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Templermythen ... Und was dahinter steckt
 
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Templermythen ... Und was dahinter steckt [Broschiert]

Anke Napp
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 133 Seiten
  • Verlag: Leffler Medienverlag (Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936457506
  • ISBN-13: 978-3936457506
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 604.609 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Anke Napp
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Mythe, welche den Orden der Templer umgeben, sind Grundlage zahlreicher Sagen und Legenden. Sie haben den orden über die Jahrhunderte unsterblich gemacht und viele Bücher, Filme und Geschichten nehmen die Templermythen zur Grundlage ihrer Erzählung. Auch aus Fachkreisen wurde bereits viel darüber diskutiert. Egal ob es um den geheimen Schatz, das Weiterleben des Ordens oder das berühmte Grabtuch geht. Die Templer scheinen in manchen Köpfen geradezu ein weltumspannendes Netzwerk gewesen zu sein, dass bis in die heutige Zeit existiert. Zeit dass sich eine namhafte Historikerin wie Anke Napp, die bereits einen sehr guten Ruf auf dem Gebiet der Templerforschung besitzt, auf macht um die Mythen genauer zu betrachten und das Licht der Wahrheit ins Dunkel der Geschichte zu bringen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Anubis
Format:Broschiert
'Templermythen ... Und was dahinter steckt'

Wer ein Buch über die Tempelritter, evtl. nach der Manier von Dan Brown erwartet, welchem eine faltbare Schatzkarte mit Zielmarkierung und ein klappbarer Camping-Spaten beigelegt wurde, der wird mit Sicherheit enttäuscht werden. Auch, wer das Thema 'Templer' mit einem Schuss Fantasie, Mystik, dem Geschmack von Abenteuer und Geheimnisvollem gewürzt und bearbeit vorzufinden hofft, wird ebenfalls nicht 'auf seine Kosten' kommen. Das ist aber aus meiner Sicht auch nicht das Anliegen der Autorin! Es geht tatsächlich um reine Fakten. Informationen, die real nachprüfbar und von aller Mystik, schmückendem oder geheimnisumwittertem Beiwerk 'befreit' wurden. Ich finde diese Sicht auch ausgesprochen gut. Was hat man davon, wenn jeder Chronist ein bisschen mehr dazu erfindet und das berühmte Körnchen Wahrheit nach und nach darunter völlig verschüttet wird?

Wer also nicht wissen möchte, was den Männern im Orden der 'armen Ritter Christi vom Tempel Salomon' im Laufe der Zeit vermutlich tatsächlich alles 'angedichtet' bzw. 'zugeschrieben' wurde, und sich statt dessen lieber mit realen Hintergründen beschäftigen möchte, für den finde ich (wenn auch nicht als echter Spezialist auf diesem Gebiet, aber vielleicht gerade deswegen) das Buch von Anke Napp chronologisch gut aufgebaut, informativ und absolut empfehlenswert!

Selbstverständlich basiert auch das vorliegende Buch ' Templermythen ... Und was dahinter steckt', (unter Berufung auf echte erhaltene Briefwechsel, kirchliche und weltliche Aufzeichnungen, privaten, als auch offiziellen Schriftstücken, Urkunden und Registern ... von der Autorin in übersichtlichen Fußnoten angefügt ) ausschließlich auf historisch belegbaren Fakten. Aus denen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und 'Beweislagen' die entsprechenden Schlussfolgerungen gezogen wurden. Natürlich gibt es auch unter anerkannten Wissenschaftlern und Historiken hin und wieder unterschiedliche Auffassungen und Meinungen. Ich betrachte das jedoch als die berühmte Prise Salz in der Suppe. Auch einmal darüber zu lesen macht das Ganze nicht weniger interessant. Dem Leser steht es ja am Ende frei sich auch sein eigenes Bild davon zu machen. So ist das eben mit Fachliteratur. Sie wird allerdings nicht selten, als ein wenig 'zu nüchtern' und manchmal als 'zu trocken' empfunden. Das ist jedoch Ansichtssache. Im Gegensatz dazu zu stehen die meist reißerisch aufgemachten populärwissenschaftlichen 'Märchenbücher'. Nur zu gern werden dort jedoch historische Fakten zu Gunsten der verschiedensten Theorien mit zweckbezogener Fantasie vermischt und verbogen. Solche weit verbreiteten, leider irrigen Vermutungen löst die Autorin im vorliegenden Buch jedoch gnadenlos in Nichts auf. Selbst auf die Gefahr hin, dass sich diese Erkenntnisse als weniger 'geheimnisvoll' erweisen, als manche Menschen glauben möchten.

