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Ein Teller Suppe für den Feind. Zeugnisse der Menschlichkeit mitten im Krieg
 
 
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Ein Teller Suppe für den Feind. Zeugnisse der Menschlichkeit mitten im Krieg [Taschenbuch]

Viktor Pedak
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 221 Seiten
  • Verlag: Klartext-Verlagsges. (1. Januar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898610772
  • ISBN-13: 978-3898610773
  • Größe und/oder Gewicht: 24,2 x 17 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 927.346 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine einzigartige Sammlung, die auf die private Initiative eines ukrainischen Schriftstellers zurückgeht. Viktor Pedak arbeitet unermüdlich daran, ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter mit damaligen Arbeitskollegen und Nachbarn sowie ehemalige deutsche Kriegsgefangene mit der ukrainischen Bevölkerung in Kontakt zu bringen. Entstanden ist eine Sammlung von Briefen und Zeugnissen, die historische Informationen über beeindruckende zwischenmenschliche Hilfe in unmenschlichen Systemen vermittelt, und auch ein Band, der Freundschaft zwischen den Völkern in Osteuropa und Deutschland schaffen soll. Diese Zeugnisse der Menschlichkeit wollen geschehenes Unrecht nicht beschönigen, belegen aber auf ihre Weise, daß Mordlust, Fremdenhass und Rassenwahn zwar staatlich verordnet, aber nicht Allgemeingut waren. Ergänzt wird die Sammlung durch historische Informationen über Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Die Ukraine hatte im Zweiten Weltkrieg unter allen Völkern der früheren Sowjetunion am meisten zu leiden. Ukrainische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter waren die weitaus größte Gruppe der von den Nationalsozialisten zur Arbeit gezwungenen Fremdarbeiter .

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Keine Zukunft ohne Menschlichkeit, 30. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Ein Teller Suppe für den Feind. Zeugnisse der Menschlichkeit mitten im Krieg (Taschenbuch)
Die Unmenschlichkeiten des II. Weltkriegs sind zahlreich dokumentiert und beschrieben, ebenso die Biografien vieler der Verbrecher. Was an Menschlichkeit vorgekommen ist und möglich war, hat bei weitem nicht dasselbe Interesse gefunden. In seinem Buch „Ein Teller Suppe für den Feind" hat Viktor Pedak Geschichten zusammengetragen, die bezeugen, dass es in jenen bösen Jahren Menschen gab, die sich von staatlicher Hetze weder vergiften, noch verblenden, noch beirren lassen haben, die trotz Strafandrohung und der allgegenwärtigen Gefahr denunziert zu werden, in den zu verhassten Feinden oder zu Untermenschen erklärten Menschen vor allem Menschen in Not und Gefahr gesehen und sich ihrer angenommen haben. Das Andenken an solche Menschen ist in höchster Gefahr verloren zu gehen. Dann bliebe uns nur die Erinnerung an Verbrechen und Verbrecher. Mit Abschreckung allein werden wir keine bessere Zukunft schaffen können. Dazu brauchen wir auch das Vertrauen darauf, dass Menschlichkeit unter allen Verhältnissen immer möglich war und möglich sein wird. Dazu hat Viktor Pedak mit seinem Buch sozusagen in letzter Minute einen unschätzbaren Beitrag geleistet.
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