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Tatort Zürich: Einblicke in die Schattenwelt der internationalen Finanzkriminalität
 
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Tatort Zürich: Einblicke in die Schattenwelt der internationalen Finanzkriminalität [Taschenbuch]

Leo Müller
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Leo Müller
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der Wirtschaftsjournalist Leo Müller, der früher für den Stern arbeitete und heute für das Schweizer Wirtschaftsblatt Cash schreibt, hat sich viel vorgenommen und bewältigt sein Mammutprogramm mit handwerklichem und erzählerischem Geschick. Die juristischen und technischen Passagen sind knapp und verständlich, die Schilderungen der zahlreichen Affären mit einer Fülle von Details gespickt. Vor allem aber beschreibt Müller die dunkle Seite von Alpenkapitalismus und Bankgheimnis ohne den penetrant anklagenden Unterton vieler anderer Autoren." MANAGER MAGAZIN "... bietet sein Buch Tatort Zürich genügend Stoff zum Staunen oder zur Empörung - je nach Gemütslage... Dass Banker Schlitzohren sein können - dafür liefert Müller krimigerecht servierte Beispiele, die oft so aktuell sind, dass sie von den Beteiligten noch immer als schwebendes Verfahren behandelt werden... Spannend wird das Werk dort, wo Schlüsse gezogen werden. Einer lautet, dass das mitunter nicht ganz sauberer System der Schweizer Finanzindustrie nur deswegen läuft wie geschmiert, weil es genügend Potentaten auf der Welt gibt, die daran ein Interesse haben." HANDELSBLATT "In dem Buch Tatort Zürich deckt Wirtschaftsjournalist Leo Müller die geheimen Geschäfte prominenter Geldtouristen auf, entlarvt die Machenschaften korrupter Finanzjongleure und schildert die Ohnmacht der Justiz." DIE WELT "Der Banker gibt den Komplizen der Räuber: Leo Müller hat ein hochmoralisches Buch geschrieben." FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND "Locker, jedoch präzise formuliert, mit einem mitunter leicht ironischen Unterton, liest sich Müllers Insiderreport wie ein Kriminalroman." RHEINISCHER MERKUR "Spannend und gut verständlich beschreibt Müller zahlreiche Fälle von Finanzkriminalität der jüngeren Vergangenheit ... Das Buch des ehemaligen Stern- und heutigen Cash-Reporters liest sich gut und lebt vom Talent des Autors, Situationen detailliert zu beschreiben." FACTS "Leo Müller, eine Koryphäe des investigativen Journalismus, hat sich auf die Spur des Geldes gemacht. Mit viel Biss, Witz und feiner Ironie erzählt er von großen Skandalen und skizziert die Methoden korrupter Manager und Finanzjongleure. In großen Fallreportagen legt er lebendig und kenntnisreich dar, wie das Schweizer Finanzsystem funktioniert. Gespickt mit amüsanten Anekdoten, berichtet er vom Versagen der Justiz, dem Entstehen einer neuen privaten Anti-Geldwäsche-Industrie und den neuen Ausweichquartieren der Geldwäscher. Das Buch ist ausgestattet mit einem hilfreichen Glossar zu den Tricks und Kniffen im Corporate Crime." DER TRECKBOTE "Müller zeigt in seinem Buch, daß die kriminelle Energie in der Wirtschaftswelt größer ist, als brave Bürger denken." SÜDDEUTSCHE ZEITUNG "Leo Müller [ ] demonstriert in diesem Buch [ ], wie man höchst komplexe Themen ohne Substanz gefährdende Vereinfachung spannend vermitteln kann. Ein umfangreicher Anmerkungsapparat läßt die immense Energie und Fantasie des Rechercheurs erahnen [ ]. Seine Reportagen sind präzise erzählte, mit Anekdoten, Slice of (High) life-Techniken und feiner Ironie veredelte, investigative Storys, die durch handwerkliche und schreiberische Qualitäten beeindrucken." MESSAGE

Kurzbeschreibung

An der Zürcher Bahnhofstraße wird ein Drittel des Weltprivatvermögens verwaltet. In seiner Reportage deckt Leo Müller die geheimen Geschäfte und Machenschaften prominenter Geldtouristen auf und erklärt, wie das System von der mächtigen Kundschaft geschützt wird. Beim Ausflug in die Welt des modernen Corporate Crime begegnet man nicht nur gewieften Gehilfen in Geldhäusern und Anwaltskanzleien mit ihren raffinierten Steuertricks, sondern auch machtlosen Strafverfolgern - und bekannten Gestalten ...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bücherkeule TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Es ist die dankenswerte Leistung des vorliegenden Buchs, ein Thema greifbar(er) zu machen, das anders als z.B. Gewalt- oder Sexualdelikte, kaum recht fassbar ist: Weder für die Darstellung in den Medien noch für die staatlichen Ermittler. Zu verschlungen und ungreifbar sind für den Laien, oft aber auch für den Profi, die Wege der über alle Kontinente verschobener Gelder, zu undurchsichtig die unterschiedlichen Rechtslagen verschiedener Länder. Genau dieses Gestrüpp, in dem Legalität und Illegalität nur über undeutliche Grenzen getrennt zu sein scheinen, machen sich die Künstler der Profitgier zunutze. Genau davon berichtet dieses Buch.

