ist ein Rausch der Härten und Raserei, aber die Jungs aus einer der ältesten Städte des Landes verstehen es einmal mehr vorzüglich, weder die Melodien zu verlieren noch Kontrapunkte zu setzen. Kein Stück steht dafür so exemplarisch wie „It’s Always A Fuse To Live At Full Blast”, wo grollenden Gitarren und orientalische Klänge zeigen, wie sehr Morgen- und Abendland harmonieren können. Ohne diese Fähigkeit, der Regentschaft der Gitarren psychedelische Farben, melancholische Gefühlsmomente und Orchestrierungen wie auch kleine elektronische Spielereien entgegen zu setzen, wäre Tempo Tempo nur ein Rock-Album unter vielen. So aber ist den Rheinland-Pfälzern eine Hand voll überdurchschnittlicher Pop-Rocker gelungen. --Sven Niechziol

Kurzbeschreibung

Ich höre ja meine eigene Musik total gerne , sagt Kurt Ebelhäuser lakonisch zwischen zwei Zügen an der Zigarette. Und wie er das so sagt, da weiß man gleich, er meint es auch so. Es ist für ihn völlig normal und selbstverständlich.

Das hört man dann auch ganz besonders den 12 Songs des neuen Album Tempo Tempo an. Eine erfrischend unvorhersehbare, ja oftmals geradezu überraschende Auswahl an Songs, die unglaublich unaufgeregt einen Anspruch auf Originalität, Echtheit und Kunstfertigkeit stellen, den viele dieser, ja nicht mehr völlig neuen Band aus einem der deutschen Weinbaugebiete gar nicht mehr zugetraut hätten.

Vielleicht ist es diese Art der Rezeption von Blackmail, die ihnen bis dato am meisten im Wege stand. Es war so oft davon die Rede, dass die Band nun ganz bestimmt ganz doll endgültig vor dem großen Durchbruch stehe, es wurde schon fast zu einem Dauermantra, das ihre Karriere all die Jahre lang begleitete. Dieses Ziel, der große Durchbruch, der ja dann doch nie kam, der nervte eigentlich die ganze Zeit nur. Ewig diese Ambitionen, die der Band von Plattenfirmen und Managements in den Mund gelegt wurde, während die Gruppe selbst klammheimlich immer besser und besser wurde. Und so hört sich Tempo Tempo eigentlich genau danach an: Ein Befreiungsschlag von all diesem Quatsch. Keiner hat den Jungs was eingeflüstert, keiner hat von Luftschlössern und Karriere Utopien geredet und stattdessen haben Blackmail ihre eh schon hohen Qualitätsansprüche nochmals eine Marke höher gelegt. Wir hatten uns immer selber diesen blöden Druck auferlegt. Alle Platten sind immer unter Druck entstanden. Das war uns diesmal alles scheißegal. , bestätigt die Band. So hört man Blackmail auf dieser Platte geradezu entfesselt, ja wie befreit aufspielen. Die markigen Rocksongs drehen sich gerne mal um die eigene Achse, versplittern unterwegs in verschiedene Richtungen um sich hinten raus wieder zu finden. Arrangeurskunst auf allerhöchstem Niveau.

Blackmail erschaffen mit Tempo Tempo eine perfekte Symbiose aus 12 vielseitigen und oft überraschenden Songs, angeführt durch die starken und teils komplexen Melodien von Sänger Aydo Abay. Er und seine hochklassigen Mitstreiter geben sich nicht zufrieden mit dem normalen Refrain, da muss noch was anderes hin . Das Ergebnis ist schon fast Artrock, jedoch durchaus der unverfroren bollernden Art und Weise, die in dieser Form durchaus einzigartig ist. Man möchte fast meinen Blackmail nähern sich musikalisch ihrer Labelheimat an. Herrlich ist das, ihnen dabei zuzuhören.

Wir hatten mit der Vorproduktion angefangen und so sieben oder acht Songs fertig, da fiel mir auf, dass die alle, aber auch wirklich alle in dem komplett gleichen lahmen Tempo daher kamen. Ich glaube da kam die Idee zu dem Album Titel. Außerdem ist Tempo ein schönes Wort. Im Spanischen wie im Deutschen. , erläutert der Halbspanier Ebelhäuser. Letztlich sind aber doch nur zwei von den Songs übrig geblieben.
Blackmail arbeiten mit Tempo Tempo weiter an ihrem Ruf, die beste deutsche Gegenwartsrockband zu sein. Das dürfte mit diesem Manifest hier mühelos gelingen. Eine Platte wie ein Fest. Wir dürfen uns schon jetzt auf die Live Umsetzung freuen. Es wird gewaltig werden!

