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Tausend kleine Schritte: Roman Gebundene Ausgabe – 1. September 2009

4.4 von 5 Sternen 75 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Herrlich skurriles und preisgekröntes Debüt.«, Bunte, 15.10.2009

»›Tausend kleine Schritte‹ ist eine ungewöhnliche Liebesgeschichte über einen Menschen, der hilflos und kraftvoll zugleich ist.«, General-Anzeiger, 03.10.2009

Ein hinreißendes Plädoyer für alle kleinen und selbst die größeren menschlichen Macken., Brigitte

Komisch und kurios, witzig und amüsant., Westdeutscher Rundfunk

»Grace begibt sich in Behandlung und zu den witzigsten Szenen in diesem sensationellen Buch gehören ihre Therapiestunden inmitten von Keimphobikern. Schon lange nicht mehr hat eine Liebesgeschichte so viel Spaß gemacht wie diese!«, Emotion, 21.09.2009

»Ein Buch, bei dem man kichert und lacht, das fröhlich macht, aber auch nachdenklich und manchmal auch ein bisschen wehmütig. Von Herzen empfehlenswert.«, WDR 2, 30.11.2009 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

1966 in Brisbane geboren, studierte Toni Jordan Naturwissenschaften an der Universität von Queensland. Sie arbeitete als Mikrobiologin, Lebensmittelchemikerin und Marketingmanagerin, bevor sie mit dem Schreiben begann. »Tausend kleine Schritte« war in Australien nominiert für den Besten Roman des Jahres, wurde als Bestes Debüt ausgezeichnet und in 12 Sprachen übersetzt. Und es stand unter anderem auf der Shortlist des Barbara Jefferis Award sowie als Bester Roman auf der des Australian Book Industry Award. Toni Jordan lebt mit ihrem Mann in Melbourne.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von œ TOP 100 REZENSENT am 10. November 2009
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Grace Lisa Vandenburg's Leben wird von Zahlen bestimmt. Seit ihrem 8. Lebensjahr zählt sie im wahrsten Sinne des Wortes ALLES. Die Treppenstufen, die Schritte zur Schule, die Bücher im Regal, selbst die Borsten auf der Zahnbürste! Ihre spezielle Vorliebe gilt der 10, der 100, der 1000. Eines Tages im Supermarkt stellt sie an der Kasse mit Schrecken fest, dass sie nur 9 (!) Bananen ausgewählt hat. Schnell stibitzt sie dem hinter ihr stehenden Mann die eine Banane, welche er offensichtlich kaufen wollte. Undenkbar, nur 9 Bananen zu erwerben ... auf dem Parkplatz jedoch stellt er sie zur Rede. Als Grace ihn wenig später im Café wiedersieht und gezwungenermaßen an seinem Tisch Platz nehmen muss, beginnt eine Beziehung, die ihr Leben verändern wird. Denn Seamus Joseph O'Reilly zeigt echtes Interesse und ist bereit sich auf ihre Obsession einzulassen. Ihm zuliebe beginnt Grace eine erneute Therapie, Medikamente und Gruppensitzungen sollen ihr ein Leben ohne Zahlen ermöglichen. Leider läuft aber nicht alles wie geplant ...

Grace hat auf ihrem Nachttisch eine Abbildung von Nicola Tesla stehen, ihrem Helden, der - so wie sie selber - ebenfalls Zwangsneurosen hatte. Es war Tesla, ein Erfinder und Elektro-Ingenieur, der den Wechselstrom nutzbar gemacht hat. Seine besonderen Fähigkeiten haben anscheinend diese Pionierleistung erleichtert. Zwangsneurosen also als positives Merkmal von Individualität? Was wäre gewesen, wenn Tesla heute gelebt hätte? Wäre auch er von den Ärzten therapiert worden? Was hätte dies für seine Arbeit bedeutet?
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3 Kommentare 80 von 85 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Taschenbuch
Steh zu dir und deiner Besonderheit, nenn sie Macke, oder Zwangsneurose, oder Splin, oder wie auch immer. Und mag dich gerade deshalb! Und lass dich lieben, gerade deshalb!
Sei alles, nur nicht durchschnittlich. Du musst dich nicht anpassen, nicht um jeden Preis! Zeig Dich so, wie Du bist und unterdrücke Dein eigenes Wesen nicht durch Bewusstseins verengende oder verändernde Medikamente, Equilizer oder Tranquilizer, vielleicht bist du dann für deine Umwelt erträglicher", aber wo bleibst du dann?
Wer bestimmt, was normal, unnormal oder abnormal ist?
Sei ver-rückt! Wie viele Erfinder, Künstler, Musiker etc.
Mittelmäßig zu sein, ist ein Grund, auch den tollsten Typen in die Wüste zu schicken! Wer will so jemanden haben, im Bett, im Alltag, im Leben?
Ich mag die Botschaft, die in diesem Buch steckt, sehr.
Gerade in der heutigen Zeit, wo jeder zweite eine Psychotherapie macht oder hinter sich hat, und die Therapierten glauben, missionarisch an Nichttherapierten tätig werden zu müssen, ein mutiges Statement, vor allem zu sich selbst.
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Von Erdbeere VINE-PRODUKTTESTER am 11. Dezember 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Meine Meinung:

