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Produktinformation
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So konsequent wie Werner Fuchs nutzte noch niemand die Ergebnisse der Hirnforschung für das Marketing. Die aus dem aktuellen Kenntnisstand der Neurologie abgeleiteten Instrumente werden höchst anschaulich vorgestellt, erweisen sich als praxiserprobt und sind damit sofort anwendbar.
Wenn Wissenschaft sich in so leichtfüßig erzählten Geschichten zu Wort meldet, wird sie auch gehört: Der geglückte Seiltanz zwischen Genauigkeit und Verständlichkeit macht dieses faszinierende Buch nicht nur zu einer Fundgrube für Marketingfachleute, sondern für alle, die wissen wollen, was in ihrem Kopf vorgeht.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
45 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen. oder:,
Von
Rezension bezieht sich auf: Tausend und eine Macht. Marketing und moderne Hirnforschung (Gebundene Ausgabe)
Auch wenn derzeit die ungeheuerlichen Schlussfolgerungen der Hirnforschung "trendy" sind, so darf ich mir kraft meines Verstandes selbst ein Urteil bilden.Als Konsequenz "moderner Erkenntnisse" der Hirnforschung fließen deren Produkt(e) in andere Lebensbereiche, hier ins Marketing ein. Deren Vertreter - wie Werner T. Fuchs - bedienen sich eines respektlosen Absolutheitsanspruchs, der mir geradezu wehtut. Wie bei anderen "Trends" ("Clienting", NLP, etc.), die sich bei Nahsicht als alter Wein in neuen Schläuchen, geschickt etikettierte Sammlung von Binsenweisheiten oder als (manipulativ) ausgeformtes, an sich durchaus intelligentes Kommunikationsmodell entpuppen, liegt auch hier ein diffus strukturierter "Ratgeber" vor, der eher geeignet ist, Verwirrung als Erkenntnis zu mehren. Die im Vorwort a la Anleitung 'Philosophie ' leicht verständlich erklärt' (...) 'Wer bin ich? Wer ist der andere? Weil es in '1001 Macht' um diese Fragen geht...' genährte Hoffnung wird enttäuscht. Gleich darauf fällt der erste Widerspruch der zugrundeliegenden Theorie, die per se einen freien Willen sowie Ideen wie Vernunft, etc. anzweifelt, bestechend auf: Wie soll ich als Leser, wenn "alles limbisch" ist, der Aufforderung folgen und mein Verhalten ändern? Oder bin ich gar nicht ganz normal? Ist das bei mir ausgelöste Gefühl heftigen Widerspruchs (zu dessen Hintergrund ich gerade eine muntere Fachdiskussion mit Nida-Rümelin, Prinz, Roth, etc. führe ...) etwa auf mein falsch verschaltetes neuronales Netz zurückzuführen oder "schlechte gene"? Heutzutage modern und oft praktiziert werden bei der ausschnittsweise vorgetragenen Argumentation für die o. a. These bewußt ins extreme übersteigerte, von niemandem Vernünftigen geäußerter Grundgedanken ('Der Mensch trifft seine Entscheidungen ausschließlich rational...') angegriffen. Ist das so wirklich neu, dass ein Gedanke, in diesem Themenzusammenhang ein Marketinggedanke, auch innere Bilder und Gefühle auslöst? Wer behauptet, wir träfen unsere Entscheidungen ausschließlich rational? Mit einer gewissen geistigen Reife sowie der Fähigkeit und Bereitschaft zum ehrlichen Nachdenken über sich selbst, kann ich mir durchaus bewußt machen, dass ich den 'dicken' Wagen nicht (nur) wegen seiner passiven Sicherheit, sondern auch deswegen kaufe, weil Herr Nachbar gelb vor Neid hinter der Gardine zuschaut... ' um, abzuwägen, ob mich das wirklich weiterbringt - oder? Der Nutzen als Gegenwert für 29,80 ¤ fällt gering aus: Die skizzierten Instrumente sind zum guten Teil in seriösen Analysen enthalten (z. Bsp: erweiterter, simulierter oder tatsächlich durchgeführter Augenkameratest nach Vögele), die Darstellung ist unzusammenhängend, hingeworfene Schlagwörter zerreißen den Text. Und dann wird unter dem Schlagwort "Vereinfachung, Das Einfache in Aktion" George W. Bush angeführt ("'Wenn das Komplexe schon nicht steuerbar ist, dann braucht es einen Bush zur Beruhigung. Das Einfache will einfache Sprecher, wenig Text, starke Bilder auf Flugzeugträgern und altmodische Kulissen'"). Ohne auf Marketingethik einzugehen (auch der amerik. Präsident hat ja versucht, der(Welt-)Öffentlichkeit etwas zu verkaufen - die Folgen kennen wir ja ...) - soviele für einen hellen Denker leicht erkennbare, falsche Grundaussagen und die abgeleiteten Schlüsse tun weh! Fazit: Auch wenn mir als Referenzen herangezogene "anerkannte Psychologen und Hirnforscher" Fachleute attestieren, ich sei nicht bei "Verstand", oder dieser eine "Illusion" - ich bilde mir kraft dieser "Illusion" meine Meinung! Diese Kritik kann nicht als persönlich mißverstanden werden, lebte der Autor nach seinem eigenen Weltbild, so wäre sein limbisches System auch für dieses Werk verantwortlich. Die sympathisch-offene private Schicksalsdarstellung mildert das nicht ab, sie muss getrennt vom Werk betrachtet werden. Auf das Buch, dass aus diesen Ansätzen entstehen könnte - Erkenntnisse über das Leben mit einem behinderten Kind, das Loslassenkönnen aus Sicht eines Betroffenen, darauf freue ich mich schon. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
