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Tausendundeine Nacht. (1001 Nacht.) [Gebundene Ausgabe]

Claudia Ott
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

10. November 2011
Diese Neuübersetzung von Tausendundeine Nacht macht erstmals die älteste arabische Fassung der berühmten orientalischen Erzählsammlung auch deutschen Lesern zugänglich. Die Übersetzerin Claudia Ott führt uns mit einer Frische und Ungezwungenheit durch das Labyrinth der kunstvoll verwobenen Erzählfäden, daß man meint, Schahrasad selbst zu hören. Nicht mehr ein europäischer Orientalismus spricht durch Tausendundeine Nacht zu uns, sondern endlich der Orient selbst.
Die nächtlichen Erzählungen von Schahrasad, mit denen sie ihren königlichen Gatten verzaubert und so ihre Tötung immer wieder aufschiebt, entführen den Leser in die Welt der Basare und Karawansereien, der weisen Kalifen und verschlagenen Händler, der vornehmen Damen und klugen Ehefrauen, der mächtigen Zauberinnen, Dschinnen und bösen Dämonen. Sie berichten von erotischen Vergnügen und harten Schicksalsschlägen. Wie kein anderes Werk ist Tausendundeine Nacht Inbegriff eines romantischen, exotischen Orientbildes. Dieses Orientbild geht allerdings nicht unmittelbar auf Tausendundeine Nacht zurück, sondern wurde seit dem 18. Jahrhundert von Europäern in die verschiedenen Übersetzungen und Sammlungen hineingetragen. Zudem wurden die Erzählungen dem europäischen Geschmack angepaßt, indem die zuweilen derbe Ausdrucksweise und unverblümte Erotik des Originals durch einen biederen Märchenstil ersetzt wurden. Nachdem Muhsin Mahdi 1984 die weitaus älteste Handschrift aus dem 14./15. Jahrhundert ediert hat, ist es jedoch möglich, die Geschichten aus tausendundeiner Nacht in einer von allen Übermalungen, Ausschmückungen und Prüderien der letzten Jahrhunderte freien Form kennenzulernen.

Wird oft zusammen gekauft

Tausendundeine Nacht. (1001 Nacht.) + 101 Nacht: Aus dem Arabischen erstmals ins Deutsche übertragen von Claudia Ott nach der Handschrift des Aga Khan Museums
Preis für beide: EUR 79,85

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 696 Seiten
  • Verlag: Beck; Auflage: 10., durchgesehene Auflage. (10. November 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406516807
  • ISBN-13: 978-3406516801
  • Originaltitel: The Thousand And One Nights.
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 17 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.493 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 22.03.2004
"Frischer Wind" bläst Friedrich Niewöhner beim Lesen von Claudia Otts neuer Übersetzung der Geschichten von Tausendundeiner Nacht ins Gesicht. Die Autorin, die sich nun erstmals nach Enno Littmann den Geschichten von Scheherazade widmet, zeichne sich durch besonderes Sprachgefühl aus. Sie übersetze die Märchen so, dass sich die "männlichen Leser sofort verlieben" werden, erzähle von wunderschönen Mädchen und geheimnisvollen Orten. Und vergesse dabei nicht, bei der Übersetzung der 250 Gedichte die unterschiedlichen arabischen Versmaße zu berücksichtigen. Deshalb liest sich der Text so gut, dass man ihn eigentlich lieber "laut" sprechen möchte, schwärmt der Rezensent. Einfach märchenhaft.

© Perlentaucher Medien GmbH
Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 30.04.2004
"Lesesucht" hat Angelika Ohland bei der Lektüre von "Tausendundeine Nacht" befallen. Ali Baba, Sindbad und Aladin hat sie in diesem Buch allerdings vergeblich gesucht: sie wurden nämlich erst von dem Orientalisten Antoine Galland vor dreihundert Jahren eingefügt, während die hier versammelten Erzählungen auf dem Text aus dem 15. Jahrhundert beruhen, erzählt Ohland. Macht aber nichts, die Übersetzung von Claudia Ott hat sie reichlich entschädigt: "So deftig" übersetzt hat sie die Geschichten noch nie gelesen. Gerade für Jugendliche, glaubt sie, kann das "sehr spannend" sein.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Perlentaucher.de

Über den Autor

Claudia Ott, geb. 1968, studierte Orientalistik in Jerusalem, Tübingen und Berlin sowie arabische Musik (Rohrflöte / nay) in Kairo. Seit 2000 ist sie Wissenschaftliche Assistentin am Seminar für orientalische Philologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Sie ist außerdem für den Rundfunk als Autorin und Übersetzerin tätig. Claudia Ott ist Mitglied mehrerer internationaler Ensembles für orientalische Musik und betreut eigene Programme mit Musik und orientalischer Literatur. Seit 2007 ist sie Jury-Vorsitzende des Coburger Rückert-Preises.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
46 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen VON MUND ZU OHR 18. August 2004
Von some1
Format:Gebundene Ausgabe
ENDLICH klingen diese Märchen so, wie Märchenerzähler im Orient (und bisweilen bei uns) sie erzählen. Keine klassizistisch-romantischen Verbrämungen, keine «Verbesserungen», keine Weglassungen... - hier werden die Märchen wieder, was sie allesamt ursprünglich waren: keine literarischen Miniaturen, sondern Geschichten von Mund zu Ohr. Man HÖRT die Märchen schier beim Lesen.

