In dem neuen Märchenbuch von Christian Peitz finden sich fünf Märchen. Für den Leser erschließt es sich nach und nach, dass diese Märchen nicht für sich stehen, sondern zusammengehören. Wie der Titel schon anzeigt, geht es um Teelöffel, nicht unbedingt ein typischer Märchentopos. Da geht es um eine Prinzessin, die regelmäßig Teegesellschaften abhält, einem erfolglosen Silberschmied mit einer umso erfolgreicheren Frau, einem Zauberer und einem Furcht erregenden Räuber in einem Räuberwald. Wie das Thema Teelöffel hier die Runde macht, soll nicht weiter verraten werden, um nicht den Reiz dieses Buches zu nehmen. Angemerkt sei aber, dass sich im Anhang eine kleine Löffelphilosophie befindet, die dazu verführt, über so etwas alltägliches wie Löffel nachzudenken. Diese fällt leider mit dreieinhalb Seiten recht knapp aus, denn sie macht Lust auf mehr. Dennoch ist dieses Märchenbuch für mich wieder einmal absolut empfehlenswert!