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Tell Tale Signs: the Bootleg Series Vol.8
 
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Tell Tale Signs: the Bootleg Series Vol.8 [Doppel-CD]

Bob Dylan Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (3. Oktober 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Smi Col (Sony Music)
  • ASIN: B001D06SEI
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
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Disk 1:

Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. Mississippi (Unreleased, Time Out Of Mind)Bob Dylan 6:03EUR 0,99
Anhören  2. Most Of The Time (Alternate Version, Oh Mercy)Bob Dylan 3:34EUR 0,99
Anhören  3. Dignity (Piano Demo, Oh Mercy)Bob Dylan 2:11EUR 0,99
Anhören  4. Someday Baby (Alternate Version, Modern Times)Bob Dylan 5:55EUR 0,99
Anhören  5. Red River Shore (Unreleased, Time Out Of Mind)Bob Dylan 7:33EUR 0,99
Anhören  6. Tell Ol' Bill (Alternate Version, North Country Soundtrack)Bob Dylan 5:28EUR 0,99
Anhören  7. Born In Time (Unreleased, Oh Mercy)Bob Dylan 4:11EUR 0,99
Anhören  8. Can't Wait (Alternate Version, Time Out Of Mind)Bob Dylan 5:42EUR 0,99
Anhören  9. Everything Is Broken (Alternate Version, Oh Mercy)Bob Dylan 3:10EUR 0,99
Anhören10. Dreamin' Of You (Unreleased, Time Out Of Mind)Bob Dylan 5:48EUR 0,99
Anhören11. Huck's Tune (from Lucky You Soundtrack)Bob Dylan 4:01EUR 0,99
Anhören12. Marchin' To The City (Unreleased, Time Out Of Mind)Bob Dylan 6:32EUR 0,99
Anhören13. High Water (For Charley Patton) (Live, 2003)Bob Dylan 6:46EUR 0,99


Disk 2:

Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. Mississippi (Unreleased version #2, Time Out Of Mind)Bob Dylan 6:19EUR 0,99
Anhören  2. 32-20 Blues (Unreleased, World Gone Wrong)Bob Dylan 3:04EUR 0,99
Anhören  3. Series Of Dreams (Unreleased, Oh Mercy)Bob Dylan 6:26EUR 0,99
Anhören  4. God Knows (Unreleased, Oh Mercy)Bob Dylan 3:05EUR 0,99
Anhören  5. Can't Escape From You (Unreleased, December 2005)Bob Dylan 5:12EUR 0,99
Anhören  6. Dignity (Unreleased, Oh Mercy)Bob Dylan 5:22EUR 0,99
Anhören  7. Ring Them Bells (Live, The Supper Club, 1993)Bob Dylan 4:58EUR 0,99
Anhören  8. Cocaine Blues (Live, 1997)Bob Dylan 4:40EUR 0,99
Anhören  9. Ain't Talkin' (Alternate Version, Modern Times)Bob Dylan 6:08EUR 0,99
Anhören10. The Girl On The Greenbriar Shore (Live, 1992)Bob Dylan 2:24EUR 0,99
Anhören11. Lonesome Day Blues (Live, 2002)Bob Dylan 7:35EUR 0,99
Anhören12. Miss The Mississippi (Unreleased, 1992)Bob Dylan 3:19EUR 0,99
Anhören13. The Lonesome River (With Ralph Stanley)Bob Dylan featuring Ralph Stanley 3:03EUR 0,99
Anhören14. 'Cross The Green Mountain (From Gods And Generals Soundtrack)Bob Dylan 8:14EUR 0,99


Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Sein eigenes Werk war Dylan entglitten im Lauf seiner unfasslichen Karriere, Songs wie "Mr. Tambourine Man" gehörten ihm nicht mehr. Doch seit den späten 80ern erobert er sie sich zurück, indem er sie bühnenöffentlich attackiert, zerhackt und zerschreddert und sie krumm und schief wieder zusammensetzt, bis sie ihm wieder alleine gehören in stolzer Unkenntlichkeit. Diese Periode ist bisher noch nicht beweiskräftig dokumentiert im Rahmen der "Bootleg Series", mit der Dylan die Magie von Bootlegs beschwört, doch damit keine illegalen Aufnahmen meint, sondern verspätet doch noch freiwillig rausgerückte. "Vol. 8: Tell Tale Signs" deckt nun die Jahre seit 1989 ab, zeigt aber nicht die Dekonstruktion von Songs, sondern ihre Evolution. Und manchmal wird klar, was ein Stück wie das bisher überschäumende "Dignity" im Grunde seines Herzens ist: eine ironische Pianoballade. Tell Tale Signs" bringt Demos, Varianten, Livefassungen von solcher Brillanz, dass uns bald dämmert: Wir unterschätzen sie noch immer, die jüngsten zwei Dylan-Dekaden. "Mississippi", "Everything is broken", "Series of Dreams": Verdammt, das sind auch Klassiker - und nicht nur "Like a rolling Stone". Manchen dieser Songs hören wir ganz neu. "Ain't talkin'" etwa, düster glosendes Finale seines aktuellen Albums "Modern Times", wird entfettet und erhält zum Ausgleich erweitertes Personal. Den "Cocaine Blues" krächzt Dylan kojotig in den Nachthimmel von Virginia, und "Red River Shore", einst vom "Time out of Mind"-Album gekippt, klingt wie klassischer Texmexfolk - und ist ja auch ein Klassiker, von Dylan frech hervorgefischt aus einer Truhe voller Americana, um ihn umzudichten und fortzuschreiben. "Wenn ich ich wäre", hat Dylan mal in kryptischer Selbstironie gesagt, "würde ich mich auch covern." Manchmal, so scheint es, ist Dylan wirklich Dylan; "Tell Tale Signs" liefert dafür einige Indizien. (mw)

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43 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Songs von Bobs Resterampe ..., 4. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Tell Tale Signs: the Bootleg Series Vol.8 (Audio CD)
... und selbst die bieten mehr als viele reguläre Studioalben so mancher anderer Künstler.

"The Bootleg Series Vol.8" setzt genau da an, wo Vol. 1-3 aufhörten, nämlich im Jahr 1989 (Vol. 4 bis 6 sind bekanntlich Livemitschnitte der Jahre 1964, 1966 und 1975). Dieses Jahr - 1989 - markierte die Veröffentlichung von "Oh Mercy", der damals besten Dylan-Platte seit ca. 14 Jahren, des bemerkenswerten Lebenszeichen eines Musikers, den die meisten zu diesem Zeitpunkt sicher schon abgeschrieben hatten. Zwar sollte dieses Meisterwerk leider nur ein kurzes Zwischenhoch sein, wie der deutlich schwächere Nachfolger "Under The Red Sky" (1990) zeigen sollte, allerdings katapultierte sich Dylan mit seinen letzten drei Studioalben (1997,2001,2006) wieder sowohl kommerziell als auch künstlerisch ganz nach vorne.

Umso gespannter durfte man auf die hier vertretenen Outtakes, Demo- und Liveversionen sein, ist dem Fan doch bekannt, welche grandiosen Songs von Vol. 1-3 es aus kaum begreifbaren Gründen nicht auf diverse Alben geschafft haben. Seien es nun die immer wieder in diesem Zusammenhang zitierten "Blind Willie McTell", "Carribean Wind", "Foot Of Pride" etc, den meisten der größtenteils mittelmäßigen oder schlechten Alben der 80er hätten diese Songs mehr als gutgetan.

Von daher sind sicher die bisher unveröffentlichten Songs wie "Red River Shore", "Dreamin' Of You" oder "Can't Escape From You" die interessantesten dieser Zusammenstellung. Und man bekommt zum Glück genau das, was man erwartet, nämlich hervorragende Songs, die mühelos das Niveau der erstklassigen Alben gehalten, in manchen Fällen sogar ein absolutes Highlight dargestellt hätten ("Red River Shore" wäre meiner Meinung nach selbst auf "Time Out Of Mind" so eines gewesen). Die Alternate Versions sind für den Fan natürlich auch höchst interessant, einige der Versionen auf "Vol. 8" gefallen mir sogar noch besser als die auf den Alben, hörenswert sind sie ausnahmslos.

