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Technisches Schreiben: (nicht nur) für Informatiker
 
 
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Technisches Schreiben: (nicht nur) für Informatiker [Taschenbuch]

Peter Rechenberg
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 253 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & CO. KG; Auflage: 3., aktualisierte und erweiterte Auflage (3. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446406956
  • ISBN-13: 978-3446406957
  • Größe und/oder Gewicht: 24,2 x 17,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 149.102 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Peter Rechenberg
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Einfach und verständlich zu schreiben, sollte Voraussetzung für die Kommunikation über Technik sein, es wird jedoch selten beherrscht, obwohl die Regeln, wie Peter Rechenberg zeigt, einfach zu erlernen sind. Rechenberg hat selbst einige Erfahrung im technischen Schreiben, das zeigen nicht zuletzt erfolgreiche von ihm verfasste Bücher wie das Informatik-Handbuch oder Was ist Informatik? Eine allgemeinverständliche Einführung.

Mit 200 Beispielen und insgesamt etwa 80 Aufgaben samt Lösungen vermittelt er dem lernwilligen Leser in Technisches Schreiben. (nicht nur) für Informatiker praktische Schreib-Erfahrungen. Acht Kapitel behandeln Stilmängel und grammatikalische Probleme, bieten Lösungen und praktische Regeln für den Alltag und die Arbeit mit technisch orientierten Texten. Mit einem Überblick über die Anforderungen und Probleme des technischen Schreibens geht es los, darauf folgen die immer wieder zitierten drei K's: Klarheit, Kürze, Klang. Trotz komplizierter Themen -- der Leser verdient Einfachheit. Wie man diese über Satzbau und Wortwahl erreicht, wird im dritten Kapitel beschrieben, das auch gleich vom Kapitel über Amerikanismen und Modewörter gefolgt wird, die Fallstricke der Klarheit. Grammatik und Gliederung werden jeweils in einem Kapitel behandelt, bevor es dann im siebten Kapitel an Einzelfragen wie Geschlechtsneutralität, Fußnoten, Bilder und Tabellen sowie Typografie geht. Den Abschluss macht dann ein beispielhafter, technisch orientierter Briefwechsel.

Ein Buch über technisches Schreiben muss den hohen Anforderungen gerecht werden, die es selbst stellt. Dieser Band hat damit keine Probleme und überzeugt durch eben die verlangten Prinzipien Klarheit, Kürze und Einfachheit. Dabei versucht Rechenberg erst gar nicht, das Rad neu zu erfinden. Schon im Vorwort freut er sich auf konstruktive Kritik, denn Verständlichkeit sollte kein Alleingang sein, sondern Allgemeingut. Basislektüre im Zeitalter der Kommunikation! Nicht nur für Informatiker! --Wolfgang Treß -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Rechenberg gibt verständliche Tipps für eine verständliche Schreibe und guten Stil, der nicht mit leeren Modewörtern oder Amerikanismen überreden, sondern durch strukturiert zu Papier gebrachte Gedanken überzeugen will. [...] Fazit: Für alle, die Texte im technischen Milieu verfassen und überzeugen wollen, ist der Band zu empfehlen." PC Professionell, 27. September 2006


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist ein schmankerl' für alle die schon technische Artikel geschrieben haben, oder planen einen zu schreiben.

Der Autor zitiert gerne Teile aus verschiedensten technischen Arbeiten, und zeigt damit, wie man es gerade nicht machen soll. Anschließend gibt er eine - seiner Meinung nach - bessere Formulierung und erläutert das aufgetretene Problem.

Ausdrücklich verweist er darauf, daß dieses Buch in vielen Fällen nur seine Meinung wiedergibt, und das jeder Leser angehalten ist, sich seine eigene Meinung zu bilden.

Es bleibt zu bemerken, daß dieses Buch ist kein vollständiges Lehrbuch ist. Aber es gibt einem dutzende gute Hinweise, mit denen man an seinem eigenen Schreibstiel arbeiten kann.

Sehr empfehlenswert!

War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der Titel des Buches ist viel zu allgemein. Der Autor betrachtet ausschließlich die akademische Seite der Informatik und auch nur die deutsche Sprache.

Wie der Autor auf S. 130 sagt, sind Anforderungsdefinitionen, Spezifikationen, Programmdokumentation, Handbücher, Bedienungsanleitungen usw. nicht im Rahmen des Buches.

Das Buch ist damit für den Arbeitsalltag eines Informatikers in der Industrie nur eingeschränkt brauchbar. In weiten Teilen des Buches geht es eher um korrektes Deutsch und um einem dem Verfasser genehmen Stil.