Vielleicht liegt es wirklich am Titel: ' Templermythen ... Und was dahinter steckt', wenn manche Leser etwas Anderes erwarten, als nackte Tatsachen und Fakten. Im Grunde bekommen sie die 'Entmystifizierung' der langen, wechselvollen Geschichte des Ordens und seiner Tempelritter zu lesen. Die nüchterne Realität ist jedoch leider für die Meisten eher etwas unspektakulär ...

Mir hat es gefallen. Darum gibt es auch 4 Sternchen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht lesenswert 16. Dezember 2010
Von Portos
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
In diesem Buch werden ausgiebig Fakten aneinandergereiht mit denen die Autorin nur eines erreichen will: zu zeigen, was es alles nicht gab. Keine Flotte, kein Schatz, keine Tempelpriester, keine Templerburgen, kein Templerritus ...

Dabei macht die Autorin immer wieder haarsträubende Schlussfolgerungen, um ihre Thesen zu stützen. Sie betont aber gleichzeitig, dass nur sie (im Gegensatz zu allen anderen) wirklich wissenschaftlich arbeiten würde.

Ich habe mal für diese Rezension nochmal (widerwillig) irgendwo aufgeschlagen und gleich was gefunden:

S 51:"Der Orden bestand schliesslich zu einem überwiegenden Teil aus lese- und schreibunkundigen Laienbrüder, nicht aus gebildeten Priestern!". Das ist dann die Begründung der Autorin dafür, warum die Regeln für die kämpfende Truppe das Vorlesen der Regeln vorsah. Und es deshalb absolut sicher keine Geheimlehre gegeben haben kann. HÄH???..

Mal unabhängig davon, dass illiteraten sicher kein ausgeklügeltes System von "Travellercheques" für Jerusalem-Pilger (die auch noch chiffriert waren) unterhalten konnten, haben die "Analphabeten" die gesamte Organisation und Geldbeschaffung, also die gesamte Infratruktur zum erhalt der kämpfenden Truppe organisiert und Märkte unterhalten (wahrscheinlich konnten sie auch nicht rechnen..). Kurz zur erinnerung: Nur der kleinste Teil des Templerordens bestand aus den kämpfenden Mönchen, die allesamt zöllibat, gehorsam und treue geschworen haben. Die konnten im allgemeinen auch nicht lesen. Insgesamt waren das etwa 20.000 Mann im Laufe der rund 200 Jahre.

Der grossteil des Templerordens (rund 50-mal soviele) waren damit beschäftigt, die kämpfende truppe zu versorgen, die Pilgerreisen zu organisieren, die Geldgeschäfte zu tätigen etc. Und diese "Versorgungseinheiten" bestanden auch aus Priestern (grünes Gewand mit rotem Kreuz), die hoch gebildet waren und sehr wohl lesen und schreiben konten. Und die auch die codierten "Traveller-cheques" ausgaben und verwalteten. Diese waren das wirtschaftliche und intellektuelle Rückrat des Ordens. Ohne die Priester hätte sich der Orden niemals zu der bekannten Grösse entwickeln können. Diese Priester haben das Wissen verwaltet.

S110: dort bestreitet die Autorin die existenz der Templerflotte mit dem Argument, dass es in Marseille nur die Eintragung für 2 Templerschiffe gibt. Und weitere Zoll/Hafenpapiere nicht vorliegen.