Einziger Kritikpunkt - neben der berechtigten Kritik die überteuerte Drei-CD-Edition betreffend: Während "Oh Mercy" und "Time Out Of Mind" mit reichlich Songs vertreten sind, kommt "Love and Theft" (2001, mein persönlicher Favourite des Spätwerks) mit nur zwei Live-Versionen - bzw. einer dritten in der 3-CD-Variante - ziemlich kurz. Schade, auch von dieser Scheibe hätte ich mir ein paar alternative Versionen oder noch besser unveröffentlichtes Material erhofft, genauso wie vielleicht die ein oder andere aktuelle Liveversion von einem Modern-Times-Song (2006). Aber was soll man sich bei einer solchen Veröffentlichung groß beklagen, der Inhalt ist mal wieder eine großartige Fundgrube für jeden Dylan-Fan.

Einsteiger werden mit dieser CD nicht besonders viel anfangen können, aber für die ist "Vol. 8" auch nicht gedacht. Dagegen gehört sie als würdige Fortsetzung der legendären Bootleg-Series in den Schrank jedes Sammlers!
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nach dem Hören stellt es sich halt nochmal anders dar, Reszension No. 2, 17. September 2008
Von 
Frank Lindemann "Ohren" (Bornheim, Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wahnsinnig gute Musik!!

Ich hatte ja vorab schon eine Reszension geschrieben und 4 Sterne gegeben.

Ein Punkt Abzug wegen des extrem hohen Preises für die Box, über den sich ja inzwischen Dylan Fans in aller Welt aufgeregt haben.

Nachdem ich alle drei CDs inzwischen mindestens 5 mal anghört habe, muss ich jedoch unbedingt die höchste Punktzahl geben und habe meine erste Reszension eben zurückgenommen.

Zunächst einmal muss gesagt werden, dass die Box absolut hochwertig aufgemacht ist und sich sehr vom sonstigen Mainstream Schrott abhebt.

Tolles Booklet, gelungenes Buch mit den Single Covern, welches den Bogen von damals bis heute spannt.

Ja, und dann ist da noch die Musik!!

Ich kann garnicht ausdrücken, wie sehr mich viele Titel von "Tell Tale Signs" bewegen und mir unter die Haut gehen.

Da sind z.B. zwei absolut grandiose Versionen von "Most Of The Time", die sehr unterschiedlich sind und letztendlich den Weg zur veröffentlichten Version auf "Oh Mercy" weisen.

Es ist sehr spannend zu hören, wie Dylan im Studio arbeitet, was auch von anderen Musikern wie Daniel Lanois, Jim Dickinson oder David Kemper erzählt wird (nachzulesen in der aktuellen Ausgabe des englischen Uncut Magazins).

Und dann sind da noch die sogenannten Outtakes von "Time Out Of Mind" in sehr unterschiedlichen Fassungen.

Die Versionen von "Mississippi # 1 und # 3" gehören meiner Meinung nach zum Besten, was jemals von Bob Dylan veröffentlicht wurde.

"Can't Wait" ist um Längen besser, als die Fassung auf Time Out Of Mind, ja Dylan erreicht hier sogar wieder die gesangliche Qualität, die seine so called Gospel Phase (von 1979 bis 1981) so stark gemacht hat.

Hat mal jemand den Rough Mix von "Shot Of Love" gehört? Nein?! Nun ja, in diese Richtung gehen hier "Can't Wait # 1" und das famose "Marchin' In The City # 1". Hingegen ist die 2. Version von "Can't Wait" pure "late night music", hypnotisch und sehr, sehr langsam! Unglaublich!!

