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Tchaikovsky: Symphonies Nos.4, 5 & 6 "Pathetique"
 
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Tchaikovsky: Symphonies Nos.4, 5 & 6 "Pathetique"

17. März 2006 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Anzahl der Disks: 2
  • Label: Deutsche Grammophon Classics
  • Copyright: (C) 2006 Deutsche Grammophon GmbH, Hamburg
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 2:08:48
  • Genres:
  • ASIN: B001SRLJV8
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.817 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

31 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von K.H. Friedgen am 6. November 2006
Format: Audio CD
Vorausgegangen sind Mono-Aufnahmen dieser drei letzten Tschaikowsky-Symphonien, Nr. 4 von Kurt Sanderling und Nr. 5 und 6 von Mravinsky dirigiert. Auch diese wurden - vollkommen zu Recht - von der DGG in der "Originals"-Serie wieder aufgelegt.
1960 hatte die Deutsche Grammophon die Gelegenheit, anläßlich einer Konzertreise der Leningrader Philharmoniker mit ihrem Chefdirigenten Jewgeny Mravinsky die letzten drei Symphonien des russischen Komponisten in London, diesmal stereophon, erneut aufzuzeichnen. Nicht nur klanglich sind die Neuaufnahmen erheblich besser, auch darstellerisch wurden die alten Mono-Einspielungen von ca. 1956 noch einmal übertroffen. Mravinsky räumt mit der weithin verbreiteten tränenseligen Tschaikowsky-Auffassung gründlich auf, er erstellt Interpretationen, die eine ganz neue, nüchterne, aber keineswegs unbeteiligte, neutrale Sicht auf die Werke freigeben. Es gibt wahrlich unzählige Aufnahmen dieser Symphonien, darunter etliche hochkarätige, aber ich rate jedem ernsthaften Musikfreund, selbst wenn er schon einige Versionen in seinem Besitz hat, zum Kauf dieses Albums. Er wird es nicht bereuen. Mravinskys Deutungen werden ihren Wert durch die Zeiten behalten, selbst wenn sich die Tschaikowsky-Interpretationen neuer, jüngerer Künstler andere Schwerpunkte setzen. Das Spiel des berühmten Leningrader Orchesters ist eine reine Freude.
Die Klangqualität ist nach digitalem Re-Mastering sehr gut, das liebevoll gestaltete mehrsprachige Textheft ohne Tadel. Es zeigt auf der Titelseite das Cover der originalen LP-Ausgabe. Höchst erfreulich!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Edja am 7. März 2013
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Der legendäre Evgeny Mravinsky und die Leningrader Philharmoniker haben mit diesen Einspielungen der letzten drei Tschaikowsky Sinfonien Geschichte geschrieben.
Besonders die Einspielung der 6. Sinfonie ist nach wie vor unübertroffen und ist für mich die absolute Referenz.
Die Perfektion der Leningrader Philharmoniker unter Mravinsky war legendär; ein Orchester der absoluten Spitzenklasse.
Das kann man hier sehr eindrucksvoll hören.
Mravinsky lässt die 6. Sinfonie ohne "Zuckerguss" spielen, vollkommen entschlackt, ja fast schon sachlich nüchtern.
Und genau diese Herangehensweise lässt den Zuhörer tief in die gepeinigte Seele von Tschaikosky schauen bzw. hören.
Man hört und versteht im 4. Satz die Qual, das Leiden, die Trauer und letztendlich die Resignation die Tschaikowsky in den Selbstmord trieben.
Das ist so intensiv, so tief emotional interpretiert, dass ich beim Zuhören jedes mal Tränen in den Augen habe.

Aber auch die Einspielungen der beiden anderen Sinfonien dieser CDs sind von allerhöchster Güte und Qualität.
Mravinky lässt überhaupt keine Zweifel aufkommen, dass er die Werke Tschaikowskys wie wohl kein anderer Dirigent verstanden und entsprechend interpretiert hat.
Klanglich sind die Aufnahmen sehr gut, wobei allerdings über Kopfhörer ein leichtes Rauschen vernehmbar ist.

Fazit:
Auch wenn man bereits Einspielungen anderer Dirigenten und Orchester besitzt: die Einspielungen von Mravinsky sind ein Muss für jeden ernsthaften Liebhaber der klassischen Musik!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andre Arnold TOP 500 REZENSENT am 30. August 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Während die ersten drei Sinfonien Peter Tchaikovskys stiefmütterlich behandelt werden - die Dritte wird heute beispielsweise fast ausschließlich im Rahmen von Gesamtaufnahmen eingespielt -, sind die letzten drei Sinfonien in den Konzertsälen der Welt so präsent wie nie.
Dementsprechend umfangreich ist die Diskographie. Die vorliegende Einspielung jedenfalls zählt zu den besten, die ich je gehört habe.

Der legendäre Yevgeny Mravinsky läuft mit seiner Leningrader Philharmonie zu Topform auf. Obwohl die Aufnahme aus dem Jahr 1960 stammt, ist die Tonqualität bestechend.
Das kommt besonders der vierten Sinfonie in f moll op. 36 zugute, die heute als die beliebteste Tchaikovsky Sinfonie gilt. Man darf getrost behaupten, dass Mravinsky mit seinen energisch spielenden Leningradern eine Referenz hinlegt. Den ersten, aufwühlenden Satz habe ich zum Beispiel noch nie transparenter und packender erlebt. Und dasselbe gilt für das originelle Pizzicato Scherzo. Der langsame Satz ist einfühlsam und tief empfunden dargeboten. Besonderes Highlight ist allerdings das Finale, in dem Mravinsky ein recht flottes Tempo wählt, das jedoch den Tonus dieses Satzes enorm anspannt und somit ein Feuerwerk der Musik erzeugt.

Durch besondere Werktreue und Vitalität zeichnet sich die ebenfalls bombastische Einspielung der fünften Sinfonie e moll op. 64 aus. Mravinsky akzentuiert im ersten Satz sehr scharf und holt dadurch das Äußerste an Spannung und Klangfarben heraus. Auch den zweiten Satz nuanciert er perlend und einfühlsam. Das glasklare Spiel des Orchesters machen diesen strahlenden Satz zu einem Meisterwerk.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dirk am 18. Juli 2013
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Eine echte Sternstunde der Deutschen Grammophon. Im Vergleich zu den vielen hochgelobten Aufnahmen eines bestimmten Dirigenten der DG, die eigentlich immer mit Kompressionsartefakten und oft mit mangelnder Durchörbarkeit zu kämpfen haben, liegen diese Aufnahmen weit über dem Standard. Die Interpretation von Evgeny Mravinsky seht der herausragenden Aufnahmequalität in Nichts nach. Einfach nur genial!
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