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Technik in Mittelalter und Früher Neuzeit Gebundene Ausgabe – 24. April 2013


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 199 Seiten
  • Verlag: Theiss (24. April 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3806226342
  • ISBN-13: 978-3806226348
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 17,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 47.317 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»ein interessanter Streifzug« (Miroque)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Günter Bayerl lehrt Technikgeschichte an der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Brigitte Hilgner am 2. Februar 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Der Text alleine verdient 5 Punkte, aber das Buch könnte über den Text hinaus noch einiges bieten, was das Lesevergnügen erleichtern und steigern würde - daher als Gesamtnote doch nur 4 Punkte.
Moderne Technik interessiert mich nicht - zu kompliziert, zu viel Metall. Aber einfache Mechanik finde ich spannend - Zahnräder, die in einander greifen, simple Antriebskräfte, auch grundlegendes Handwerkszeug, außerdem habe ich eine große Affinität zu Holz - insofern ist dieses Buch genau auf meiner Wellenlänge. Darüber hinaus schreibt Prof. Bayerl anschaulich und gut verständlich für einen Laien wie mich und das Buch ist sehr ansprechend (farbig und schwarzweiß) illustriert.
Das Werk beginnt mit ein paar knappen Epochenabgrenzungen und wendet sich dann dem zu, was der Autor als „Technische Intelligenz“ bezeichnet - den Leistungen von Handwerkern und Baumeistern der vorindustriellen Periode. Technik wird dabei nicht losgelöst vom Alltagsgeschehen gesehen, sondern in das Leben eingebettet - die Bedeutung der Mönchsorden für die technische Entwicklung (Kirchenbauten, Klosteranlagen) wird ebenso erwähnt wie diejenige der Städte (Vielzahl von Handwerkern).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 2. Juni 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Wann tauchten sie zum ersten Mal auf? Drehlinge, Bohrer, Zahnräder - wer war der Erste der eine Vorstellung von einer Kette hatte? Und noch spannender, was war alles möglich wenn man diese Handwerkszeuge besaß?

Es ist ein spannendes und äußerst folgenreiches Thema in das der Professor der Technischen Universität Cottbus mit seinem Buch einführt. Er schaut auf die Schöpfer und setzt diese -und dies ist wichtig für uns heute- gut überschaubar in ihren Kontext. Gut auch, dass Bayerl einzelne Erfindungen gleich ihren Sachgebieten zuordnet, siehe Landwirtschaft - Wald - Gewerbe - Waffen.

Jeder Leser wird es sicher von seinem Standpunkt her unterschiedlich gewichten, für mich war das letzte Kapitel das spannendste. Sehr deutlich wird dort wie die neuen Meisterleistungen im Bereich der Technik den gewaltigen Schritt in die Zeit der Industrialisierung beflügelten. Obwohl es sich zweifellos um ein Geschichtswerk handelt, wirken die Zeilen des Autors auch in unsere Gegenwart.

Ich mag Bücher die aus der Geschichte heraus auch die Gegenwart berühren. Dieses Buch tut dies!
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Format: Gebundene Ausgabe
Dieses anschauliche, mit vielen Illustrationen und Abbildungen versehene und sehr verständliche Buch des in Cottbus lehrenden Technikhistorikers Günter Bayerl gibt einen hervorragenden Überblick über die Vorläufer der heutigen Industrie- und Technikwelt im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

Nach einer Einführung, in der er die verschiedenen Phasen des Zeitraums, den sein Buch abdeckt, eingrenzt (Frühmittelalter 5.-10. Jahrhundert, Hochmittelalter 11.-13. Jahrhundert, Spätmittelalter 14. und 15. Jahrhundert und Frühe Neuzeit 16.-18. Jahrhundert) reflektiert er in einem faszinierenden Essay über die Technische Intelligenz in Praxis und Theorie, von der Technik zum „höheren Ruhm Gottes“ bis zur der technischen Intelligenz in der Frühen Neuzeit, die viele der heutigen Standards vorbereitet hat.

Es folgen die beiden Hauptteile des Buches:

* Technik definiert Räume und Lebensverhältnisse
Hier geht es um die Landwirtschaft und den Wald als Lebensraum, den Modernisierungsraum der
Stadt und die Vernetzung im Raum durch Infrastruktur, Kommunikationsrevolution und Fernhandel

* Vom Handwerk zur Manufaktur – die lange Vorgeschichte der Industrialisierung
Hier werden die Entstehung des Gewerbes aus dem bäuerlichen Heimwerk beschrieben, die
Mühlen und der Wasserbau als technologisches Kernsystem und der Zusammenhang von Metallen
und Macht (Waffenprodution!)

Ein abschließender Essay reflektiert die Umbruchzeiten und fasst den Beitrag von Mittelalter und Früher Neuzeit zur Industrialisierung noch einmal zusammen.
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