Nebenbei: € 30,- sind wahrhaftig nicht zu viel für ein so schön und aufwändig hergestelltes Buch --- Fadenheftung (keine billige Leimung!), Lesebändchen, Leineneinband...

Einziger Wermutstropfen: Dieser Band umfasst nur einen kleinen Bruchteil des gesamten Erzählungskorpus (eben jenen in der zugrundeliegenden Handschrift enthaltenen). Wer sämtliche Erzählungen lesen will, muss weiterhin zu anderen Ausgaben greifen (z.B. von Littmann / Insel-Verlag).

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44 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderbare, orientalische Traumwelt - ein Juwel! 9. März 2007
Von Wolfgang Gonsch TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Viele kennen sie noch aus Kindertagen, die Märchen aus Tausendundeiner Nacht, die sich um Helden wie Ali Baba, Sindbad oder Aladin drehen. Diese Geschichten sind aber in der ursprünglichen arabischen Fassung nicht vorhanden. Nach Europa gelangten sie erst vor dreihundert Jahren durch den französischen Orientalisten Antoine Galland, ca. 250 Jahre nach ihrer Entstehung. Dieser hat neue Geschichten hinzugefügt, die vorhandenen ausgeschmückt und an pikanten" Stellen für die prüden Europäer entschärft. Claudia Ott hat nun die älteste vorhandene Fassung in jahrelanger Arbeit neu in die deutsche Sprache übersetzt.

Die Rahmenhandlung bildet die Geschichte von Schahrasad, der jungen klugen Ehefrau des grausamen Königs Schahriyar. Dieser König wurde von seiner ersten Ehefrau betrogen. Aus Rache tötet er sie, nimmt sich danach Nacht um Nacht eine neue Jungfrau, die er am nächsten Morgen umbringt. Eines Tages bietet sich Schahrasad, die Tochter seines Wesirs an, er solle sie zur Frau nehmen. Sie erzählt dem König und ihrer Schwester Dinarasad 282 Nächte lang spannende Geschichten und rettet so ihr Leben. Die erzählten Geschichten lassen den Leser eintauchen in eine romantische orientalische Welt. Sie spielen sich im geheimnisvollen Reich der Souks und Basare, der Königspaläste, der Karawansereien und anderen märchenhaften Orte ab und handeln von weisen Kalifen, Dschinnen, vornehmen und klugen Ehefrauen, Zauberinnen, ausgefuchsten Händlern, Meerjungfrauen u.v.m. Man liest sowohl von schweren Schicksalsschlägen, von um Waren und um Leben feilschenden Arabern als auch von frivolen erotischen Vergnügungen.

Die Erzählsprache wurde wohl sehr gefühlvoll übersetzt, Ott hat die umgangssprachlichen Ausdrücke übernommen, was beispielsweise bei den schlüpfrigen Geschichten oft ziemlich deftig daherkommt, und es wurden nach Angaben der Autorin die im Arabischen üblichen und häufigen Synonyme im Text belassen. Die im Text befindlichen 250 Gedichte, bei denen die Übersetzerin selbst die arabischen Versmaße berücksichtigt hat, sind mitnichten nur Ausschmückung, sondern durchaus handlungsrelevant. Oftmals wird zur Untermalung eindrücklicher Szenen der Koran zitiert und auch arabische Sprichwörter im Text verwendet, worauf jeweils hingewiesen wird.

Transkriptionen, ein umfangreiches Glossar mit arabischen Ausdrücken sowie ein Personenregister im Anhang stellt für den Leser eine große Hilfe dar und wird dankbar angenommen.

