Aus der Amazon.de-Redaktion
Tatsächlich... Liebe wirkt wie der Marathonlauf aller romantischen Komödien, denn hier wetteifern nicht weniger als acht Liebespaare um die Aufmerksamkeit des Zuschauers, und jedes gewinnt dabei. Nachdem er innerhalb des Genres mit Filmen wie
Vier Hochzeiten und ein Todesfall,
Notting Hill und
Bridget Jones. Schokolade zum Frühstück als Autor Erfolge feiern konnte, scheint es, dass der erstmalige Regisseur Richard Curtis genau so ist wie seine Drehbücher: Er will einfach nur geliebt werden und er würde alles Mögliche dafür tun.
In Tatsächlich... Liebe orchestriert Curtis ein kleines Wunder an romantischer Choreografie, er dirigiert eine hervorragende Riege von Stars und unbekannteren Schauspielern, die in London in Richtung Liebe und Weihnachtsfreuden stolpern. Darunter der Premierminister (Hugh Grant), der in seine Köchin verknallt ist, ein Witwer (Liam Neeson), dessen Sohn dem ultimativen Schuljungentraum hinterher jagt, ein Schriftsteller (Colin Firth), der sich in seine portugiesische Haushälterin verliebt, eine hingebungsvolle Ehefrau und Mutter (Emma Thompson), die sich um ihren wahrscheinlich untreuen Ehemann kümmert und eine Amerikanerin mit Liebeskummer (Laura Linney), die sich voller Verzweiflung zu einem Kollegen hingezogen fühlt.
Und es gibt noch mehr: Curtis wickelt sein Weihnachtspaket in genügend Happyends ein, um ein weiteres Dutzend Filme damit zu versorgen. Dass ihm dies derart unterhaltsam gelingt, ist zweifellos beeindruckend, aber er tut dies ziemlich schamlos, und es kommt einem der Gedanke, dass seine Fähigkeiten als Autor vielleicht besser bei Regisseuren aufgehoben sind, die sich nicht ganz so sehr beim Publikum einschmeicheln wollen. --Jeff Shannon
Movieman.de
"Tatsächlich Liebe" erzählt in erfrischend temporeicher Drehbuchstruktur mehrere Liebesgeschichten, die alle auf eine Auflösung im weihnachtlichen London hinauslaufen. Durch die Verschiedenheit der Protagonisten wird eine gespannte Homogenität geschaffen. Die Geschichten sind leise, rührend, bittersüß, traurig, lustig und zum Weinen schön. Dies in Kombination mit dem hervorragenden Starensemble sorgt dafür, dass die 130 Filminuten eigentlich viel zu schnell verfliegen. Fazit: Absolut sehenswert - nicht nur für Romantiker. Jetzt schon ein Klassiker für die Weihnachtszeit.
Moviemans Kommentar zur DVD: Perfektes Bild und fast perfekter Ton. Technisch fast ohne jede Beanstandung, nur die deutschen Stimmen etwas zu aufdringlich - wie so oft. Im Audiokommentar kommen u.a. Hugh Grant und der Regisseur zu Wort. und lassen die Dreharbeiten in ihren Erzählungen wie eine große Party gewesen sein. Leider ist der Trailer zum Film nicht enthalten."Tatsächlich Liebe" erzählt in erfrischend temporeicher Drehbuchstruktur mehrere Liebesgeschichten, die alle auf eine Auflösung im weihnachtlichen London hinauslaufen. Durch die Verschiedenheit von deren Protagonisten wird eine gespannte Homogenität geschaffen, denn allen ist ja das Hauptthema gemein, die die 130 Filminuten nur so verfliegen läßt. Absoluter Lieblingschsrakter ist der abgehalfterte Ex-Rockstar (Bill Nighy, schon bewundernswert in der britischen Friseur-Komödie "Blow Dry"), der einen neuen Weihnachtssong aufnimmt, den er im Radiointerview selbst als kitschigen Schrott darstellt.Sehenswert.
Bild: Die CinemaScope-Optik sieht strahlend und glatt aus. Die Details werden bis in die Totale hinein mit großer Akuratesse abgebildet (00.14.40, Gäste, Trauergemeinde) und der Kontrast sorgt für eine sehr hohe Plastizität. Die Rauschwerte sind sehr gering und Artefakte scheint die Disc kaum zu kennen. Fabelhaft.