Man gewinnt den Eindruck, das gesamte "Time Out Of Mind" Album hätte noch um Längen besser werden können, aber diese Problematik ist Dylan Fans ja bestens bekannt.

Es sind noch viele weitere Höhepunkte versammelt, z.B. das anrührende "Mary And The Soldier" (Dylan solo zur akustischen Gitarre), eine großartige Liveversion von "Things Have Changed" (aus dem Jahr 2000) und ein ebenso famoser Livemitschnitt von " High Water (For Charlie Patton") aus dem Jahr 2003, also noch mit dem Gitarristen Freddy Koella, dessen punkige Gitarre man sehr gut auf dem linken Kanal hören kann. Organische Musik, schräge Spielfreude und die Lust am Improvisieren verbinden sich hier zu einer meisterlichen Version des Liedes von "Love & Theft".

Bei der Auffführung eines Liedes, nämlich "Girl From The Greenbriar Shore" war ich sogar live dabei, 1992 im Kursaal in Dünkirchen, gerade an dem Tag, als französische LKW Fahrer die Grenzübergänge nach Frankreich dicht gemacht hatten, aber das wäre eine andere Geschichte.

Man könnte noch mühelos mehr und mehr aufzählen, aber das können ja Andere machen.

Sehr gut finde ich auch, dass mit "Cross The Green Mountain" und "Huck's Tune" zwei der schönsten Dylan Lieder aus den letzten 6 Jahren hier versammelt sind, damit sie endlich von einem größeren Publikum gewürdigt werden können.

Und was den Preis angeht, den finde ich zwar weiterhin zu hoch, aber der Gegenwert ist beachtlich.

Nur mal zur Erinnerung: ein Stehplatzticket bei Bruce Springsteen - im Stadion - kostete im Somemr genauso viel wie die gesamte Box, die Rolling Stones waren, glaube ich mich zu erinnern, bei 150 Euro für ein Ticket angelangt, und Abschiedstour Abkasssierer wie Tina Turner oder Police, wo die Massen, hinströmen, um in Erinnerungen zu schwelgen, kosten doch schon weit über 100 Euro.

Selbst integre Musiker wie Neil Young oder Eric Clapton sind schon bei einem solchen Preis für ein Ticket angelangt.

Vielleicht ist das gesamte System krank oder preislich explodiert, aber man sollte jetzt nicht explizit mit dem Finger auf Dylan zeigen, so nach dem Motto, der will abkassieren.

Das hat man hierzulande bei Bob Dylan immer gerne so gehalten und es hat Tradition, aber es ist doch sehr verlogen.

1978 hiess es zum Beispiel, Dylan würde nur des Geldes wegen erstmalig in Deutschland auftreten, er habe Rüstungsaktien in seinem Besitz, wäre nicht nett zum Publikum u.s.w.

Lauter dumme Stereotypen, so nach dem Motto: ein "Protestsänger" (noch so ein erbärmliches und überholtes Klischee) wie Bob Dylan darf sowas nicht!

Alle Anderen natürlich schon! Kein Problem!

Und nochmal zur Erinnerung in Bezug auf Tell Tale Signs: der Gegenwert ist hier sehr beträchtlich und von großer Schönheit, und ich habe 100 Euro in meinem Leben schon weitaus schlechter angelegt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Großartig, 9. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Tell Tale Signs: the Bootleg Series Vol.8 (Audio CD)
Einige der hier vorliegenden Rezensionen beziehen sich auf die limitierte 3-CD-Edition, bei der die Kritik am Preis gerechtfertigt ist. Diese Doppel-CD aber bietet für ihren Preis unerhört viel: 27 erstklassige Songs und ein wundbar aufgemachtes Booklet. Zu den Songperlen gehören ohne Frage "Red River Shore", ""Huck's Tune", "Dreamin Of you" und "Cross The Green Mountain". Der letztgenannte Song ist meines Erachtens der beste, den Dylan je geschrieben hat, ein großartiger Song über den amerikanischen Bürgerkrieg. Unbedingt einmal reinhören!
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