72 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
5 Sterne sind 5 Sterne zu wenig. Ein Kauf der sich lohnt., 18. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Technisches Zeichnen: Grundlagen, Normen, Beispiele, Darstellende Geometrie (Gebundene Ausgabe)
Der "Hoischen" ist schon ein Unikat. Kaum ein Techniker oder Maschinenbauingenieur kennt dieses Büchlein nicht. Niemand redet von einem Buch über "Technisches Zeichnen" - wir (ich zähle mich auch zu "denen") reden eben vom "HOISCHEN". Von "dem" Hoischen.
Zu meiner Schul- Lehr- und Studienzeit (österreichische HTBL für Fertigungstechnik; '84-'89) galt das Buch als Standardwerk und das hat sich bis heute nicht geändert.
Ebenso hat es sich nicht geändert, dass "mein Hoischen" mit großer Regelmäßigkeit verschwindet. Meine lieben Kollegen Meßtechniker, Lehrlinge, Mechaniker, Werkzeugmacher, Qualitätssicherer, Fertigungsleiter ... irgendwann kommen sie alle mal zu mir um nach Rat in Fragen Zeichnungsbemaßung einzuholen. Ich hab's dann ganz einfach, zück den "Hoischen", und rapp-zapp haben wir da ein paar Bemaßungsbeispiele und im Idealfall sogar die entsprechende DIN (EN) Norm. Alle paar Jahre verschwindet das handliche gebundene Büchlein allerdings.
Ich spreche hier vom Technischen Zeichnungen im Bereich von Feinmechanik für Bauteile für die Elektronik und Elektrotechnik. Egal ob es um das Darstellen von Ansichten, Schnitten, Form- und Lagetoleranzen - heute noch ein Graus für mich, am besten man läßt sie weg! - oder Gewinde Angaben geht. Im Hoischen hat man schnell die entsprechende
Seite gefunden, die einem alles erklärt. Die Kapiteleinteilung und Übersichtstabellen über Normen sind auf wundervolle Weise sehr praxisnah benannt. Im Lauf der Jahre findet man diverse Kapitel beinahe blind.
Das Faszinierende am Hioschen ist, dass er für uns Techniker als Gebetsbuch gilt. Was da drin steht ist einfach so und jede weitere (oft so unnötige!) Diskussion erübrigt sich damit.
In einer Hinsicht ist allerdings Obacht geboten: Man sollte sich - so man das Büchlein regelmäßig und über Jahre benutzt - alle 5 bis 7 Jahre nach der neuesten Auflage umsehen. (Wenn man das Buch nicht ohnehin alle paar Jahre vermisst ...) Durch unsere hocheifrigen "Europäischen Normenausschüsse" ändern sich gerade in den letzten Jahren und noch immer, im Maschinenbau bald täglich die geläufigsten Normen! - Werkstoffnormen sind besonders inflationär. Sogar die guten alten Werkstoffnamen, wie z.B. "St37" (Wald- & Wiesenstahl, auch genannt) ist eigentlich nicht mehr normgerecht. Normen für Stahl, Kupfer und Kupferknetlegierungen sind auch im aktuellen Hoischen nicht auf dem neuesten Stand. Da macht es Sinn sich im Beuth Verlag nach der Aktualität der Norm zu erkundigen und bei Bedarf das aktuelle Beuth-Buch in dem die Norm vorkommt, oder das Original - DIN-Dokument zu kaufen. (Das ist allerdings ein teurer Spaß und spätestens dann wird man dieses Buch in seiner Kompaktheit zu schätzen lernen!)
Als Konstrukteur UND Zeichner muss ich über einige Kapitel in dem Büchlein schmunzeln:
- Seit Einsatz von CAD-Software (und da gibt's bekanntlich recht große Unterschiede zwischen den einzelnen Herstellern) kann ich teilweise meine Einzelteilzeichnungen gar nicht so bemaßen, wie die Norm es erfordert.
- Der Großteil an Neukonstruktionen für zB. Gußteile, Spritzgußteile oder Stanzteile wird gar nicht mehr als "Papierzeichnung" an den Hersteller für die Werkzeugform gesendet, sondern nur noch als 3D Modell. Der "Form" halber wird aber die gute alte Papierzeichnung noch erstellt, weil sie ja die wichtigsten Spezifikationen enthält. Aber auch diese "Papierzeichnung"
versende ich heutzutage als PDF- oder TIFF-File. Das lästige Falten von DIN A3 bis DIN A0 Papierunterlagen entfällt somit. Und das, wo es doch im Hoischen so wunderbar erklärt ist!