Zur Erinnerung: Die templer hatten Zollfreiheit, Handelsfreiheit und waren von allen Abgaben befreit. Sie mussten über 200 Jahre lang regelmässig Personen, Güter und Waren (auch Gold) zwischen Frankreich und Palästina hin- und her transportieren. Am schnellsten auf dem Seeweg. Jetzt sollen wir glauben, dass die Templer das mit gecharterten Schiffen gemacht haben, die natürlich nicht von abgaben befreit waren und entsprechend teuer waren? Das ist wie wenn ein Grosskonzern seine Kugelschreiber beim Einzelhändler um die Ecke und nicht im Grosshandel kauft. Zudem gab es auch damals schon Piraterie im Mittelmeer, weshalb diese Schiffe zumindest in Begleitung von Kriegsschiffen operieren mussten, wenn sie nicht gar selber schwer bewaffnet waren.

Das diese Schiffe nicht in den Handlesregistern auftauchen ist nicht verwunderlich: sie hatten quasi diplomatische Immunität, die Hafenbehörde hatte kein recht, die Ware, die Passagiere oder die Besatzung zu untersuchen, und durfte auch nix daran verdienen...

In diesem Stil der oberflächlichen Mutmassungen, die dann zur "wissenschaftlichen Gewissheit" werden, geht das dann Seite für Seite weiter.

Wenn man das Buch gelesen hat kann man froh sein, dass die Autorinn nicht auch noch die generelle Existenz der Templer verneint. Die Quellen sind oft veraltet und zielgerichtet ausgewählt. Die Autorin sagt auch nicht, wie es ihrer Meinung nach tatsächlich gewesen sein soll.

Der richtige Titel für das Buch wäre: "Templermythen, und was meiner Meinung nach NICHT dahinter steht".

Auf so ein "Werk" kann die Welt gerne verzichten.

Es sind schwere methodische Fehler in diesem Buch. Man kann ja alles mögliche (auch im original) lesen. Und zitieren und (hoffentlich) auch mit richtigem Quellenverweis angeben. Aber die intellektuelle Leistung beginnt danach. Und die fehlt in diesem Buch.

Die Seiten bestehen aus einer endlosen wiederholung von: ...meinte das dies, ...meinte das das, ...meinte das jenes,...sagte das das nicht ist,...meinte das jenes nicht ist,...meinte das solches nicht ist.

In den ... befinden sich dann beliebig zusammengestellte Versatzstücke aus 3 jahrhunderten Templer-Literatur. Immer genau der Informationsfizzel, der scheinbar gerade passt. Viele "Quellen" sind irgendwelche "Untersuchungen" aus den Jahren 1800..1900. Also "topaktuelle" Quellen.

Und wenn das alles nicht hilft kommt das Killerargument: "Da es aus dieser Zeit keine Dokumente oder Aufzeichnungen darüber gibt (1300!), gibt es... auch nicht"

Jeder Laie kann auf diese Art und weise alles mögliche zusammenstellen und behaupten, was es wohl alles nicht gegeben hat. Das geht sehr schnell und relativ einfach. Ein stupides Cut&Paste. Gutti grüsst.

Riskant, Interessant und überhaupt erst lesenwert wird es, wenn ein Autor etwas behauptet, was es seiner Ansicht nach gegeben haben soll. Oder wie es gewesen sein könnte. Eine These halt. Damit stellt der Autor sich nämlich der Diskussion. Nur alles wegzubügeln, zu kritisieren und leugnen ist billig und sinnfrei. Im besten Falle verschwendete Lesezeit...

Wer sich die Ausgaben für das Buch sparen will, der kann mit einer Suchmaschine nach "Templerlexikon" und "uni-hamburg" suchen.