Ton: Ein sehr effektives, stimmiges Klangbild, bis auf den kleinen Schönheitsfehler, dass die Stimmen der deutschen Fassung - wie leider so oft - etwas zu vordergründig gemischt sind und sich somit nicht immer perfekt in den Gesamtsound einfügen. Die Kulisse ist sehr lebensecht gestaltet und berücksichtigt auch kleinste Geräusch-Äußerungen (00.14.40, Knistern von Kleidung in Kirche). Die Musik kommt großvoluminös daher und in der Ambienz wird eine erstklassige Direktionalität geboten. --movieman.de
VideoMarkt
In der Vorweihnachtszeit schlagen die Gefühlswellen hoch. So verspürt etwa Englands Premier eine unziemliche Zuneigung zu einer Mitarbeiterin, zwei Pornodarsteller müssen ihre Schüchternheit überwinden und ein verstörter Schriftsteller findet erst in der Ferne sein Glück. Eine junge Werberin trifft in Beziehungsdingen immer die falschen Entscheidungen, während eine frischgebackene Ehefrau die Liebe des besten Freundes ihres Mannes entfacht und ein trauriger Witwer die Liebe erst (wieder) lernen muss.
Video.de
Unter den Fittichen der erfolgsverwöhnten "Notting Hill"-Produzenten landete Richard Curtis mit seiner herzerwärmenden Ode an die Liebe einen Riesen-Weihnachtshit. Ebenso riesig das Staraufgebot dieses Beziehungsreigens, in dem unter anderem Hugh Grant, Keira Knightley, Liam Neeson, Emma Thompson, Heike Makatsch und Colin Firth ihre Runden drehen. Mal herzhaft komisch, mal sentimental, mal traurig und dann wieder überschwänglich, konnte dieser Komödienhit im deutschen Kino rund 2 Millionen Herzen erobern.
Blickpunkt:
Tatsächlich kann man sich sehr viel mehr Liebe in einem Film nicht mehr vorstellen. Tatsächlich wird man eine beeindruckendere Besetzung in einem britischen Film nicht so schnell finden. Tatsächlich gelingt es Richard Curtis in seinem Regiedebüt, all den Humor und die Romantik seiner Drehbuchhits zu 'Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück', 'Notting Hill' und 'Vier Hochzeiten und ein Todesfall' in einen einzelnen Film zu packen. Tatsächlich gibt es keinen Grund zur Annahme, dass es eine Komödie gibt, die besser in die Weihnachtszeit passen könnte als dieser Herr der Eheringe. [BR][BR]Dass Richard Curtis es durchaus ernst meint mit diesem epischen Versuch, allen nur irgendwie denkbaren Facetten der Liebe mit seinem britischen Humor ein Denkmal zu setzen, unterstreichen gleich die ersten Bilder von Menschen, die sich in der Ankunftshalle von London Heathrow nach einer Zeit der Trennung in die Arme schließen. Aus dem Off hört man dazu Hugh Grant, der als Sprachrohr des Filmemachers über Hass und Liebe räsoniert und konstatiert, dass ihm nicht zu Ohren gekommen sei, die Flugreisenden an Bord der vier entführten Todesflugzeuge hätten am 11. September 2001 zum Abschied die Menschen angerufen, die sie hassen. Dieser bittersüße Ton zieht sich durch den ganzen Film, der am Schluss wieder zum Flughafen zurückkehren wird, um einige seiner Figuren zusammen zu führen oder endgültig zu trennen. Anhand von zehn sich bisweilen überlappenden Geschichten will Curtis diesem verrückten Ding, das wir Liebe nennen, auf die Spur kommen, will seine Wichtigkeit für das Leben aller Menschen mit bewegenden, grotesken, komischen, anrührenden Szenen verdeutlichen. Alle Facetten sollen dabei abgedeckt werden. Um erste Liebe geht es, um Trennung, um Verführung und Versuchung, um die große Liebe, um Liebe an den ungeahntesten Orten, in den verrücktesten Situationen, um Geschwisterliebe, um Liebe zwischen Eltern und Kindern, um aussichtsloses Schwärmen, um die Prüfung der Liebe und die Macht der Liebe, die dumme, irrationale, unglaubliche und doch immer wieder wunderbare Wege geht. [BR]Als roter Faden zieht sich durch diese wild wuchernde Romantikkomödie ein von Bill Nighy mit hinreißender Offenheit gespielter abgetakelter Schlagersänger, der mit einem erbärmlichen Remake seines bekanntesten Liedes zur Weihnachtszeit den letzten Versuch eines Comebacks wagt. Da ist auch noch Colin Firth, der nach der Trennung von der Ehefrau im Süden Frankreichs neue Lebenskraft schöpfen will und sich nach und nach in sein portugiesisches Hausmädchen verliebt, obwohl sie nicht ein Wort Englisch spricht. Alan Rickman sieht sich als Verlagsleiter den immer eindeutigeren Avancen der kessen Heike Makatsch ausgesetzt, während ihm die lähmende Routine seiner Ehe mit Emma Thompson mehr und mehr bewusst wird. Deren Bruder Liam Neeson muss mit dem Tod der Gefährtin fertig werden und wird von seinem zehnjährigen Sohn mit der Nachricht, er habe sich hoffnungslos verliebt, wieder ins Leben geschockt. Die mausgraue Laura Linney findet in der vielleicht schmerzhaftesten Episode endlich den Mut, sich mit dem schwerst in sie verliebten Traummann zu treffen - kann dann aber doch nicht über ihren Schatten springen. 