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Tea-Bag: Roman
 
 
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Tea-Bag: Roman [Gebundene Ausgabe]

Henning Mankell , Verena Reichel
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (41 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als Verfasser von Lyrikbänden hat es Jesper Humlin zu einigem literarischen Ruhm gebracht. Dennoch droht die ultimative Sinnkrise. Dauerfreundin Andrea, ein Derwisch mit Haaren auf den Zähnen, plant die Veröffentlichung ihrer Memoiren, wenn Jesper ihr nicht endlich ein Kind mache. Die Aktien dümpeln im Keller und der Verleger fordert statt Lyrik einen wesentlich verkaufsträchtigeren Krimi. Es ist zum Verzweifeln. Halb Schweden scheint im Krimi-Fieberwahn, Jespers schärfster Konkurrent hat bereits das Genre gewechselt, selbst Mutter Humlin, fast neunzig, sinnt über Mord und Totschlag. Jespers Vernichtung scheint besiegelt. Nun ist auch noch Tea-Bag in sein Leben geraten.

Kennen gelernt hatte er das schwarze Flüchtlingsmädchen und ihre Freundinnen auf einer Lyriklesung, die ihn in die Boxschule eines ehemaligen Freundes verschlagen hatte. Kurz entschlossen hatte der vierschrötige Pelle ein Fest zu Ehren des Promidichters organisiert, zu dem seine Boxschüler plus Anhang, Einwanderer sämtlicher Nationen, geladen waren. Nicht nur, dass der Ehrengast das anschließende Fest als schwer komatöse Alkoholleiche beendete -- er hatte auch das unter Boxern nicht leichtfertig zu nehmende Versprechen abgegeben, Tea-Bag und ihre zwei Freundinnen zu Schriftstellerinnen auszubilden.

So lässt sich Kommissar Wallanders Rückzug verschmerzen. Der abwechselnd in Mosambik und Schweden beheimatete Mankell verdichtet hier, was als Subtext stets auch seine Krimiproduktion durchzog: das Schicksal illegaler Einwanderer in Schweden. Wer nun aber annimmt, ein dröges Sozialdrama in Händen zu halten -- weit gefehlt. Triefend vor (Selbst)Ironie, mit bitter-satirischen Schüssen auf den Literaturbetrieb, dabei die eigene Wallander-Karriere gehörig rückbespiegelnd, zeigt sich Mankell witzig (und wichtig!) wie nie.

Unversehens wird der snobistische Dichterling, bislang an wenig mehr als seinem Wohlstand und einer gleichmäßigen Sonnenbräune interessiert, hineinkatapultiert in eine Welt der Entrechteten und Entwurzelten. Tea-Bags (den Namen hatte sie im Flüchtlingslager nach einem Blick auf die Teetasse eines Beamten kurzerhand erfunden) wie auch Leylas und Tanjas magische Schilderungen ihres Flucht- und Leidenswegs entziehen Jesper schlagartig den Boden seiner Wertevorstellungen. Langsam erkennt er seine wahre Bestimmung: Er würde das Leben der drei erzählen, sie unvergesslich machen. Es wurde ein wunderbares Buch daraus, das seine früheren Gedichte garantiert schnell vergessen macht. --Ravi Unger

Amazon.de Hörbuch-Rezension

Der in seinem Hauptberuf als Kriminalautor mit seinen Wallander-Romanen so erfolgreiche Henning Mankell legt mit Tea-Bag nun schon seinen dritten Afrika-Roman vor -- und der ist abermals eine Enttäuschung.

Zwar spielt das Ganze diesmal nicht in Afrika, aber eine Afrikanerin, die sich als Flüchtling in einem spanischen Auffanglager aus einem spontanen Entschluss den "Namen" Tea-Bag gibt, spielt darin eine der Hauptrollen. Von der Kritik sind die beiden ersten Afrika-Romane nicht sonderlich euphorisch aufgenommen worden. Allzu idealisierend, ja: romantisierend sei Mankells Blick auf den schwarzen Kontinent las man da etwa über Der Chronist der Winde (2000), zudem wirke die Geschichte "an allen Ecken und Enden unwahrscheinlich". Und das Beste, was die Rezensentin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu Die rote Antilope (2001) zu sagen wusste, war, dass dieser Erziehungsroman sicherlich "gut gemeint" gewesen sei. Auch Tea-Bag ist zweifellos gut gemeint, für Begeisterungsstürme indes besteht auch diesmal kein Anlass. Schade ist dies vor allem für Stefan Wilkening, der die Hörbuchfassung mit einer Stimme, der man gerne lauscht, überzeugend vorträgt und der keinerlei Schuld daran trägt, dass in ihr die Schwächen des Romans noch deutlicher zu Tage treten als in der Druckfassung.

