Eine Flasche australisches Teebaumöl gehört seit Jahrzehnten nicht nur in meine Hausapotheke, sondern auch ins Reisegepäck. Wichtig: Es muß 100 % naturrein sein, ohne sonstige Zusätze, die es bei den Produkten in manchen Supermärkten oft gibt. Der lateinische Name lautet: Melaleuca alternifolia, auf diesen Namen sollte man achten.
Wer dieses vielseitige Öl noch nicht umfassend kennt, sollte sich das kleine Buch dazu kaufen, in dem die meisten Anwendungsmöglichkeiten aufgezeigt sind: "Durch Teebaumöl gesund und schön" von Heidelore Kluge. Leider ist das Buch jetzt nur noch antiquarisch zu bekommen.
Ein Mittel gegen Bakterien, Pilze und sogar Viren - das ist fast undenkbar und hat mich zu diesem wahren Wundermittel gebracht. Anfänglich habe ich mir mein Gurgelwasser aus Teebaumöl, ätherischem Salbeiöl und Honig, verdünnt mit abgekochtem Wasser, selbst hergestellt. Ganz ohne die üblichen Schmerz- oder Konservierungsmittel, die oft in gekauften Mundwassern dazugehören. Als ich einmal eine üble Zahnfleischentzündung mit Geschwür hatte, wollte mein Zahnarzt mir eine entsprechende Creme verordnen. Ich verzichtete darauf, versuchte es lieber mit reinem Teebaumöl (einige Male eingerieben) und konnte schon bald mit einem makellosen Zahnfleisch aufwarten. Für diesen Zweck verwende ich es bei Bedarf noch heute. Den gleichen Erfolg hatte ich mit hartnäckigen Warzen, wenn es auch erheblich länger dauerte und meine Geduld ganz schön strapaziert wurde.
Da in dem Buch auch beschrieben ist, dass es ein gutes Mittel gegen Sonnenbrand oder sonstige Hautentzündungen ist, diente das Teebaumöl sogar einmal als echtes Notfallmittel. Ich hatte Marmelade gekocht und mir beim Einfüllen in die Gläser kochendheiße Marmelade über die Hand geschüttet. Die Stelle wurde sehr schnell rot, brannte, und die schon bohrenden Schmerzen wurden fast unerträglich. Es sah aus, als würde sich eine große Blase bilden. Kaltes Wasser half nicht, Eis genau so wenig. Da fiel mir das Teebaumöl ein, es war der letzte Versuch. Ich betupfte die Stelle mehrmals mit dem Öl, immer wieder in Abständen. Schon nach etwa 10 Minuten wurden die Schmerzen erträglicher, ich wiederholte das Ganze weiter. Nach spätestens einer Stunde waren die Schmerzen verschwunden, die Stelle war blasser geworden, und ... von Blasen keine Spur. Es sah letztendlich so aus, als wäre nie etwas gewesen!
Wen das nicht überzeugt!!!