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Tatort Wald: Von einem, der auszog, den Forst zu retten Gebundene Ausgabe – September 2006


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 244 Seiten
  • Verlag: Westend; Auflage: 1., Aufl. (September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3938060115
  • ISBN-13: 978-3938060117
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 759.328 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Klappentext

»Deutsche Förster haben die Nachhaltigkeit erfunden, heißt es, das Prinzip, nie mehr Bäume zu schlagen als nachwachsen. Dafür sind sie schon von Friedrich Schiller gelobt worden und später weltberühmt geworden, die deutschen Förster. Die andere Geschichte ist nicht ganz so pastellfarbig lindgrün, dafür aber ungleich spannender. Eigentlich ein Tatort-Krimi mit vielen Beteiligten, sehr vielen Alibis und Dolchstoßlegenden. Eine Skandalgeschichte, die allein dadurch noch etwas skandalöser wird, dass sie andauert.«

Aus dem Prolog

»Forstmänner mit Blick für eine umfassende Nachhaltigkeit sind unter den Förstern eher die Ausnahme und waren oft auch heftigen persönlichen Angriffen ausgesetzt. Georg Meister, der sich sein Leben lang für naturnahe Mischwälder eingesetzt hat, ist eine solche Ausnahme. Er hat diese zukunftsfähigen Wälder nicht nur propagiert, sondern gegen erbitterten Widerstand auch aufwachsen lassen. Und indem Georg Meister nichts anderes tat, als die hochoffiziellen forstpolitischen Ziele umzusetzen, geriet er voll in die >Schusslinie< der Jagd- und Forstbürokratie.«

Aus dem Vorwort von Hubert Weinzierl

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Claus-Peter Lieckfeld schreibt unter anderem für GEO, Die Zeit, Merian, SZ-Magazin, National Geographic und veröffentlichte verschiedene populäre Fachbücher und historische Romane. Er ist Gründungsmitglied von Horst Sterns Umweltmagazin natur, dem er von 1981-1988 als Redakteur angehörte. Im August 2005 erschien von ihm der Expeditionsbericht Logbuch Polarstern.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 15. März 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Der deutsche Wald ist krank. Das wissen wir irgendwie schon seit langem. Er hat seine Funktion als Wasserspeicher fast verloren und kippt bei jedem Sturm um. Über eine wesentliche Ursache für dieses Desaster wird in der Öffentlichkeit kaum geredet: Wir haben zu viel Wild im deutschen Wald. Man mag es zunächst nicht glauben, kann sich jedoch den Argumenten in diesem Buch nur schwer entziehen.

Geschildert wird in ihm das Leben des Försters Georg Meister, der vom Vater in jungen Jahren zum Wildhüter ausgebildet wurde und dann im Laufe seiner beruflichen Entwicklung immer deutlicher begriff, dass es die Trophäensucht der deutschen Jäger ist, die den Wald von unten absterben lässt.

Nachdem die natürlichen Jäger von Rehen und Hirschen in Deutschland vor vielen Jahren ausgerottet wurden, blieb der Mensch ihr einziger Feind. Früher gingen die Feudalherren auf die Jagd, heute sind es Beamte, einflussreiche Leute und Förster in Staatswäldern, die an ihre Stelle getreten sind. Sie profitieren von der traditionellen Hegewirtschaft, mit der auch schwache Tiere über den Winter gebracht werden. Die Übervölkerung der Wälder mit Schalenwild führt zum Absterben von Jungpflanzen in der gesamten Artenvielfalt, denn die jungen Triebe sind die Lieblingsspeise des Wildes.

Wie ein gesunder und natürlicher Jungwald aussieht, kann man nur noch hinter eingezäunten Flächen betrachten. Doch Einzäunungen kosten Unsummen und sind deshalb eher selten. Fehlt jedoch der natürliche Pflanzennachwuchs, so ist der Waldboden nicht genug durchwurzelt und seine Humusschicht dünn.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Paul Grafwallner am 4. Dezember 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Die allmähliche und deshalb nicht unmittelbar erkennbare Veränderung des Waldes „personalisiert“ dieses spannende Sachbuch. Die schwerwiegenden Folgen für uns und für kommende Generationen werden dadurch glaubwürdig und „sichtbar“.

Viele Menschen wollen sich im Wald erholen. Sie sehen dort am Boden Sträucher, Kräuter und Gräser. Sie glauben, dass diese Artenzusammensetzung „natürlich“ ist, weil sie keinen Vergleich haben. Ganz selten sehen sie ein Reh. Jäger oder Förster erklären ihnen, dass Jagd und Forstwirtschaft den Waldbesitzern und allen Bürgern optimal nützt. Aber manchmal hören sie andere Stimmen: Es soll viel zu viele Rehe geben, die sollen manche Pflanzen stark verbeissen, dadurch soll sich die Artenzusammensetzung stark verändern und es soll großer Schaden entstehen. Solche Veränderungen und Schäden sind für uns „unsichtbar“; wir könnten sie nur erkennen, wenn wir Pflanzen über einen langen Zeitraum beobachten.

Der Förster Dr. Georg Meister hat genau das getan. Als Förstersohn hart zur waidgerechten Hegejagd erzogen, waren für ihn Veränderungen der Waldvegetation „unsichtbar“. Später haben ihm einzelne Professoren solche Veränderungen gezeigt. Im Widerstreit zwischen den ideologischen Glaubenssätzen der waidgerechten Jagd und einer umfassend nachhaltigen Waldnutzung hat er sich gegen die ständige Verharmlosung der Wildschäden entschieden. Es war viel Zivilcourage notwendig, der Allmacht der Jagdlobby in Verwaltung und Politik zu widerstehen.

Die Stationen dieses Wandels vom waidgerechten Hegejäger zum Kämpfer für einen tatsächlich naturnahen Wald werden spannend erzählt.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. H. Schulte am 12. Dezember 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Claus-Peter Lieckfeld belegt diesen krassen Verstoß gegen die Umweltvorsorge in seinem Buch anschaulich und spannend mit den Erlebnissen eines "forstlichen Widerstandskämpfers': Dr. Georg Meister, langjähriger Leiter eines Hochgebirgsforstamtes, ersparte dem bayerischen Steuerzahler Millionensummen durch eine effektive Jagd, die zu einem waldverträglichen Wildbestand führte. Doch dafür erntete er nicht etwa Lob, was man angesichts der leeren Staatskassen eigentlich erwarten sollte, sondern nur Ärger, Angriffe und Undank. Ursache dafür ist die jahrzehntelange massive Subventionierung des Jagdvergnügens einer winzigen gesellschaftlichen Minderheit.

Überhöhte Wildbestände in den Wäldern, erläutert Lieckfeldt, führen zu überstarkem Verbiß besonders der jungen Bäume und zu einer Reduzierung des Ertrags, den ein Waldbesitzer durch den Verkauf ausgewachsener Bäume erzielen kann. Überhöhter Wildbestand bedeutet damit mittelbar Enteignung. Warum lassen sich die Waldbesitzer diese enteignungsgleichen Eingriffe gefallen, ohne dagegen massiv zu protestieren?

Der Wald dient jedoch nicht nur der Holz- und Wildproduktion. Wegen der Klimaerwärmung brauchen wir dringender denn je artenreiche, naturnahe Wälder mit einem tief durchwurzelten und humusreichen Waldboden. Und so ist es ebenso unverständlich, dass die steuerzahlende Öffentlichkeit den staatlich gebilligten Verstoß gegen die Umweltvorsorge nicht bemerkt. Der Grund ist einfach: Sie sieht es nicht!
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