Die Geschichte ist schnell erzählt. Der schwedische Erfolgsautor Jesper Humlin lernt drei illegale Einwanderinnen kennen, denen er helfen will, ihre Geschichten zu erzählen. Eine der drei ist die Afrikanerin Tea-Bag. Was die drei Frauen dem Schriftsteller erzählen ist das, worum es Mankell eigentlich geht, den nach eigener Auskunft vor allem interessiert hat, wie man sich wohl als eine der Heimat entwurzelte "Illegale" fühlt. Um diese Geschichten rankt sich in der Folge alles weitere. Eben diese Passsagen aber sind Mankell leider gründlich misslungen. Beim Lesen und erst recht beim Hören kann man gar nicht anders, als sich immer wieder daran zu stoßen, dass doch diese Sprache unmöglich die Sprache dieser Frauen sein könne. Ihre Poesie passt weder zusammen mit ihrem kulturellen Hintergrund, noch mit der Tristesse dessen, wovon sie berichten. Gelungen dagegen ist Mankell die Darstellung der Dinge, mit denen er sich auskennt, und das ist vor allem der Schriftstellerberuf und das Getriebe darum herum, das die Bühne für Rahmenhandlung abgibt. Doch das allein ist ein bisschen zu wenig. --Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ich könnte es nicht ertragen, wenn ich nicht jeden Tag einmal richtig lachte. "Tea-Bag" bietet mir Raum für den satirischen Humor, den ich in mir trage." Henning Mankell "Überzeugte Mankell-Fans bekommen hier alles geboten, was ihr Herz begehrt, im Verbund mit einer neuen, überraschenden Zutat: trockenem, skurrilem Humor." Andrea Bollinger, Der Bund, 13.02.03 "Wieder einmal zeigt Mankell, dass er auch ohne Verbrecher und Kommissar Wallander zu fesseln vermag. Ein mit Ironie verfeinerter und zugleich bewegender gesellschaftskritischer Roman." Gala, 20.02.03

Kurzbeschreibung

Tea-Bag ist ein Flüchtlingsmädchen aus dem Sudan. In Schweden begegnet sie einem gefeierten Autor ... Ein bewegender Gesellschaftsroman von Henning Mankell.

Jesper Humlin hat es nicht leicht. Er ist ein gefeierter Lyriker, doch sein Verleger besteht darauf, daß er endlich einen Kriminalroman schreibt. Seine Freundin will ein Kind von ihm, der Kurs seiner Wertpapiere ist gefallen, und seine über achtzigjährige Mutter hat eine Agentur für Telefonsex eröffnet. Dann lernt er bei einer Lesung im Boxclub eines alten Freundes Tea-Bag und ihre Freundinnen kennen.

Tea-Bag ist ein schwarzes Flüchtlingsmädchen aus dem Sudan. Sie und ihre Freundinnen wollen Schriftstellerinnen werden und bei Jesper Humlin in die Lehre gehen. Nach und nach erfährt er ihre Geschichten: von Tea-Bag und dem unsichtbaren Affen, von Tanja, der Russin, die massenhaft Handys klaut und mit dem Dietrich hantiert wie andere Frauen mit dem Lippenstift, und von Leyla, die einen jungen Schweden liebt und vor dem Zorn ihrer iranischen Sippe flieht. Als Jesper Humlin versucht, die Mädchen vor der Polizei in Sicherheit zu bringen, beschwört er ungeahnte Verwicklungen herauf … -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Der Verlag über das Buch

»Lesen Sie ›Tea-Bag‹. Verschenken Sie das Buch zum Vatertag anstelle einer Krawatte. Kein denkender Mensch kann von Henning Mankells neuem Roman enttäuscht sein!« Svenska Dagbladet »Mankell-Fans bekommen hier alles geboten, was ihr Herz begehrt, im Verbund mit einer neuen, überraschenden Zutat: trockenem, skurrilem Humor.« Andrea Bollinger im ›Bund‹

»Wieder einmal zeigt Mankell, dass er auch ohne Verbrecher und Kommissar Wallander zu fesseln vermag. Ein mit Ironie verfeinerter und zugleich bewegender gesellschaftskritischer Roman.« Gala

»Die gut konstruierte Satire auf den Literaturbetrieb ist flott und nicht ohne böse Seitenhiebe erzählt. Dabei greift Mankell zum Florett, nicht zum Säbel.« Bettina Schmidt in der Sächsischen Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