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"Durchschnittlich heißt nicht normal. Durchschnittlich heißt, dass du die Gesamtheit von etwas durch die Anzahl der darin enthaltenen Dingen teilst. Der Durchschnitt kann also durchaus einzigartig sein. "

(S. 254 / Piper Verlag GmbH / München 2009)

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Grace ist alles andere als durchschnittlich. Sie liebt es zu zählen. Sie zählt Buchstaben von Namen (ihrer hat 19), die Borsten von Zahnbürsten, misst ihre Glieder und die Wände ihrer Wohnung. Dadurch (Meinung der Anderen, nicht Graces) kann sie ihre Arbeit als Grundschullehrerin nicht mehr ausüben. Von Autofahren ganz zu schweigen. Aber so kann sie sich wenigstens den ganzen Tag auf ihre Zahlen und ihrem von Zahlen bestimmten Tagesablauf konzentrieren. Bis sie auf Seamus trifft, der ihre Zahlenwelt durcheinanderbringt.

Ich muss zugeben, obwohl ich anfangs meine Bedenken hatte einen Frauenroman zu lesen, der nicht mehr als klischeehafte Figuren und eine überzuckerte Liebesgeschichte zu bieten hat, wurde ich doch schnell eines Besseren belehrt, was vor allem an der sympathischen Protagonistin Grace lag. Sie war keine romantische, naive Superfrau, sondern eine, die nicht auf den Mund gefallen ist, nicht kindgerechte Ausdrücke verwendet und sich sexuell austobte. Das alles machte sie sehr glaubwürdig.

Und dann wären da noch ihre Ticks.
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Von JOKO TOP 500 REZENSENT am 24. Februar 2011
Format: Taschenbuch
Die Autorin Tony Jordan überrascht mit ihrem Debüt und bringt dem Leser ein Thema nahe, welches sicherlich vielfach verbreitet ist-Zwangsneurosen-.
Die Protagonistin dieses Roman, Grace, ist Grundschullehrerin und hat ihre Arbeit wegen ihrer Zwangsneurose verloren. Grace steht nämlich unter dem Zwang alles zählen zu müssen. Die Schritte bis zum Cafe, die Treppenstufen zu ihrer Wohnung, ihre Einkäufe usw. Ihre magische Zahl ist die Zehn. Als sie eines Tages bei einem Einkauf nur 9 Bananen in ihrem Korb liegen sieht und die fehlende zehnte Banane im Korb ihres Hintermannes entdeckt, beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt. Sie verliebt sich in Seamus, in den Mann,der nicht nur die fehlende zehnte Banane hat,sondern auch sehr schnell erkennt, dass Grace an einer Zwangsneurose leidet. Auf liebevolle Art und Weise, bringt er sie dazu sich in Behandlung zu begeben. Nach und nach erfährt er auch den Grund dieser Zwangshandlung, vor dessen Enthüllung Grace aber panische Angst hat.

Ein liebevoll geschriebenes Buch,das humorvoll und sensibel das Thema Zwangsneurosen angeht und klar macht, wie abhängig Menschen von festen Strukturen und immer wieder kehrenden Ritualen sind.Wie schwer es ihnen fällt, sich in einer Welt zu bewegen, die ihnen diesen Halt nicht gibt.Ein Plädoyer für Menschen mit kleinen Macken, "denn sind wir nicht alle
irgendwie und irgendwo etwas gagga?"
Kommentar 22 von 25 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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