'Fluch der Karibik'-Shooting-Star Keira Knightley entdeckt nach ihrer Hochzeit, dass der beste Freund ihres Mannes schon lange an niemand anderen mehr denken kann als an sie. Und Hugh Grant residiert über den Film als neuer Premierminister, der in seiner Teedame sehr viel mehr sieht als alle anderen, die sie nur als pausbäckig und unauffällig empfinden, und im Chaos der Gefühle den Mut findet, sich in einer Fernsehrede gegen den Präsidenten der USA (texanisch fieses Cameo: Billy Bob Thornton) zu wenden. Zwei alberne Vignetten über ein Pärchen, das sich als Lichtdouble für erotische Szenen bei einem Film kennenlernt, und einen unerträglichen Aufschneider, der davon überzeugt ist, in den USA als unwiderstehlicher Liebhaber die Herzen aller Frauen brechen zu können, runden den Reigen ab.[BR]Am Schluss, zu Weihnachten, findet so manches, aber nicht jedes Töpfchen sein Deckelchen in diesem zwar berechnenden, aber deshalb nicht minder bezaubernden Film der Erfolgstruppe von Working Title, der zwar nicht die technische Brillanz des letztjährigen Hits 'About a Boy' besitzt, dafür aber in seiner Balance zwischen Herzensleid und -freud , Humor und Tragik unschlagbar ist. Dass man in jeder einzelnen Figur dieser hemmungslos emotionalen Liebesschnulze ein bisschen Hugh Grant zu entdecken glaubt, macht Sinn, wenn man bedenkt, dass er stets Held aller Curtis-Stoffe ist und unzweifelhaft das Alter ego des Filmemachers darstellt: Deutlicher könnte der Regiedebütant nicht ausdrücken, wie wichtig ihm jeder Moment seines Films ist. All you need is love... und eben Hugh Grant. Die Kinobesitzer wird's freuen, wenn in diesem Winter nicht nur die Weihnachtsglocken klingeln. ts.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Romantische, sensationell besetzte Ensemblekomödie, die zehn Liebesgeschichten am Weihnachtsabend in London miteinander verknüpft.
Kurzbeschreibung
Zwei Monate vor Weihnachten in London: Parallel entwickeln sich zehn verschiedene Geschichten über die Liebe, die sich am 24. Dezember miteinander verbinden. Unter anderem verliebt sich der Premierminister in das Mädchen, das ihm den Tee serviert, und eine andere Geschichte folgt den Eheproblemen der Schwester des Premiers.
Produktbeschreibungen
Die Produzenten von "Notting Hill" und "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" haben mit Tatsächlich Liebe einen erneuten Volltreffer ins Herz gelandet. Die romantischste Liebeskomödie des Jahres begeistert mit fantastischer Starbesetzung und einem wunderschönen Soundtrack.
Zehn außergewöhnliche Geschichten, die sich am Weihnachtsabend zu einer verweben: Ein Premierminister verliebt sich in das Mädchen, das den Tee serviert, ein Schriftsteller sucht Ruhe in Südfrankreich und findet dort eine Liebe ohne Worte, ein Rockstar erlebt ein privates Comeback mit seinem Manager...
Jeder von ihnen ist auf der Suche nach Liebe.
London Heathrow: Der gigantische Flughafen gilt nicht gerade als Ort der Romantik. Stress und Hektik bestimmen das Treiben zwischen Terminals und Rollbahn. Doch wer einmal einen genaueren Blick in die Ankunftshalle wagt, wird sie finden: Freunde, Verwandte und Verliebte, die sich nach Zeiten der Trennung leidenschaftlich in die Arme fallen. Tatsächlich... Liebe ist einfach überall!
Ein abgetakelter Schlagerbarde und sein liebenswerter Manager versuchen, mit einem scheußlichen Remake an bessere Zeiten anzuknüpfen. Ein ein von seiner Freundin betrogener Schriftsteller verliebt sich in sein portugiesisches Hausmädchen - obwohl sie nicht ein Wort Englisch versteht. Familiäre Routine treibt einen gestressten Verlagsleiter geradewegs in die Arme seiner verführerischen Sekretärin. Und dessen Frau befürchtet, dass sie ihren Ehemann nun endgültig verliert. Ein Zehnjähriger ist das erste Mal verliebt - und sein Stiefvater kann das erste Mal wieder nach dem Tod seiner Frau an die Liebe glauben. Ein Hochzeitsvideo