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Kundenrezensionen

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5.0 von 5 Sternen Schnelle Flucht nach vorn 18. Dezember 2008
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
"Never change your way / even if you fail" hieß es noch trotzig auf dem Vorgängeralbum "Aerial View". Nun, wenige Tage nach Aydos Abgang aus Blackmail, erscheinen die Zeilen "Now we know that we'll never gonna make it / if you get the chance to grab it fast and take it / soon we'll find another way to be [...] sometimes you have to break it to survive" wie der lange geplante Abschied und damit auch wie die Kernbotschaft von "Tempo Tempo". Nimmt man dazu noch den Fakt einer abgebrochenen Clubtournee, dann entsteht der Eindruck, dass Aydo der Abschied am Ende nicht mehr schnell genug gehen konnte. - Doch das alles ist wie Kaffeesatzlesen. Für einen Blackmailfrischling wie mich ist auf "Tempo Tempo" von Ungereimtheiten und Splittingabsichten nichts zu spüren. Das Album überzeugt von vorn bis hinten, allein es gelingt der Koblenzer Band - wie schon bei "Aerial view" - nicht, eine schmissig-smashige Singleauskopplung auf die Beine zu stellen. Hier mag vielleicht der Hauptgrund ihres ausbleibenden Durchbruchs liegen. Es fehlt dieser EINE Ohrwurm à la "Stop the clocks" von den Donots; ein Lied, das im Übrigen wie ein schlechter Abklatsch von Blackmails "Moonpigs" klingt. Die Stärke von "Tempo Tempo" ist seine Gesamtkomposition, es ist ein Gesamtohrwurm.
Jemand schrieb von einer ausgewogenen Mischung aus Euphorie und Melancholie, ich würde es eher eine musikalische Revolution nennen - die ausblieb, die stecken blieb; eine Art Mix aus Revolte und Tragödie. Und demzufolge heißt es in "Swinging exit pleasure" auch passend: "Can't escape from where I've been / desperatly seeking for a brandnew start". Wenn man Blackmails Weg also nun endgültig als einen Weg des Scheiterns erkennen will, dann verstärkt sich tragischerweise damit noch die ohnehin schon mitreißende Zerrissenheit Ihrer Musik: die Dynamik und Urgewalt von Stücken wie "False medication", "Mine me i" bekommt einen bittersüßen Beigeschmack; das Innehalten und Anlaufnehmen in "Speedluv", "U sound" strahlt von Glaubwürdigkeit. Wem vor allem die Kaltschnäuzigkeit an Blackmail gefiel, der wird nicht mehr umhin kommen die neue Dimension ihrer Musik besonders in "Tempo Tempo" zu empfinden: die Dimension des ewigen Scheiterns - die irrsinnigerweise zur Größe Blackmails beiträgt. Zwischen der meist weit gespannten Geräuschwelt und dem einzelnen Hörer stellt sich ein stärkeres Miteinander ein als zuvor: es ist wie das Mitfühlen mit einem Kranken, ein Mitleiden und Mitkämpfen, wegen dem ich mich an manchen Stellen selbst wie der "Mentalist" fühle, nach dem auf diesem Album so oft gerufen wird. Doch wer ist hier eigentlich krank? Der Sound von Blackmail ist jedenfalls absolut klar und auf der Höhe der Zeit, gerade in "The mentalist". Krank sind deshalb vielleicht eher die Verhältnisse auf dem Musikmarkt, auf dem eine derart fähige Band nicht am verdienten Erfolg genesen kann bzw. konnte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zu Gut für die Allgemeinheit?!? 25. Oktober 2008
Format:Audio CD
Blackmail...seit nunmehr 11 Jahren gibt es die deutsche Independent-Band mit ihrem ganz eigenen Musikstil zwischen Indie, Rock, Grunge und irgendwas dazwischen ;)
Und mit ihrem nun 5.Album hätte der kommerzielle Erfolg nun eigentlich eintreten sollen, so sollte man zumindest denken...
Das Album ist durchweg Oberklasse und im hohen internationalen Feld angelangt, die Songs reichen vom ruhigen, zum mitschunkeln anregenden "the Good part" bis hin zum refrain-mitschreienden "Day by Day"
besonders hervorzuheben ist der Song "its always a fuse to live at full blast" der leicht orientalisch angehauchte song wird von Aydo Abay wunderbar vervollständigt!
Im großen und ganzen verdeint das Album weitaus mehr als 5 Sterne.
Der Durchbruch gelang der Band damit zwar immernoch nicht, aber vielleicht ist das auch gut so...den Bands mit kleiner, aber feiner Fangemeinde sind ohnehin die besseren ;)
und als kleiner Tipp: Blackmail sind live mindestens genauso genial, wie dieses Album!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Is this the End... you know the End... 11. April 2008
Von Rednaxela
Format:Audio CD
nein, das ist definitiv nicht das Ende! denn jeder, der Blackmail kennt, weiß was bei einer neuen Platte rauskommt: gute Gitarren-Rock-Musik!
wie schon bei den guten bis sehr guten 5 Vorgängeralben entfalten sich auch bei "tempo tempo" die Songs nicht gleich vollständig beim ersten Hördurchlauf, aber spätestens beim dritten, vierten Durchlauf offenbaren sich die schönen Girarrenmelodien und der gute, aber nie übertriebene Gesang von aydo abay.
Blackmail sind nicht die Band, die von Album zu Album eine neue Richtung einschlagen und ihren sound verändern. Müssen sie auch gar nicht, denn sie sind einfach gut in der Sache, die sie machen und das schätzen ihre Fans.
Zu empfehlen ist die Limited Edition, auf der befinden sich eine Alternative Version von "the mentalist" sowie der Song "tempo tempo", der es locker auf das reguläre Album verdient hätte.
Anspieltipps: mine me i; it`s always a fuse to live at full blast; the mentalist; swinging exit pleasure; tempo tempo
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Bestes Blackmail-Album
Hier stimmt einfach fast alles

