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Teedrogen und Phytopharmaka. Ein Handbuch für die Praxis auf wissenschaftlicher Grundlage
 
 
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Teedrogen und Phytopharmaka. Ein Handbuch für die Praxis auf wissenschaftlicher Grundlage [Gebundene Ausgabe]

Max Wichtl
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 668 Seiten
  • Verlag: Wissenschaftliche; Auflage: 3., erw. u. vollst. überarb. A. (1997)
  • ISBN-10: 3804714536
  • ISBN-13: 978-3804714533
  • Größe und/oder Gewicht: 27,2 x 24,8 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 141.025 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Rudolf Bauer
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Produktbeschreibungen

Wissenschaft-Online

Die ursprüngliche Idee für den „Wichtl“ kam 1984 aus dem Apothekeralltag, wo Patienten im Zuge der steigenden Nachfrage nach pflanzlichen Zubereitungen ihren Wunsch nach einem Tee immer öfter so äußerten: „Sie wissen doch, welcher am besten ist.“

Seither trägt das Werk in der mittlerweile vierten Auflage den neusten Erkenntnissen Rechnung und leistet einen wichtigen Beitrag, die Therapie mit pflanzlichen Zubereitungen auf eine rationelle wissenschaftliche Basis zu stellen. Als prominentestes Beispiel dafür, wie sehr die Kenntnis über Wirkungen und auch Nebenwirkungen in diesen Bereichen über die letzten Jahre zugenommen hat, dient sicherlich das Johanneskraut: Galt es früher noch als völlig nebenwirkungsfrei, sind heute zahlreiche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt, die auf der Induktion von Leberenzymen beruhen.

Am bewährten Aufbau des Buches hat der Herausgeber auch diesmal nicht gerüttelt. So wird der Leser im allgemeinen Teil zunächst mit Grundlagen von Teezubereitungen, Phytopharmaka und den erforderlichen Qualitätskontrollen vertraut gemacht.

Das Herzstück bilden die Drogen-Monographien, welche in der neusten Auflage um weitere 19 auf mittlerweile satte 210 aufgestockt und umfassend aktualisiert wurden. Eingeleitet wird eine solche Monographie stets von Farbaufnahmen, welche die geschnittene Droge im Original beziehungsweise vergrößert, sowie die Stammpflanze zeigen - der Erklärungstext weist dazu auf alle zur Identifikation nötigen makroskopischen Merkmale hin.

Weiterhin folgen detaillierte Angaben zu Herkunft, Synonymen, Inhaltsstoffen, Indikationen, Teezubereitung, verfügbaren Phytopharmaka, mikroskopischen Merkmalen, Prüfung auf mögliche Verfälschungen, Wirkungen und Nebenwirkungen.

Hinzu kommen zahlreiche Photos etwa der unter dem Mikroskop erkennbaren Strukturen oder von entwickelten DC-Platten in Originalgröße, denen in der Qualitätskontrolle eine große Bedeutung zukommen. Für den Chemiker sind die Strukturformeln der einzelnen Inhaltsstoffe von besonderem Interesse. Abgerundet wird jede Monographie von einer umfangreichen Sammlung aktueller Literaturzitate.

Premiere feiern die so genannten „Kurzmonographien“, welche in einem eigenen Abschnitt zusammengefasst werden. Zu ihnen zählen Drogen, die zwar 2001 neu in das Europäische Arzneibuch aufgenommen wurden, denen aber in Mitteleuropa bislang nur eine geringe Bedeutung zukommt. Abgerundet wird das Buch durch das Indikations-Verzeichnis, in dem die Drogen Anwendungsgebieten zugeordnet werden, und einem deutsch-lateinischen Register.

