Über Pi gäbe es wohl mehr als eine Geschichte zu erzählne. "Prinz Porno" so nannte er sich noch beim ersten Teil von Teenage Mutant Horror Show. Der gute Berliner Jung Fritz Kautz. Das Royal Bunker Kind, "bester deutscher Themen Rapper", wie er sich selbst nennt, Beatfabrik, Seperate, Buckwheats - all das spielt da mit rein. Mit "Donnerwetter" hat er ein Doppelalbum erschaffen, dass als Klassiker gehandelt wird und mit Neopunk wieder eine ganz andere Richtung eingeschlagen. Pi hat sich wieder gefunden, er wieder unser guter alter Pi, keine Experimente mehr auf dem 2ten Teil mit E-Gitarren oder Punk Rock. Ich möchte sogar davon sprechen, dass Pi sich selbst - fast in seinen Wurzeln - wiedergefunden hat. Es befinden sich wieder weniger "Banger" wie auf Donnerwetter darunter, dafür tief sinnige und sozialkritische Themen. Ein "Höhlenmensch" geht mir so unter die Haut, dass ich es immer wieder hören möchte, daraufhin folgt auch gleich Minenfeld, dass ich kaum mehr skippen kann und bei mir auf Rotation läuft. Wieder sind die guten alten Verschwörungstheorien - noch stärker als bei der Firma - dabei und vieles vieles mehr. Das Album charaktisiert PI in seiner reinsten Form, in höchster Persönlichkeit, genial durchdacht, bombastisch umgesetzt. Features von E-Rich, Basstard, Jonarama und Jamal. Vor allem das Features mit Basstard gilt als herausstechend und erwähnenswert. Überaus zu empfehlen, Pi ist auf jeden Fall zurück und das mit voller Wucht.