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Tausend Meilen Eis: Eine Frau fährt das härteste Schlittenhundrennen der Welt
 
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Tausend Meilen Eis: Eine Frau fährt das härteste Schlittenhundrennen der Welt [Taschenbuch]

Silvia Furtwängler
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 270 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. September 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548363474
  • ISBN-13: 978-3548363479
  • Größe und/oder Gewicht: 21,1 x 13,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 607.674 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Schließen Sie für einen kurzen Moment die Augen und stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie befinden sich auf einem Hundeschlitten mitten in der Wildnis Alaskas, um Sie herum eisige Temperaturen bis zu 50 Grad minus, dazu schneidende Schneestürme und heulende Wölfe. Mehr als zwei Stunden Schlaf am Stück gibt es nicht, und zum Wasserlassen ziehen Sie einfach während der Fahrt die Hosen herunter. Sie sind einsam, denn außer einem guten Dutzend Huskys und gelegentlich kreuzenden Elchen sind Sie ganz auf sich allein gestellt -- und daran wird sich in den nächsten zwölf bis 14 Tagen und rund 1.600 Kilometern nichts ändern.

Wahrscheinlich sind Sie jetzt der Meinung: "Klingt spannend, würde ich aber niemals machen." Die im Allgäu lebende Silvia Furtwängler dachte da anders. Als eine der ersten Europäerinnen überhaupt nahm sie am härtesten Schlittenrennen der Welt, dem 1.000 Meilen langen Yukon Crest, teil -- und gleichzeitig all die oben angesprochenen Unannehmlichkeiten in Kauf. Wer ihren tagebuchähnlichen und äußerst packend geschriebenen Erlebnisbericht liest, wird feststellen, dass sie genau diese extremen Umstände als "schönstes Erlebnis ihres Lebens" wahrnimmt.

Abenteuer-Fans werden von diesem Buch also begeistert sein, aber ebenso Hunde-Freaks, denn die sympathischen Vierbeiner stehen oft genug im Mittelpunkt des Geschehens. Sämtliche psychischen und physischen Höhen und Tiefen kann man als Leser dank des leidenschaftlichen Erzählstils der Autorin hautnah miterleben. Mitunter lässt Furtwängler die geliebten Huskys sogar selbst "zu Wort kommen". Dass ihr die Liebe zu den Tieren mehr wert ist als ein Tourensieg, merkt man auch daran, dass Sie ihnen zuliebe eine schicksalhafte Entscheidung trifft. Eine außerordentliche Leistung und ein ebensolches Buch. --Christian Haas

Kurzbeschreibung

1600 Kilometer quer durch die menschenleere, eisige Wildnis Alaskas entlang des zugefrorenen Yukon River. Extrem steile Anstiege, rasante Talfahrten, tückische Schneelöcher, scharfe Eisplatten, Temperaturen bis zu 50 Grad unter Null, Schneestürme, schwere Erfrierungen, zwei Wochen lang ganz auf sich gestellt sein, Tag und Nacht allein mit den Hunden -das ist der Yukon Quest, das gefährlichste Schlittenhunderennen der Welt. Eine Deutsche erlebte ihre größte Herausforderung und kam als erste Europäerin ins Ziel.

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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Abenteuer Talfahrt, 1. Juli 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tausend Meilen Eis: Eine Frau fährt das härteste Schlittenhundrennen der Welt (Taschenbuch)
Silvia Furtwängler ist eine mutige Frau. Das steht fest, noch bevor man die ersten Seiten ihres Buches Tausend Meilen Eis" gelesen hat. Beginnt man jedoch mit der Lektüre, erkennt man, dass sie noch viel mehr ist. Silvia Furtwängler ist ungeübt im Schreiben und - Verzeihung - in ihrer Wortwahl meist einfallslos. Dabei hat sie mehr in 14 Tagen erlebt als andere Menschen in einem ganzen Leben! Ohne jegliches Talent zum Erzählen und Fesseln stapft sie ziellos - den roten Faden verlierend, bevor er überhaupt gefasst werden konnte - durch mehr als 250 Seiten eines für sich genommen enorm faszinierenden Abenteuers. Undurchdacht und unchronologisch aber erfährt der geneigte Leser wenig über das Leben auf einem Quest dieser Größenordnung und gar nichts über die Motivation der Autorin, an diesem Rennen teilzunehmen. Ebenso wenig verliert Furtwängler ein Wort über die Beschaffenheit ihrer Ausrüstung, von der wenigstens der Schlitten mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Über die Erziehung, Haltung und - das Wichtigste! - ihre Beziehung zu den Hunden kann vorrangig spekuliert werden, denn Furtwänger lässt den Leser im eisigen Dunkeln tappen. Immer wieder findet der Leser dafür aber sprechende Hunde vor, die ihre Halterin bis über beide Hundeohren loben. Auch Silvia Furtwänglers Familie im fernen Deutschland kommt wenig zu Wort oder wird selten auch nur erwähnt - dabei stellt Furtwängler doch deren Leben mit ihrem Hobby ebenso auf den Kopf.

Inhaltlich hält das Buch nur bedingt, was es verspricht. Dabei spielt es keine Rolle, ob Silvia Furtwängler - wie der Titel assoziiert - 1000 oder weniger Meilen auf dem Eis unterwegs ist. Die Magie und Spannung und vor allem die besondere Beziehung zu den Tieren bleiben vollkommen auf der Strecke, da Furtwängler lediglich dramaturgielose Erlebnisse aneinander reiht. Und wenn man schon allein durch diese erzählerische Schwäche genervt ist und im Grunde nur noch weiter liest, weil man wissen will, ob die Quest-Teilnehmerin aus Germany ihr Ziel erreicht, steigert es die Lesefreude nicht, wenn man schon nach 10 Seiten 3 Fehler entdeckt hat und merkt, dass die Autorin und/oder der Verlag selbst scheint's den ein oder anderen Lektor oder gar Co-Autor zu wenig engagiert hat.

