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5.0 von 5 Sternen
Die Welt mit anderen Augen sehen,
Rezension bezieht sich auf: Teil der Welt: Fraktale einer Ethik oder Heinz von Foersters Tanz mit der Welt (Broschiert)
Ein Buch, das die Vorteile des konstruktivistischen Weltbildes klar zum Vorschein bringt und uns mit der Denk- und Lebensweise eines erstaunlichen Menschen vertraut macht. Wer diese Sichtweise verstehen will und sein Leben facettenreicher er-leben möchte, sollte sich diese Lektüre nicht entgehen lassen. Dieses Buch verändert Sichtweisen und somit auch das eigene Leben. Ein Muss für alle weltoffenen Menschen.
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Erleuchteter ist von uns gegangen...,
Rezension bezieht sich auf: Teil der Welt. Fraktale einer Ethik - ein Drama in drei Akten (Gebundene Ausgabe)
Heinz von Foerster war mehr als andere, das Produkt seiner menschlichen Beziehungen. Er war immer der Integrator, der der die Menschen zusammen brachte. Für ihn war es nichts einen Text zu schreiben, ohne feedback. Das Gespräch war für ihn die ausschlaggebende Form, der Entwicklung. Und das ist etwas Einzigartiges in unserer Zeit, wo jeder Durchschnittsbildungsbürger, glaubt im stillen Kämmerlein, die Worte Gottes aufs Papier bringen zu können.Hier und anderswo bei Heinz von Foerster, steigen wir direkt in eine Diskussion ein, werden Zeuge einer Diskussion. Wir kennen andere Interviewbücher, in denen die Fragen immer so platziert sind, dass der jeweilige Intellektuelle, doch monologhaft seinen Text runterbeten kann. Dies ist hier nicht der Fall und das verlockt, dieses Buch zumindest zu öffnen, weil man erwarten darf, dass der Text(bzw. Fragen darin) am Ende noch immer offen bleiben. Wie sehr werden wir heutzutage von Ratgebern etc überschüttet, mach dies so mach jenes so und haben dabei das Gefühl: nun das mag dem Autoren geholfen haben und sein Honorar wird ihm sicher noch ein Stück weiterhelfen, aber mit mir hat das nichts zu tun. Hier wird der Intellektuelle immer gleich darauf angesprochen und man merkt, dass von Foerster am Ende nicht mehr derselbe ist, wie zu Anfang des Interviews. Der Leser hat hier die einzigartige Möglichkeit, das Buch anzunehmen oder zu verwerfen, wie es ihm beliebt. Das ist wahrer Konstruktivismus. Eine weitere ganz banale Tatsache beweißt das von Foerster der vollkommendste, der Urväter war: er stand mit ihnen allen in Konatakt, mit Maturana, Varela, von Glasersfeld und Watzlawijk und nicht wie jene nur mit einzelnen. Es gibt keine Grenzen für Kommunikation, außer Determinsmus, d.h. "So ist es Aussagen". Oder mit dem Meister selbst:" selbst vom Dümmsten kann man lernen." Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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