|
Produktinformation
|
De Niro als der gequälte Ex-Marine und jetzige Taxifahrer Travis Bickle machte Filmgeschichte mit seiner unterkühlten Darstellung einer der Charaktere, der durch seine auf die Leinwand gebrachte lebendige Realisation lange in Erinnerung bleibt. Bickle hat das Recht selbst in die Hand genommen, da er den Moloch Stadt als eine untolerierbare Senkgrube von verfaulender Menschheit ansieht. Er spielt Beschützer für eine junge Prostituierte (Jodie Foster), aber nicht ohne gewaltsame und zerstörende Konsequenzen. Dieses Meisterwerk, das vielleicht nicht jedermanns Geschmack ist, wird mit Sicherheit einige Zuschauer erschrecken, aber es gibt nur wenige, die die bleibende Kraft und den Wert des Films negieren können. --Jeff Shannon
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einsamkeit tötet,
Von
Rezension bezieht sich auf: Taxi Driver - FOCUS Edition [Collector's Edition] (DVD)
Einsamkeit ist seelentötend, wem die Seele aber bereits gestorben ist, der wird einsam sein. So geht es Travis Bickle (Robert de Niro), der Antiheld aus 'Taxi Driver'. Schlaflos irrt er durch ein New York, das ihm zuwider ist: Was er in der Stadt sieht, ist für ihn Schmutz: Das Vergnügen, die Prostitution, den Drogenkonsum. Das er nicht anders ist, gesteht er sich nicht ein: Er ist tablettensüchtig, schlägt sein schlafloses Leben in billigen Sexkinos tot und trinkt tiefe Züge aus einem Flachmann. Und er bleibt in der Stadt. Um nicht völlig abzustürzen nimmt er einen Job als Taxifahrer an. Er fährt die Nachtschicht, zwölf Stunden am Stück oder mehr, und er fährt alle Quartiere an, auch Harlem und die Bronx. Seine Perspektive auf das nächtliche New York und seine Sicht (über den Rückspiegel) auf die Menschen, die er in seinem Taxi fährt, gehören zu den sehenswertesten Sequenzen dieses Films.Travis hat wenige Träume. Den einen meint er in Betsy (Cybill Shepherd) gefunden zu haben. Diese klassische, engelhafte Schönheit ist für Travis der Traum des heilen Lebens. Doch ist in ihm zu viel Unheil, als dass diese Beziehung gelingen könnte. Nachdem er abgeblitzt ist, erkennt Travis, dass er sein Leben in den Griff bekommen muss. Und das einzig Sinnhafte, das ihm einfällt, ist sich gegen den Schmutz der Stadt zu wappnen. Er bewaffnet sich, er bringt seinen Körper wieder in Form. Doch ist sein Ziel nicht aufzuräumen, tatsächlich sinnt er auf kleinliche Rache. Erst als diese misslingt, richtet er seinen Hass auf das, was er als Abschaum wahrnimmt: Einen Zuhälter und seine Kompagnons, in deren Hand er eine 14-jährige Prositutierte, Iris (Jodie Foster), weiss, die er zuvor nicht überzeugen konnte, diesem Leben Ade zu sagen und in die Provinz zu ihren Eltern zurückzukehren. Es kommt zum blutigen Showdown. Fast überaschend ist, dass der Film hier nicht zu Ende ist - Travis überlebt, wird als Held gefeiert, und bleibt einsamer, als er es je zuvor war. Taxi Driver ist ein langam erzählter Film, in dem neben den beeindruckenden Schauspielern die Stadt New York eine wesentlich Rolle spielt. Fast voyeuristisch ist der Blick, den der Zuschauer aus Travis Perspektive auf die Stadt nimmt. Das Taxi gleitet an Strassenkriminalität, Prostitution und Gewalt vorbei. Für heutige Sehgewohnheiten mag der Film dabei fast schon spannungslos erscheinen. Der oft als eine der brutalsten Szenen der Filgeschichte bezeichnete Showdown gehört heute zum normalen filmischen Repertoire. Als ob man einem Kranken durch die Stadien seines Siechtums folge, spürt der Film der sich festfressenden, aus Einsamkeit geborenen Manie des Travis nach. In diesem Siechtum liegt die eigentliche Spannung des Films, die sich kein Freund des Kinos entgegehen lassen möchte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine umfassende Analyse der Einsamkeit,
Rezension bezieht sich auf: Taxi Driver [Collector's Edition] (DVD)
Ein zeitloses Meisterwerk von Schrader, Scorsese und De Niro über den destruktiven Aspekt der Einsamkeit."Die Kraft des Geistes auf dem falschen Weg" sagte Scorsese über die grundlegende Charaktereigenschaft der Hauptfigur Travis Bickle. Nicht zuletzt dieser Ansatz erklärt und rechtfertigt die häufig diskutierte, exzessive Gewaltdarstellung dieses Films. Beachtenswerter sollte die ausgezeichnete Drehbuchvorlage, die autobiografische Züge Schraders ziert und die überragende Darstellung der Akteure sein. Allen voran Robert De Niro, der zur Rollenvorbereitung als realer Taxi Fahrer im New York der 70er unterwegs war und mit Hilfe aller Raffinessen des Method Acting die Figur des Travis Bickle, der von sich selber behauptet 'Gottes einsamer Mann' zu sein, in ihre elementaren Bestandteile zerlegt. Wenn wir De Niro in Paul Schraders Klamotten auf der Leinwand agieren und improvisieren sehen, erschließt sich für den Betrachter, meist ohne es zu wissen, ein wahrhaftiges Moment, wie man es selten zu sehen bekommt. Außerdem sehen wir hier eine Jodie Foster, die trotz ihrer jungen Jahre den älteren Akteuren in allen Punkten ebenbürtig ist. Scorseses, übrigens selber in einer Szene als verärgerter Fahrgast zu sehen, verdient für die subtilen Einstellungen und Kamerafahrten, sowie das breite Spektrum an filmischen Stilmitteln, die sich stets der Story unterordnen ebenfalls großes Lob. Die traurige Qualität dieses Films spiegelt sich auch in der Tat des geistesgestörten John Hinckley Jr. wider, ein besessener Jodie Foster Fan, der 1981 als Motivation für sein Attentat auf Ronald Reagan Storyelemente dieses Films nannte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Grandios!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Taxi Driver [Collector's Edition] (DVD)
'Taxi Driver' ist einer der besten Filme, die ich je gesehen habe, denn:1. Die Besetzung ist unglaublich gut und spielt am Limit 2. Das Geschichte ist packend 3. Die Bildersprache Scorseses ist so ziemlich mit das Beeindruckendste, was man zu sehen kriegen kann 4. Der Soundtrack von Bernard Hermann ist schlicht und ergreifend genial - selten hat Filmmusik so zur Wirkung des Film beigetragen Kurzum: Ein Meisterwerk, im Olymp des Films ganz weit oben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
|
|