Fazit: Cover, Titel und Inhalt täuschen. Wer wissen will, wie ein Quest vonstatten geht und gerne mag, wenn Hunde in Menschensprache mitteilen, was sie auf dem Herzen haben, wird sich bei Silvia Furtwänglers Tausend Meilen Eis" glücklich zurücklehnen. Leser aber, die auf Spannung und Dramaturgie - auch in Tatsachenberichten, oder vielleicht sogar besonders in jenen? - Wert legen, werden enttäuscht. Silvia Furtwängler gelingt es nur in seltenen Momenten, die Magie und das Unbekannte ihres Abenteuers in Worte zu fassen und über Worte, Zeilen und Stil dem Leser zugänglich zu machen. Das merkt man vor allem daran, dass der Leser schon nach 100 Seiten so genervt von der Eintönigkeit des Schreibstils und den langweiligen Bildern im Mittelteil ist, dass er - sofern er überhaupt noch Lust dazu hat - nur weiterliest, um zu erfahren, wie Silvia Furtwänglers Talfahrt auf dem Eis zu Ende geht.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Abenteuer Talfahrt, 24. Juni 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tausend Meilen Eis: Eine Frau fährt das härteste Schlittenhundrennen der Welt (Taschenbuch)
Silvia Furtwängler ist eine mutige Frau. Das steht fest, noch bevor man die ersten Seiten ihres Buches Tausend Meilen Eis" gelesen hat. Beginnt man jedoch mit der Lektüre, erkennt man, dass sie noch viel mehr ist. Silvia Furtwängler ist einfallslos, langweilig und - Verzeihung - ungeheuer selbstverliebt. Ohne jegliches Talent zum Erzählen und Fesseln stampft sie ziellos - den roten Faden verlierend, bevor er überhaupt gefasst werden konnte - durch mehr als 250 Seiten eines für sich genommen enorm faszinierenden Abenteuers. Undurchdacht und unchronologisch aber erfährt der geneigte Leser wenig über das Leben auf einem Quest dieser Größenordnung und gar nichts über die Motivation der Autorin, an diesem Rennen teilzunehmen. Ebenso wenig verliert Furtwängler ein Wort über die Beschaffenheit ihrer Ausrüstung, von der wenigstens der Schlitten mehr Aufmerksamkeit verdient hätte als Schweigen. Über die Erziehung, Haltung und - das Wichtigste! - ihre Beziehung zu den Hunden kann vorrangig spekuliert werden, denn Furtwänger lässt den Leser im eisigen Dunkeln tappen. Immer wieder findet der Leser aber albern sprechende Hunde vor, die ihre Halterin bis über beide Hundeohren loben, und eine Schlittenhundeführerin, die ihre Coolness nicht in Schach halten kann. Auch fragt sich der Leser von Zeit zu Zeit, was für Menschen Silvia Furtwänglers Familie im fernen Deutschland sein müssen, die vollkommen desinteressiert am Hobby der geliebten Ehefrau und Mutter sein müssen - zumindest erzählt Furtwängler nur in eingeschobenen Nebensätzen von ihnen.

Inhaltlich hält das Buch nur bedingt, was es verspricht. Dabei spielt es keine Rolle, ob Silvia Furtwängler - wie der Titel assoziiert - 1000 oder weniger Meilen auf dem Eis unterwegs ist. Die Magie und Spannung und vor allem die besondere Beziehung zu den Tieren bleiben vollkommen auf der Strecke, da Furtwängler total talentlos lediglich dramaturgielose Erlebnisse aneinander reiht. Und wenn man schon allein durch dieses erzählerische Versagen genervt ist und im Grunde nur noch weiter liest, weil man wissen will, ob die Quest-Teilnehmerin aus Germany ihr Ziel erreicht, steigert es die Lesefreude nicht, wenn man schon nach 10 Seiten 3 Fehler entdeckt hat und merkt, dass die Autorin scheint's den ein oder anderen Lektor oder gar Co-Autor zu wenig engagiert hat.

Fazit: Cover, Titel und Inhalt täuschen. Wer wissen will, wie ein Quest vonstatten geht und gerne mag, wenn Hunde in Menschensprache mitteilen, was sie auf dem Herzen haben, wird sich bei Silvia Furtwänglers Tausend Meilen Eis" glücklich zurücklehnen. Leser, die aber auf Spannung und Dramaturgie - auch in Tatsachenberichten, oder vielleicht sogar besonders in jenen? - Wert legen, werden zutiefst enttäuscht. Silvia Furtwängler gelingt es nicht auch nur im Ansatz, die Magie und das Unbekannte ihres Abenteuers in Worte zu fassen und über Worte, Zeilen und Stil dem Leser zugänglich zu machen. Nach 100 Seiten ist der nämlich so genervt von der Eintönigkeit des Schreibstils und den langweiligen Bildern im Mittelteil, dass er - sofern er überhaupt noch Lust dazu hat - nur weiterliest, um zu erfahren, wie Silvia Furtwänglers Talfahrt auf dem Eis zu Ende geht.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Tausend Meilen Eis, 26. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Tausend Meilen Eis: Eine Frau fährt das härteste Schlittenhundrennen der Welt (Taschenbuch)
So ein selbstgefälliges Buch. Wer Spaß an diesem Thema hat, sollte lieber Garry Paulsen lesen und sich das Geld für dieses Buch sparen!
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