Das Buch ist alles in allem für Liebhaber von Erzählungen eine wahre Fundgrube von interessanten und geistreichen fremdländischen Geschichten, die auch wunderbar zum Vorlesen geeignet sind. Schon allein das Nachwort der Autorin über die geschichtlichen Hintergründe der Entstehung der Sammlung und vor allem die Entstehung dieser neuen Übersetzung und die Erlebnisse von Claudia Ott in Kairo machen dieses Buch absolut lesens- und empfehlenswert.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht ganz einfach, aber wunderschön 12. August 2009
Von Obscura
Format:Gebundene Ausgabe
Mit den Übersetzungen alter Werke ist es immer nicht ganz so leicht getan. Soll man den Klang der Sprache zugunsten des Leseflusses aufgeben, oder doch lieber möglichst eng am Original bleiben? Claudia Ott hat sich für letzteres entschieden, wobei sie zugunsten des Verständnisses und der Lesbarkeit auf ein paar Stilmittel verzichtet hat. Der Anhang erklärt das Zustandekommen dieser Übersetzung auch für einen Laien wie mich absolut nachvollziehbar. Deshalb erscheinen mir die Stilbrüche zwischen Vulgärsprache und ausgereifter Dichtersprache auch notwendig, und sie werten die Geschichten erheblich auf. Ebenso die Gedichte, die den Erzählfluss angenehm unterbrechen und einen auch mal zur Ruhe kommen lassen.

Die Geschichten an sich sind Geschmackssache, wer sie nicht mag, wird hier keine Freude haben. Mir gefallen sie jedoch sehr, manche sind spannend, viele sind traurig, andere begeistern durch Exotik und märchenhafte Figuren und Schauplätze.

Eine kleinere Meckerei gibt es dennoch: Claudia Ott beruft sich auf die Galland-Handschrift in der Ausgabe von Mahdi und erklärt, dass das Vorwort von Mahdi nicht authentisch sei und nachträglich eingefügt wurde. Dieses Vorwort, was zwar nett zu lesen ist, aber inhaltlich rein gar nichts zur Sache tut, findet sich in dieser Übersetzung. Auf der anderen Seite beendet die Übersetzerin ihre Ausgabe abrupt nach der 282. Nacht, ohne die letzte Gschichte zumindest inhaltlich zu Ende zu bringen, so wie Mahdi es getan hat. Begründet wird das mit mangelnder Authenzität von Mahdis Recherchen und dass sie lieber wie in der Originalhandschrift an dieser Stelle aufhören wollte. Nun ja, mit einer Fußnote hätte man das vorhandene Ende aber durchaus erzählen können, und diese Inkonsequenz stellt für mich ein unnötiges Ärgernis dieser ansonsten wunderbaren, in echtes Leinen gebundenen Ausgabe dar.
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5.0 von 5 Sternen Faszinierende Geschichten
Man hat schon so einiges über diese Geschichten oder die Namen gehört, aber wo kommen die her ? Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von Styx veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tausendundeine Macht: Nach der ältesten arabischen Handschrift,...
Alles super, der Zustand dieses gebrauchten Buches war gut bewertet, die Lieferung war prompt, ich bin sehr zufrieden. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Chris James veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wie die Mondsichel im Monat Schaaban
Einfach nur schön und rund. Diese Neuübersetzung entführt den Leser in eine Welt voller sinnlicher Exotik. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Kit veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen alles super, jederzeit wieder
ich war mit der Abwicklung sehr zufrieden, die Ware wurde im versprochenen Zeitraum angeliefert, die Anlieferung erfolgte pünktliche, die Ware war in einer guten Verpackung
Vor 19 Monaten von Buch-Schorse veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Pfeffer im Granatapfelmus
Übersetzungen der 1001 Nacht gibt es viele, genauso wie die Geschichtensammlung viele Autoren, viele Ursprünge und viele Textvarianten hat. Weil, Burton, Littmann... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2011 von Helmut Barro
5.0 von 5 Sternen Der frühe Orient zum kennenlernen
Ein sehr schönes Buch das sich flüssig lesen lässt. Man lernt viel über die (frühere) Denkweise der Araber und Perser und wird dabei aufs beste... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juni 2010 von Ellbogen
2.0 von 5 Sternen Schöne Ausgabe, aber.......
Ich habe mir die Übersetzung von Frau Ott nicht hier bei amazon gekauft, sondern in meinen Lieblingsbuchladen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2009 von Musikjunkie R.S.
5.0 von 5 Sternen Tausendundeinenacht
Die Geschichten lesen sich wunderbar. Man kann wirklich Abend für Abend eine Geschichte lesen und ist immer gespannt auf die nächste.Tausendundeine Nacht. (1001 Nacht.)
Veröffentlicht am 14. Februar 2009 von Ursula Malaka- Altmeyer
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend
Aufgrund der bisherigen Rezensionen hatte ich mir bedeutend mehr von dem Buch erwartet. Ich finde die Geschichten dieses Buches fast durchweg langatmig, seicht und klischeehaft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. August 2008 von Ein Kunde
3.0 von 5 Sternen Stilistisch unausgegoren
So lobenswert der Rückgriff auf den arabischen Urtext und so bewunderswert die Leistung der Übersetzerin sein mögen - nach meinem Empfinden geht in Claudia Otts... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Juli 2008 von Benjamin Stone
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