Teebaumöl ist die Essenz des australischen Teebaums Melaleuca alternifolia. Sie wird durch Destillation der Blätter gewonnen und eignet sich vorzüglich aufgrund seines großen Wirkungsspektrums sowohl in konzentrierter als auch in verdünnter Form für zahlreiche Heilzwecke.
Die unterschiedlichen chemischen Bausteine des Teebaumöls geben den Wissenschaftlern immer noch Rätsel auf. Chemische Analysen förderten bisher über 100 Inhaltsstoffe zutage. Wie und weshalb sie synergistisch so perfekt wirken, ist derzeit noch völlig ungeklärt.
Teebaumöl ist stark antiseptisch, d.h. antibakteriell, antiviruell und antimykotisch. Ob Furunkel, Fuß- oder Nagelpilz: Teebaumöl wirkt hier oft schneller und nebenwirkungsfreier als Antibiotika bzw. schulmedizinische Antipilzpräparate. Resistenzen, die sich bei antibiotisch behandelten Wunden weltweit immer häufiger einstellen, zeitigt die äußerliche Teebaumölbehandlung nicht. Die in Arztpraxen und Kliniken global immer mehr grassierenden multiresistenten Erreger MRSA („Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus") kann Teebaumöl nachhaltig beseitigen, sofern sie sich auf der Außenhaut befinden.
Melaleuca alternifolia ist zudem noch viel preiswerter als alle schulmedizinischen antiseptischen Cremen, Salben und Gels. Als Naturprodukt läßt sich Teebaumöl nicht patentieren. Deshalb hat die marktbeherrschende Pharmaindustrie null Interesse an kostenintensiven empirischen Untersuchungen des gigantischen Wirkungspotentials dieses einzigartigen Naturheilmittels, das uns das Autoren-Duo PÜTZ und Walter BOEHRES in leicht verständlicher Form nahebringt. Reiner Grißhammer