Mit seinen rund 700 Seiten nimmt das Buch dabei schon fast Lexikoncharakter an, was auch daran liegt, dass sich der Herausgeber nicht zu einer Streichung eigentlich obsoleter Drogen durchringen konnte, weil solche Informationen anderswo sonst kaum noch zu finden sind. Der Wichtl ist und bleibt deshalb ein unverzichtbares Handbuch für phytopharmazeutisch interessierte Apotheker und für Ärzte – sein logischer Aufbau, glasklares Layout, und konkurrenzloser Umfang sprechen für sich. Auch Studenten und interessierten Laien kann man das Buch als Nachschlagewerk empfehlen, allerdings bieten sich diesen angesichts des hohen Preises von knapp 120 Euro sicherlich auch günstigere Alternativen an. Rezensent: Christoph Schmitt -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Das Buch enthält wissenschaftlich fundierte Angaben über Inhaltsstoffe, Indikationen und Prüfung von 191 Drogen, die als Teedrogen oder zur Herstellung von Phytopharmaka verwendet werden. Sowohl die Indikationsangaben der Kommission E als auch die Texte der Standardzulassungen sind wiedergegeben.
Der Leser findet Hinweise auf Synonyme, Herkunft der Drogen und ihrer Stammpflanzen, auf Verfälschungen und eventuelle Nebenwirkungen.
Im allgemeinen Teil wird auf Fragen der Teepräparate, der Teebereitung, der Aufbewahrung und Haltbarkeit, der mikrobiellen Kontamination und der Belastung durch Umweltchemikalien und radioaktive Stoffe sowie auf Besonderheiten der Phytopharmaka eingegangen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Auch auf die Gefahr hin, eine Blasphemie zu begehen, wird mir wohl jede/r in der Branche zustimmen, das Der Wichtl die Bibel der Apothekerschaft ist, was Phytopharmaka betrifft. Das Werk ist vollständig, was die in der Apotheke notwendigen Pflanzendrogen (diese Rezension richtet sich an das Fachpublikum, für alle Anderen: Pharmazeutisch gesehen ist eine Droge ein Pflanzenteil, welches pharmazeutisch genutzt wird. Was hinlänglich Droge genannt wird ist bei uns ein BTM) angeht. Die Indikationen beschränken sich auf wissenschaftlich fundierte, ohne jedoch die volksmedizinischen unerwähnt zu lassen.

Alle Monographien sind einwandfrei und in ihren Methoden für das Apothekenlabor und die Offizin geeignet, inclusive der über Pasta Theobromae (Tipp: unbedingt nachlesen).

Der Wichtl gehört genau wie einige andere Standardwerke der Pharmazie zu den Dingen, für meine Apotheke so wichtig sind, wie der Türschlüssel:

Ohne würde ich meine Apotheke nicht öffnen können.

Zum Abschluss noch ein Hinweis an den Laien: Der Wichtl ist ein reines Fachbuch, und ist kein Teebuch in dem Sinne, das man nachschlagen könnte, welchen Tee es gegen Schnupfen-Husten-Heiserkeit gibt! Für Laien gibt es besser geeignete Bücher, die auch as Budget nicht so belasten.
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16 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Für Apotheker und an pflanzlichen Arzneistoffen Interessierte ein Muß: der Atlas "Teedrogen".

Übersichtlich werden alle gebräuchlichen Teedrogen mit Namen, lateinischem und deutschem Synonym genannt. Hinweise über Inhaltsstoffe, mögliche Verfälschungen und Prüfung auf selbige sind besonders für den Apotheker interessant, Indikationen und Zubereitungen darüberhinaus auch für den interessierten Laien.

Besonders erwähnenswert sind auch die Abbildungen und farbigen Fotografien, die ein Erkennen der jeweiligen Drogen sehr erleichtern. Für den Chemiker sind die Strukturformeln der einzelnen Inhaltsstoffe von Interesse.

Fazit: Für Apotheken, besonders im Hinblick auf das stetig steigende Interesse an Naturarzneien, als Nachschlagewerk sehr zu empfehlen. Für den Laien eignen sich eher kürzere und entsprechend günstigere Bücher. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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