Nach dem deutschen Einfall in Polen, am 1. September 1939, stritt die NS-Führung monatelang darüber, welcher Teil des besetzten Landes in das Deutsche Reich einzugliedern sei. Erst im Januar 1940 gab sie die Gründung des Reichsgau Wartheland bekannt. Der neue Gau, kurz Warthegau genannt, erfasste unter anderem die Städte Posen und Lodz. Für die SS war das Neuland ein willkommenes Feld, um ihre Ziele der Germanisierung und des Rassismus zu verwirklichen.
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Es ist verdienstvoll, nach so vielen Jahrzehnten etwas über den ehenaligen Warthegau lesen zu können. Das gilt vor allem für diejenigen, die als 2 bis 4 Jährige aus diesem Gebiet mit den Eltern flüchten mussten.