- herrlich rockende Songs mit Power
- mit emotionalem Tiefgang, ohne jemals in Kitsch oder Unglaubwürdigkeit abzudriften
-... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Paul Wirsing veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Tempo
Live sind die Jungs absolut klasse.
Habe mir die Cd nach einen Konzert gekauft, ist wirklich zu empfehlen.
Auch die Clips zu den Stücken sind sehenswert.
Veröffentlicht am 20. Januar 2010 von P. Oppermann
5.0 von 5 Sternen Blackmail - Tempo Tempo
Das letzte Album von Blackmail (mit Aydo) gehört meiner Meinung nach zu den Besten!
Auf jeden Fall kaufen! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. November 2009 von der Wunsch
5.0 von 5 Sternen Großartig verzweifelt: Deutschlands beste verkannteste Rockband
Als 2002 das erstklassig gemachte John-Sinclair-Hörspiel "Der Anfang" mit einem zu Ohren gehenden Soundtrack-Beitrag namens "The light of the son is the son of the light" von... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2009 von FG
5.0 von 5 Sternen ja, ja! jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!
Na bitte, es geht. An alle Interpol's, Slut's und sonstigen möchtegernanspruchsvollen Bands die vor Alternativität nicht Wissen wie sie noch langweilen können; seht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2008 von lonesome.traveller
4.0 von 5 Sternen Stagnation auf hohem Niveau
Die elektronischen Klänge, mit der Blackmail ihre Website im Dezember 2007 unterlegten, führten kräftig in die Irre: Blackmail sind Blackmail bleiben Blackmail. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2008 von R. Goldbach
5.0 von 5 Sternen Pas de Tristesse....
...ist angebracht, solange mich meine Französischkenntnisse nicht im Stich lassen.

Was soll man schon noch großartig sagen? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. März 2008 von Jemus
5.0 von 5 Sternen THE GOOD PART
of (German) Rockmusic - eindeutig Blackmail!
Album Nr. 6 kommt im Eil-TEMPO, TEMPO und hinterlässt Bock auf wieder und wieder hören. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. März 2008 von JON BON
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