Und es berichtet in höchst lesbarer und gründlich recherchierter Art und Weise. Aufgerollt werden einige der prominenten, aber auch weniger bekannte Fälle von Wirtschaftskriminalität, die den Finanzplatz Zürich zwischen 1990 und 2004 beschäftigt haben. Als Personal treten auf Figuren der echten Schattenwelt (Yakuza-Bosse und Betrüger), der Halbschattenwelt (Oligarchen), vor allem aber scheinbar integre Akteure der Banken, Politiker mit Wasser-Wein Problemen, und schliesslich ihre Gegenspieler bei Polizei und Statsanwaltschaft. Der Autor schildert Fälle von Geldverschiebung, schwarzen Politkonten, Betrug, und den Schicksalen (wie dem Selbstmord des deutschen Politkers Möllemann), die sich an die Aufklärung solcher Fälle knüpften.

Dem Autor gelingt es, auch in Finanzsachen wenig beschlagenen Lesern die Funktionsweise der Werkzeuge im Spiel um das Geld verständlich zu machen: Domizilgesellschaten und Stiftungen, die Arbeitsweise der Treuhänder, das vielgescholtene Schweizer Bankgeheimnis und vertrackte Unterschiede in Gesetzeslagen zwischen den Ländern (z.B. der Begriff Arglist). Er entlarvt Politikerscheinheiligkeit und zeigt, wie dicht unter der Oberfläche der rechtsstaatlichen Schweiz die dunklen Mechanismen der Geldkünstler spielen - mit voller staatlicher Unterstützung (doch andere Länder, allen voran Liechtenstein und die USA, kommen in der Darstellung kaum besser weg). Der Autor spart dabei nicht mit wohlbegründeter Kritik an diesen Staatswesen und ihrer Rechtsordnung. Es ist eine beachtenswerte (sprachliche) Leistung des Autors, dass er technische Erklärungen und eine spannende Darstellung der Fälle harmonisch zu verbinden weiss. Zu loben auch die ausführlichen Nachweise am Ende des Buchs, die auf eine gründliche Recherche schliessen lassen.

Das Buch sei allen empfohlen, die auf unterhaltsame Art einige der wichtigen Fälle von Finanzkriminalität mit Zentrum Bahnhofstrasse Zürich revue passieren lassen wollen und Interesse an den Mechanismen dieser Delikte haben. Bleibt zu hoffen, dass der eine oder andere Leser das Buch nicht schliesst, wie er den Fernseher nach einem ARD-Tatort abschaltet - denn die hier vorgestellten Fälle sind bittere Wahrheit.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wohin fließt das meiste Geld in Europa? Wer verwaltet und mehrt es? Wo sind die Gesetze dem Geld angepasst? Wer hüllt sich in schweigen, wenn es geht Identitäten und Geheimnisse zu offenbaren? Das Buch TATORT ZÜRICH von Leo Müller zeigt uns eine Sicht auf die schöne Schweiz, wie sie nur wenige wirklich kennen, es aber viele vermuten...

Es gruselt einen doch schon etwas, wenn man das Buch aufschlägt und so illustre Namen von Hochfinanz, Politik und internationalen Handelsunternehmen liest, welche dort so unverblümt und doch so wahr genannt werden. Anscheinend hat es sich in Managerkreisen herumgesprochen, dass man doch etwas mehr verdienen könne, als nur das kleine Gehalt, welches einem die Eigentümer zugedacht haben. So unverfroren, wie hier geschildert wird einem jedoch Angst und Bange, wenn liest wie hier zugegriffen und abgezogen wird.

Der Autor Leo Müller zeigt in seinem Buch TATORT ZÜRICH auf, wie beispielsweise unverfroren sich die Manager von METRO und REWE an dem eigenen Unternehmen bedient haben, natürlich alles streng nach Vorschrift und mit Deckung vieler anderer.

Auch wie bekannte Schauspieler versuchen, ihr Schäfchen ins Trockene zu bringen oder Gelder aufzutreiben mit gefälschten Dokumenten. Auch im Filmvertrieb tummelt sich anscheinend so mancher Hai im Becken...

Die Anstalten, welche Politiker machen, um Kassen zu verdecken aus denen man sich in NOTZEITEN bedienen kann, sind ebenso interessant. Auch spezielle Zahlungen an hilfreiche Freunde in der Telekommunikationsbranche sind hier zu finden und treiben einem den Ekel ins Gesicht.

Doch alles, um es nicht zu vergessen, mit Hilfe und Billigung von so manchem Schweizer Bankmanager, welcher den Reichtum seines Unternehmens mehren will. Die Schweizer Staatsanwälte sind da oft eher machtlos.

Da dieses Buch immer noch zum verkauf steht, keine Klagen gegen den vertrieb, muss es wohl wahr sein was der Autor hier schreibt - na dann: Gute Nacht schöne Neue Welt.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Crypto911
Format:Gebundene Ausgabe
Leo Müller hat ein hervorragendes Buch veröffentlicht, das sehr gekonnt Fakten und Hintergrundwissen mit spannenden realen Stories verwebt: das Thema wird anhand von involvierten Personen und Geschehnissen sehr geschickt vermittelt. Wenn man etwas über Briefkastenfirmen, Steuerhinterziehung, Geldwäsche, deren Bekämpfung,... wissen möchte - nicht nur in der Schweiz - zugreifen!

Nicht nur der Inhalt ist ausgezeichnet, auch handwerklich ist das Buch perfekt: sehr gut formuliert (des Öfteren wird einem auch mal ein Schmunzeln entlockt), wohltuenderweise keine Rechtschreib- oder Grammatikfehler. Eines der besten Sachbücher überhaupt. Zumal es noch ein paar "Crosslinks" bietet, die über das eigentliche Thema hinausgehen.

Eine rundum gelungene Lektüre!
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