Henning Mankell, geboren 1948 in Härjedalen, ist einer der angesehensten und meistgelesenen Schriftsteller in Schweden. Seit Ende der sechziger Jahre ist er als Autor, Theaterregisseur und Intendant tätig. Allein in Deutschland erreicht die Gesamtauflage seiner Bücher mittlerweile 11 Millionen. Seine Bücher wurden bisher in über 20 Sprachen übersetzt. Für sein umfangreiches Werk erhielt Mankell zahlreiche Preise, u.a. von der Schwedischen Akademie für Kriminalliteratur, den Deutschen Jugendbuchpreis (1993), den Astrid-Lindgren-Preis (1996), die Corinne 2001 und 2002 sowie den Deutschen Bücherpreis (2003). Henning Mankell lebt in Maputo, Mosambique, wo er das Teatro Avenida leitet. Mehrere der Wallander-Romane wurden verfilmt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Olof Lundin war übergewichtig, er hatte ein Rudergerät zwischen den Manuskriptstapeln stehen, die den Boden bedeckten, und einen Blutdruckmesser neben dem überfüllten Aschenbecher. Es war einer der heißesten Kämpfe in der Geschichte des Verlags gewesen, als die oberste Leitung in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Gewerkschaften, die im Hause vertreten waren, im Verlag ein absolutes Rauchverbot eingeführt hatte. Olof Lundin hatte sich strikt geweigert. Er hatte mitgeteilt, daß er mit sofortiger Wirkung kündigen würde, wenn er nicht weiterhin in seinem eigenen Zimmer rauchen dürfte. Da es einen Graphiker mit der gleichen Einstellung gab, dem die Erlaubnis verweigert wurde, hatte der Konflikt bis in die Chefetage geführt. Der Verlag, seit über hundert Jahren im Familienbesitz, war vor zehn Jahren überraschend an eine französische Ölgesellschaft verkauft worden. Die großen Gewinne aus den angolanischen Ölquellen, für die das Unternehmen die Nutzungsrechte besaß, sollten in die Medienbranche investiert werden. Die Direktoren der Ölgesellschaft hatten die Sache mit Olof Lundins Ablehnung des Rauchverbots auf ihren Tisch bekommen. Schließlich hatte man sich auf einen Kompromiß geeinigt, der darauf hinauslief, daß in seinem Zimmer eine starke Belüftungsanlage installiert wurde. Für die Kosten hatte er allerdings persönlich aufzukommen.
Jesper Humlin entfernte ein paar Manuskripte von einem Stuhl und nahm inmitten der Rauchschwaden Platz. In dem Zimmer war es eiskalt, da die Belüftungsanlage mit voller Kraft Luft von draußen ansog. Olof Lundin trug Mütze und Handschuhe.
–Wie verkauft sich das Buch?
–Welches von ihnen?
Jesper Humlin seufzte.
–Das letzte.
–Erwartungsgemäß.
–Was heißt das?
–Nicht so gut wie erwartet.
–Vielleicht könntest du dich etwas deutlicher ausdrücken?
–Wir erwarten nicht, daß sich eine Gedichtsammlung mit mehr als höchstens 1000 Exemplaren verkauft. Das entspricht unserer Erwartung. Bis heute haben wir von deinem letzten Buch 1100 Exemplare verkauft.
–Dann hat es sich also über Erwarten verkauft?
–Eigentlich nicht.
–Kannst du das erklären?
–Was verstehst du daran nicht?
–Wenn von einem Buch mehr verkauft wird, als ihr erwartet, kann das nicht bedeuten, daß es gleichzeitig die Erwartungen nicht erfüllt hat.
–Wir erwarten natürlich immer, daß unsere Erwartungen zu niedrig angesetzt sind.
Jesper Humlin schüttelte den Kopf und zog die Jacke enger um den Körper. Er fror. Olof Lundin schob ein paar Papierhaufen auf dem Schreibtisch beiseite, so daß er freie Sicht auf Jesper Humlin hatte.
–Wie geht es mit dem neuen Buch?
–Ich habe gerade erst eins veröffentlicht. Ich bin keine Fabrik.
–Wie geht es mit dem Buch, das du bald zu schreiben beginnen wirst?
–Das weiß ich nicht.
–Ich hoffe natürlich, daß es gut gehen wird.
–Das hoffe ich auch.
–Ich möchte dir gerne einen Rat geben.
–Welchen?
–Schreib es nicht.
Jesper Humlin starrte seinen Verleger an.