Bei "Amerikanismen" nimmt der Autor schon eine ziemlich starke Position ein. Für "Heap" sollte man "Halde" und für "Stack" den "Stapel" verwenden. Mein Lieblingswort damals, als ich mich mit der logischen Programmierung beschäftigte, war die eingedeutschte Version "unifizieren". Das sollte ich nach Meinung des Autors nur noch im Passiv gebrauchen (S. 101).

Diesen Standpunkt kann sich der Autor als Professor sicherlich erlauben, denn er kennt die Problematik in der freien Wirtschaft nicht.

Ich habe jetzt über 10 Jahre als Unternehmensberater (ich sage jetzt mal nicht "Consultant", weil das ja ein Amerikanismus ist) in Projekten gearbeitet. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die in der Hierarchie höher stehenden Leute, also die für das Projekt verantwortlichen Führungskräfte (die "project owner" mit den "business cases" und den "responsibilities") sehr empfänglich für "Buzzwords" sind. Wenn ich da jetzt mit meinen 40+ Jahren in einem Projekt anfange, die meisten Begriffe einzudeutschen, sehe ich die Gefahr, dass man mich für veraltet hält oder denkt, das ich nicht auf dem aktuellen Stand bin.

Vielleicht ist das aber auch ein "Generationenproblem". Der Autor nennt viele "Modewörter", die ich bisher für gutes Deutsch gehalten habe, wie z. B. "in etwa", "kein Problem" und "deutlich". Sprachen unterliegen Änderungen und mir persönlich macht es nichts aus, Wörter aus dem Englischen zu übernehmen. Ich werde weiterhin die Stacks und die Heaps verwenden.

Eine große Schwäche hat das Buch auf der didaktischen Seite: Als Beispiele werden nur einzelne Sätze oder Absätze und keine größeren Kapitel oder Arbeiten genannt. Es wird nicht ein Beispiel eines guten Fachaufsatzes oder einer guten Diplomarbeit gezeigt oder ein Link (ja, ein Amerikanismus) dazu genannt.

Ich habe auch schon Bücher über das Schreiben von Romanen, z. B. "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt" von James N. Frey oder von Drehbüchern, z. B. "Writing Screenplays That Sell" von Michael Hauge gelesen. Bei diesen Büchern hat man nach dem Lesen zu mindestens einen Startpunkt und weiß in welche Richtung man weiterarbeiten muss. Man kennt auch die nach Meinung der Autoren guten Romane bzw. Drehbücher und kann sich hier Tipps holen. Kunstkritiker mögen der Meinung sein, dass man mit solchen Schritt-für-Schritt-Anleitungen keine künstlerisch wertvollen Werke schaffen kann, aber das ist beim technischen Schreiben auch nicht das Ziel.

Und daher bin ich ein wenig verwundert, dass der Leser im Buch von Peter Rechenberg keine Schritt-für-Schritt-Anleitung bekommt, wie er beim Verfassen vorgehen sollte, worauf er zu achten hat, etc. In dem Buch gibt der Autor eine Menge Tipps, aber diese sind über die einzelnen Kapitel verteilt. Es werden auch ein paar wichtige Stellen als "Lehren" hervorgehoben, leider gibt es hierzu keinen Index oder eine Liste, die alle diese "Lehren" enthält.

Wenn man von diesem Buch profitieren will, sollte man also die inhaltlichen Grundlagen des technischen Schreibens bereits herrschen und schon ein paar Arbeiten gelesen haben. Dann kann man auch von den vielen Tipps des Autors, z. B. zur Vereinfachung von Schachtelsätzen oder zur Vermeidung von Schaumschlägerei, profitieren.

Mein Vorschlag für den Titel des Buches ist "Gutes und korrektes Deutsch für Diplomarbeiten und Dissertationen (die von älteren Professoren bewertet werden)".
War diese Rezension für Sie hilfreich?
17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stephan Wiesner VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Author lässt sich mit Genuss über stilistische Fehler anderer Authoren aus. Wirkliche Hilfe gewinnt man durch das Buch kaum. Die Übungsaufgaben schärfen den Blick für falsche Wortwahl und unklare Ausdrucksweise.

Es gibt Kapitel über Gliederung, richtiges zitieren, etc. Aber sie sind so kurz, dass sie nicht ausreichen und auf weitere Literatur zurückgegriffen werden muss (wie zitiert man z.B. Quellen aus dem Internet?).

Der Bezug zur Informatik ist hauptsächlich dadurch gegeben, dass die Beispiele aus entsprechender Literatur kommen.

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