![]() Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Tee mit dem Teufel gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 3,45 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.
Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern. |
Produktinformation
|
Er ist Soldat und Arzt, aber Erös will nicht schießen, sondern heilen. Es sind keine verklärenden Erzählungen aus 1001 Nacht, wenn der Bayer mit dem dunklen Schnurrbart von seinen Erlebnissen in Afghanistan berichtet. Erfahrung mit Land und Leuten besitzt er wie kaum ein anderer: Bereits 1987 ließ er sich vom Dienst freistellen, um mit seiner Frau und vier Kindern im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet zu leben. Ein Kind starb dabei. Unter permanenter Bedrohung und in der Illegalität betreute er über 10 000 Menschen. Selbst den Taliban rang er Respekt ab, weil er im Krieg gegen die Sowjetunion unter Lebensgefahr die Zivilbevölkerung ärztlich versorgte. Zeitungen nannten ihn den "bayerischen Albert Schweitzer". Aber Erös will von derartiger "Heiligsprechung" nichts wissen. Drei Jahre später kehrte er selbst als "Verwundeter" zurück - traumatisiert von den erlebten Brutalitäten in Afghanistan. Dennoch ließ er sich nicht beirren und gründete Schulen für 1000 Flüchtlingsmädchen, in denen ausschließlich Frauen als Lehrer arbeiten. Er schildert die Entwicklung von der Emanzipation der Afghaninnen in den siebziger Jahren bis zu den schrecklichen Szenen heute. Die Liebe zur afghanischen Kultur wird durch einen reichen Fotoschatz illustriert.
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Kein noch so sorgfältig recherchierter Medienbericht vermag aber zu vermitteln, was dem Autorenpaar Reinhard und Annette Erös mit seinem Erstlingswerk auf Anhieb gelang: ein authentischer, packend geschriebener, lebensvoller Bericht über die 15jährige Arbeit an der vordersten Frontlinie der Humanitas, dem die Leser nur mit angehaltenem Atem und nicht nachlassender Spannung und Anteilnahme folgen können. Ein Buch, das unter die Haut geht: Ob nun unterkühlt und distanziert über eigene Gefahren, Entbehrungen und seelische Bedrängnisse berichtet wird oder mit umso heißerem Herzen über liebenswerte, tapfere und würdevolle Weggefährten, über menschliches Leid und menschliche Größe, über Freuden und Hoffnungen, über Entsagungen, Armut, Schmerz und Verzweiflung, über atemberaubende Landschaften und die Geschichte eines der großen Abenteuer im Namen der Menschlichkeit. Diese Geschichte gipfelt darin, dass die von Familie Erös geschaffenen Bildungeinrichtungen heute zu den Prestigeobjekten Afghanistans gehören, dass Hunderttausende von kranken und verletzten Menschen während des Bürgerkrieges in provisorischen Höhlenkliniken unter Lebensgefahr behandelt und versorgt werden konnten und dass man in dem Land am Hindukush Reinhard Erös längst den "deutschen Afghanen" nennt - das höchste Lob, das sich dieser vorbildliche Arzt jemals hat vorstellen können, das er sich aber durch sein Lebenswerk wahrhaftig verdient hat.
Ganz nebenbei erfahren die Leser dieses ungewöhnlichen Buches viel über den geschichtlichen und politischen Hintergrund einer Region, die erneut zur Drehscheibe der Weltpolitik wurde und bis zum heutigen Tage die Schlagzeilen beherrscht. Auf jeder Seite dieses Buches ist zu spüren, das es von einem der besten europäischen Kenner Afghanistans geschrieben wurde, der viele Großen dieses Landes zu seinen Freunden zählt.
Was lässt sich Besseres über "Tee mit dem Teufel" sagen als dies: In zwei Tagen und einer Nacht dazwischen habe ich das Buch ausgelesen, nein: "verschlungen". Und am Ende bleibt der Wunsch, dass eine ständig wachsende Lesergemeinde hinter jeder Zeile dieses Berichtes ebenfalls entdecken möge, was Erich Kästner in seinem berühmten Reim so fasste: "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es."
Ob sein "Lehrjahr" bei Mutter Teresa in Kalkutta, der Umzug von München nach Peschawar oder sein Einsatz in einer Höhlenklinik bei Tora Bora - Reinhard Erös berichtet über seine Erlebnisse gefühlvoll menschlich und äußerst spannend.
Die Aktualität und der Informationsgehalt, die das Buch auszeichnen, gehen weit über die Berichterstattung der Medien hinaus. Berührend von der ersten bis zur letzten Seite.
|
Das Forum zu diesem Produkt
Kundendiskussionen durchsuchen
|
|
|
|