Im selben Verlag gibt es auch ein lesenswertes Buch: Milites Templi. Dort hat ein interessierter Laie, der gerne mal das tatsächliche Leben der Templer nachspielt, viel Zeit und Mühe aufgebracht und die tatsächlichen Lebensumstände rekonstruiert. Das Buch kann zwar nicht vollständig sein (z.B. fehlt der klerikale Teil fast völlig), aber es ist sehr gut recherchiert und gibt einen Eindruck davon, wie es mal gewesen ist.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Das Buch von Dr. Anke Napp überrascht angenehm und ich möchte es allen empfehlen, die wirklich Interesse am Templerorden haben, oder "Grundlagen" kennen lernen möchten, und nicht nur von spannenden Grusel- und Schatzmärchen unterhalten werden wollen. Es ist schlimm genug, zu sehen, dass man mit Templerliteratur offenbar in Deutschland nur erfolgreich sein kann, wenn man pseudohistorische Hypothesen à la Dan Brown oder Lincoln, Baigent und Leigh ungeprüft nachplappert. Wenn es keinen Beweis dafür gibt, dass ehemalige Tempelritter sich nach gelungener Flucht nach Schottland durchgeschlagen und dort auf der Seite von Robert the Bruce in Bannockburn für die gerechte Sache gekämpft haben sollen, so kann man derartiges auch nicht behaupten, jedenfalls nicht in einem Sachbuch. Was wurde und wird nicht sonst noch alles über die angeblich übermächtigen Templer behauptet: Sie hätten das Bankwesen erfunden" und die gotischen Kathedralen errichtet, ja sogar vor Kolumbus Amerika entdeckt. Und all die Schätze. Das mag ja furchtbar spannend sein. Aber es gibt für alles das keine Beweise und es steht einer der wissenschaftlichen Methodik verpflichteter Sachbuch-Autorin nicht zu, solche unsinnigen Behauptungen zu wiederholen, schon gar nicht bei heutiger Quellenlage. Wem es um spannende Märchen geht, wie offenbar den Vorrednern, der möge Fachbücher im Regal lassen und sich die Templer-Filme mit Nicholas Cage ansehen. Da gibt es die vier geheimen S" der Templer: Schatzkarten, Symbole, Schnitzeljagden und Smaragden. Doch scheinbar verdient sich mit der Wahrheit nicht gut Geld.

Anke Napp hat sich offenbar viele Jahre gründlich durch die Templerliteratur des 18. bis 21. Jahrhunderts gearbeitet und musste leider auch viel Schund lesen. Soweit ich ihre Fussnoten nachgeprüft habe, haben sie sich als stimmig erwiesen. Das ist leider keine Selbstverständlichkeit. Mutig weist sie ihrer Kollegin, der berühmt gewordenen Barbara Frale, sogar eine möglicherweise bewusste Ungenauigkeit nach, um zu zeigen, dass auch die Mutmassungen über angebliche Berührungen des Templerordens mit dem Turiner Grabtuch durch nichts belegt sind. Natürlich gibt es Fratzen und allerlei Köpfe an Templerkirchen zu sehen. Aber warum sollen dass Baphomet-Figuren sein? Solche Figuren und Fratzen gibt es an anderen Kirchen nicht weniger. So räumt die Autorin unermüdlich und mit Sachverstand ein Mysterium nach dem anderen zur Seite und überlässt es dem Leser, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Ja, es gab einen Templer namens Charney. Und es gab einen Grabtuchbesitzer des gleichen Namens. Aber es wird noch hunderte andere Personen mit dem Namen gegeben haben und wer nicht zufällige Zusammentreffen als Beweise gelten lassen will, der kann nur Möglichkeiten andenken aber keine Behauptungen aufstellen. Mir hat es sehr gefallen, das Buch, auch wenn nicht alles für mich neu war. Aber ich denke, es wird, als kurzes und präzises, aber auch übersichtliches Werk, seinen Platz in der seriösen Templerliteratur finden und von anderen Autoren zitiert werden müssen.
Wirkich eine Empfehlung für all diejenigen, die sich für den Templerorden interessieren und mitreden möchten.
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