keine Ahnung, wie oft ich diesen Klassiker (selbst Klavierspielerin) schon von unterschiedlichen Interpreten gehört habe. Zuletzt von Argerich, die zwar Chopin hinreißend spielt, deren verspielte Phrasierung hier aber nervt.
Viele Pianisten machen aus dem Stück ein Möchtegern-Bravourstückchen, aber Abbado und Pogorelic bieten eine puristische Darbietung bar jeden Pompes, ohne Tastengedonner, ohne Hektik, einfach simpel und schön! Nicht, um ein Publikum zu beeindrucken. Man hat den Eindruck, sie spielen es für sich, probenartig, aber mit voller Freude an der Interpretation.