Diese Tendenz ist sicher erfreulich für jene, die nicht wissen, wie sie eine DIN A1 Zeichnung falten. Sie werden es zukünftig nicht mehr brauchen, weil man dann nur noch wissen muß,
wie man ein 2D-Datenfile per e-Mail versendet. ;-)
Apropos DIN A1 Blatt. Wissen Sie, dass das "A1" daher rührt, dass dieses Blatt exakt 1m² Fläche hat? Und dass die nächstkleinere Blattgröße sich wie folgt berechnet ....
Na, wenn Sie all diese Kleinigkeiten und viele hilfreiche und für Techniker (technische Zeichner) unerlässliche Wissensfragen geklärt haben wollen, dann müssen Sie sich den "Hoischen" kaufen.
Da führt kein Weg dran vorbei.
(Mit "Ein Kauf der sich lohnt.", spreche ich übrigens die genannte Zielgruppe an. Für Krimi-Liebhaber ist das Büchlein vermutlich nicht so wahnsinnig spannend ... :-)
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Standardwerk des technischen Zeichnens, 13. Januar 2000
Von Ein Kunde
Das Taschenbuch „Technisches Zeichnen" von Hoischen gibt einen umfassenden Überblick zum Thema. Es ist in 12 Kapitel eingeteilt, in denen der Autor alles wichtige darstellt. Dabei geht er unter anderem auf normgerechtes und fertigungsgerechtes technisches Zeichnen, korrektes Bemaßen und darstellende Geometrie ein. Er gibt außerdem Hinweise, wie man eine technische Zeichnung liest und erklärt alles an gut nachvollziehbaren Beispielen. Besonders gut finde ich die Erwähnung der dazugehörigen Normen, die eigentlich an jedem aufgeführten Bauteil zu finden sind. Das hat mir schon viele Male den Gang in die Normenstelle erspart. Weiterhin gefällt mir an diesem Buch, daß es bei den Grundlagen des technischen Zeichnen beginnt und somit kaum Kenntnisse voraussetzt, aber trotzdem nicht nur an der Oberfläche bleibt, sondern wirklich alle wichtigen Sachen enthält. Dadurch ist es sowohl für diejenigen ideal, die nur einen „Crashkurs" in Darstellungslehre machen, als auch für diejenigen, die tiefer in die Materie eintauchen. Der Untertitel des Buches: " Ein Lehr-, Übungs- und Nachschlagebuch für Schule, Umschulung, Studium und Praxis" kann durchaus ernst genommen werden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gutes Lehr- und Nachschlagewerk, 8. September 1999
Von Ein Kunde
Das Buch Technisches Zeichnen von Hans Hoischen ist ein sehr gutes Nachschlagewerk im Bereich Technisches Zeichnen. Es überzeugt durch seine Handlichkeit und seinen Inhalt. Es beinhaltet eine sehr gute Einführung in das Fach. Weiterhin wird ein guter Überblick über die Normen gegeben, die für das normgerechte Zeichnen und Konstruieren unabdingbar sind. Es wird in Berufsschulen, Fachhochschulen und Universitäten als Lehrbuch benutzt. Auch in Architekten- und Ingenieurbüros dient es als Nachschlagewerk. Was mir gut gefällt, ist die Einführung in das Zeichnen mit dem Computer (CAD), was in unserer Zukunft nicht mehr wegzudenken ist. Weiterhin werden auch Grundaufgaben der Darstellenden Geometrie behandelt, die ja eine Grundlage des Technischen Zeichnens sind. Auch das Bemaßen und die verschiedenen Ansichtsmethoden sind sehr ausführlich dargestellt. Im letzten Kapitel des Buches werden Testaufgaben gegeben, durch die man dann sein Wissen und seine Geschicklichkeit überprüfen und trainieren kann. Ich sollte noch erwähnen, daß das Buch vor allem für Maschienenbauingenieure geeignet ist, weil sich viele Teile und Zeichnungen dieses Gebietes in diesem Buch befinden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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