10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Keine Geschichte aus 1001-Nacht !, 3. Juni 1999
Von Ein Kunde
Vielmehr eine Erzählung vor einem konkreten geschichtlichen Hintergrund. Amir erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie im Irak der 50er Jahre, die augrund der israelischen Staatsgründung, der Judenverfolgung auch im Irak und der arabischen Ablehnung sowohl Israels als auch der Juden auswandern will und dies auch tut. Die Beschreibung des Lebens in Bagdad, der Gewohnheiten der Menschen, ihrer Art zu denken und zu leben, ihre Erwartungen, der Moral etc. fallen spannend und teilweise beklemmend aus, ohne daß gleich der moralische Zeigefinger gehoben würde. Ein sehr lesenswertes Buch für denjenigen, der sich vor der jüngeren Geschichte - auch der eigenen - nicht scheut.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eines der schönsten Bücher überhaupt!, 16. Juli 2002
Von Ein Kunde
Obwohl der Titel irreführend ist-der Taubenzüchter ist nicht die Hauptfigur-ist es ein wunderschönes, authentisch anmutendes Buch, daß einen in den Orient zieht, wie kaum ein anderes. Man fühlt sich von den Figuren hineingezogen mitten in ihr Leben, Fühlen und Denken.
Trotz der ganzen Problematiken ist es mit viel Charme und mit Liebe zu diesem Land geschrieben - ein Buch, daß verzaubert!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Orient, zwischen Mystik und Moderne, 15. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Taubenzüchter von Bagdad. (Taschenbuch)
Ein grandioser Roman über eine unbekannte, oft missverstandene und doch faszinierende Welt des modernen Orient; Die Welt des jungen Kabi, der im Schoß seiner jüdischen Familie, im Bagdad zur Zeit der Staatsgründung Israels, aufwächst.
Eli Amir beschreibt das Leben der jüdischen Gemeinde Bagdads, deren alltägliches Leben dominiert wird von der Gradwanderung, die eigene religiöse Identität und Unabhängigkeit zu bewahren, ohne die Achtung und Stellung in einer islamischen Gesellschaft zu verlieren.
Die Hauptfigur, der Teenager Kabi, versucht in dieser, von alten Traditionen und gegenwärtiger Politik, geteilten Welt, seinen Platz zu finden und trotz aller Probleme und Gewalt einfach ein ganz normaler Teenager zu sein.
Dieser Roman wird alle Leser begeistern, die sich für die jüngste Geschichte des Nahen Ostens interessieren, die hier sehr lebendig und eindrucksvoll beschrieben wird, und gleichzeitig eröffnet sich dem Leser ein Einblick in die nach wie vor exotische und geheimnisvolle Welt des Orient.
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