–Ist das dein Rat?
–Ja.
–Du meinst, ich soll das Buch nicht schreiben, von dem du hoffst, daß ich gut damit vorankommen werde?
Olof Lundin zeigte vielsagend zur Decke.
–Die Direktoren sind besorgt.
–Soll ich vielleicht eine Gedichtsammlung über Öl schreiben?
–Mach dich nur lustig. Aber ich habe sie dauernd am Hals. Sie wollen einen besseren Ertrag sehen.
–Was bedeutet das?
–Ein Buch, das sich nicht garantiert in mindestens 50000 Exemplaren verkauft, sollte nicht veröffentlicht werden.
Jesper Humlin staunte.
–Wie viele von den Büchern, die du publizierst, verkaufen sich in 50000 Exemplaren?
–Keines, antwortete Olof Lundin munter.
–Wird der Verlag also seine Tätigkeit einstellen?
–Keineswegs. Vielmehr werden wir anfangen, Bücher zu publizieren, die sich in 50000 Exemplaren verkaufen.
–In der schwedischen Literaturgeschichte dürfte es kaum vorgekommen sein, daß eine Gedichtsammlung in einer Erstauflage von 50000 Exemplaren erschienen ist.
–Gerade deshalb rate ich dir, das Buch nicht zu schreiben, das du dir vorgestellt hast. Von dem ich natürlich hoffe, daß es gut werden wird.
Jesper Humlin bekam allmählich Magenschmerzen von dem, was Olof Lundin sagte. War er im Begriff, auf der schwarzen Liste zu landen? Einer von den Autoren zu werden, die der Verlag loswerden wollte?
–Willst du, daß ich den Verlag verlasse?
–Aber nein. Warum solltest du den Verlag verlassen? Habe ich nicht immer betont, daß du einer der zeitgenössischen Ecksteine des Verlags bist?
–Es gefällt mir nicht, als ein Mensch aus Zement beschrieben zu werden. Außerdem verkaufe ich nicht 50000 Gedichtsammlungen. Das weißt du genausogut wie ich.
–Gerade deshalb möchte ich nicht, daß du das Buch schreibst, das du im Sinn hast. Ich möchte, daß du etwas anderes schreibst.
–Was?
–Einen Kriminalroman.
Jesper Humlin fand plötzlich, daß Olof Lundins Gesicht in dem dichten Rauch, der durchs Zimmer wirbelte, eine unangenehme Ähnlichkeit mit den Zügen von Viktor Leander annahm.
–Ich bin Poet. Ich schreibe keine Kriminalromane. Ich will das nicht. Meiner künstlerischen Integrität ist es zu danken, daß man mir Respekt zollt. Außerdem weiß ich nicht, wie man es macht.
Olof Lundin stand auf, schob mit dem Fuß ein paar Manuskripte zur Seite, setzte sich in das Rudergerät und begann, mit langen Zügen zu rudern.
–Bist du sicher, daß du nicht weißt, wie man es macht?
Jesper Humlin fiel es jedesmal aufs neue schwer, sich zu konzentrieren, wenn er mit einem Mann sprach, der auf dem Boden saß und ruderte.
–Ich mag keine Kriminalromane. Ich finde sie langweilig. Es interessiert mich nicht, etwas zu lesen, bei dem es nur darum geht, daß man den Falschen für den Mörder hält.
–Das ist ausgezeichnet. Es ist genau das, was ich dachte.
–Mußt du unbedingt rudern?
–Ich kümmere mich um meinen Blutdruck. Mein Arzt sagt, daß ich in viereinhalb Jahren sterbe, wenn ich nicht regelmäßig Sport treibe.
–Warum gerade viereinhalb?
–Dann geht mein Arzt in Pension. Er will sich auf den Azoren niederlassen.
–Wieso?
–Dort soll es die gesündeste Bevölkerung der Welt geben.
–Ich schreibe keinen Kriminalroman.
Olof Lundin stützte sich auf die Ruder.
–Es freut mich, das zu hören.
–Freut dich das? Bevor du mit dem Rudern anfingst, hast du gesagt, du möchtest, daß ich einen Kriminalroman schreibe.
–Ich bin jetzt ungefähr in Möja.
–Was meinst du damit?
–Ich rudere einmal im Monat nach Finnland und zurück.
Jesper Humlin fühlte sich langsam erschöpft.
–Ich schreibe keinen Kriminalroman. Damit du es nur weißt. Was verstehen Öldirektoren von Literatur?
Olof Lundin hatte wieder mit dem Rudern angefangen.
–Nichts.
–Ich werde im Frühjahr eine Gedichtsammlung

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