Numans letztes Album seiner Megaerfolgstrilogie erschien 1980. Was soll man sagen: Numans Dystopia geht weiter. Und die englischen Medien sind nicht gerade rücksichtsvoll mit einem jungen Megastar, der sich nicht im linken Lager einordnen lässt und mehr Platten verkauft als David Bowie. Und trotzdem sind ja genau auch die Medien abhängig von den Menschen, über die sie herziehn, daher: I die, you die. Und all der Neid und die Missgunst und auch die Morddrohungen, die ihm entegegenschlagen, sind für den jungen Numan auch keine einfache Erfahrung: Please push no more. Das Video zu We are glass wurde wegen zur Schau gestellter Gewalttätigkeit nicht ausgestrahlt (Numan zerschlägt mit einem Vorschlaghammer einen Fernseher). Wenn ich mich umsehe nach den 80ern und mich an die Stimmung erinnere, an den kalten Krieg und die noch weniger verbaute Landschaft... dann ist Telekon nicht weit.
(Übrigens ist dieser blaue Begleittext unter meinen Rezension ein technisches Problem, dass mich seit Jahren verfolgt; ich hab Amazon deswegen schon kontaktiert, nützt aber nichts, da meldet sich niemand).