Telegram heißt der Liebesbrief, den Bjröks Freunde aus der britischen Musikszene, darunter Tricky, LFO,... unterschrieben haben.
Wo Post schon ein musikalisch reiches und gefühlsintensives Album war, geht Telegram noch ein Schritt weiter. Was dem Hörer präsentiert wird, sind wirklich gelungene Neuinterprätationen, sodass einige Stücke durch neue Arrangationen aufregende Wendungen nehmen.
Björk sprengt den Rahmen und experimentiert mit einigen Genres. Possibly Maybe entpuppt sich zum Beispiel als Trip-Hop latige Nummer, die schon mal ein angenehmes Feeling anstimmt.
Hyperballad erstrahlt in einer reinen Instrumentalversion (Streicher Quartett Besetzung), wohingehen Enjoy kontrastartig durch einen stark verzerrten Beat mit einem gewissen Industrial- Flair ordentlich den Boden ebnet (Große Ähnlichkeit zu Aphex Twin's Remix "At The Heart Of It All")
Dies sind nur Beispiele, die klarmachen sollen, dass es sich nicht um ein 08 15 Remixalbum handelt, bei dem nur ein straigther 4/4 Beat durch die Boxen dröhnt und die Originalversion drübergespielt wird, nur um irgendwelche Clubs zu füllen.
My Headphones, they saved my life. Also, Kopfhörer aufsetzen und sich von den Remixes überraschen lassen.