62 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Die unerträgliche Seichtigkeit des Scheins,
Von
Rezension bezieht sich auf: Tausend und eine Macht. Marketing und moderne Hirnforschung (Gebundene Ausgabe)
Gleich vorneweg: Das Buch ist schlichtweg eine Thema-Verfehlung, wenn wir den Titel und vor allem den Untertitel ?Marketing und moderne Hirnforschung" ernstnehmen. Der Begriff Hirnforschung wird hier angeführt, weil er gerade modisch ist und vermeintlich die Buchverkäufe steigert. Leider findet sich im Buch praktisch nichts über das Gehirn. Man hängt sich schlichtweg frech an einen Trend namens ?Neuromarketing" an, ohne selbst etwas dazu beizutragen. Aber es kommt noch besser, denn auch über Marketing erfahren wir in diesem Buch nichts Substantielles - eigentlich gar nichts. Lege ich damit den Schluss nahe, der Autor sei ein Scharlatan, der sich mit fremden Federn schmückt? Genau so sehe ich das. Und wer das Buch in die Hand nimmt, wird meine Argumentation nachvollziehen können.Mit der Attitüde des Wissenschaftlichen (?Marketing und moderne Hirnforschung") bekommt man ein Werk (Machwerk?), das von der Methode und den Zielen mit Wissenschaft rein gar nichts zu tun hat. Zwar zitiert der Autor gerne mal einen Forscher wie Damasio, Roth oder Spitzer. Doch damit ist dann auch schon Schluss. Denn in ebensolcher Weise werden Dutzende anderer Personen zitiert, deren einzige Gemeinsamkeit es ist, sogenannte ?Promis" zu sein. Der Autor schmückt sich mit den Namen prominenter ?Gewährsleute". Das sind sinnlos ohne jeden Zusammenhang zum Kontext eingestreute Zitate (durchschnittlich drei pro Doppelseite) wie z.B. ?Wer im Leben keinen Erfolg hat, ist deshalb noch lange kein Idealist." (Henry Miller), das im Abschnitt ?Neue Medien" erscheint. Von diesem Unsinn sind also Hunderte über das Buch verstreut bzw. eingestreut. Aber in was sind sie denn eingestreut? Was ist der eigentliche Grundtext? Der Inhalt des Buches ist in drei große Abschnitte unterteilt (?Der erste Teil", ?Der zweite Teil" und ?Der dritte Teil"), wobei der erste ?Die Voraussetzungen" thematisieren soll, der zweite ?Die Instrumente" und der dritte ?Die Anwendungen". Lassen Sie es mich kurz machen: Die ersten beiden Teile unterscheiden sich hinsichtlich der Inhalte und deren Aufbereitung de facto gar nicht. Herr Dr. Fuchs (der laut Klappentext in Germanistik und Theologie promovierte) scheint den Unterschied von Prämissen und Methoden entweder nicht zu kennen - oder sich nichts darum zu scheren. In beiden Abschnitten wird letztlich frei drauf los assoziiert, was der Autor halt so interessant findet. Er streift dabei Gebiete der Psychologie, aber mit ?moderner Hirnforschung" (wie der Untertitel des Buches verspricht) hat das alles wenig oder nichts zu tun. Ebenso gering ist der Zusammenhang mit Marketing. Er schwadroniert unzusammenhängend über Wahrheit, Wahrscheinlichkeit, Sinn, Kitsch und dergleichen. Um dem anti-systematischen Blabla noch die Krone aufzusetzen, finden sich am Ende jedes Unterkapitels dann eine Seite mit ?Behauptungen", wie etwa den folgenden (S.73): ?Alles Interessante ist frischer Schnee von gestern." oder ?Die eigene Geschichte lässt sich nicht delegieren." Na, wer hätte das gedacht? Dies (und andere Sätze von selbiger Qualität) sind also die Thesen, die sich hinsichtlich des Marketing aus der modernen Hirnforschung ableiten lassen? Na dann, herzlichen Glückwunsch an den Möchtegern-Hirnforscher Dr. Fuchs! Fazit: Finger weg! Das Buch ist überflüssig wie ein Kropf und nicht einmal amüsant zu lesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
26 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Anrührend geschrieben....,
Von Dr. Hesser Rothemund "Go" (Leverkusen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Tausend und eine Macht. Marketing und moderne Hirnforschung (Gebundene Ausgabe)
Es fehlen jedoch die wissenschaftlichen Begründungen. Da wurde viel vermengt und zu populistisch dargebracht. Zum Schluss fragt man sich: "Was habe ich jetzt eigentlich gelernt?. Wie kann ich mein Handeln darauf abstimmen? ". Da gibt es bessere Bücher, wie z.B. alles, was Prof. Gerhard Roth zu diesem Thema verfasst hat.
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