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Tatort ""Troia"". Geschichte, Mythen, Politik Gebundene Ausgabe – 15. September 2010


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 310 Seiten
  • Verlag: Schöningh (15. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3506770098
  • ISBN-13: 978-3506770097
  • Größe und/oder Gewicht: 16,8 x 2,8 x 24,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 55.669 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Johannes am 10. Oktober 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Ein sehr lesenswertes Buch, vor welchem sich niemand drücken kann, der sich mit Troia beschäftigt. Kolb legt sehr ausführlich die Aussagen und Argumente der Gegenseite dar (v.a. Korfmann, Latacz), um sie dann umfassend zu überprüfen. Seine heftige Kritik ist nachvollziebar und sehr überzeugend!!! Der Leser gewinnt einen Einblick in die Grabungen am Hisarlik (laut Korfmann ist das der Ort von Troia), in eine Vielzahl von Quellen (z.B. aus Ägypten oder dem Hethiterreich), in Befunde aus der Sprachwissenschaft, in den Handel während der Bronzezeit und in viele Bereiche mehr. Die Thematik wird folglich von verschiedenen Ausgangspunkten aus in den Blick genommen, sodass man sich umfassend informiert fühlt. Sehr interessant sind außerdem die Ausführungen zur Troia-Debatte (Kapitel X - wobei hier vor allem Korfmanngegner zitiert werden, während dessen Befürwortern leider vergleichsweise! wenig Platz eingeräumt wird) sowie zu Tendenzen, dass Wissen immer mehr zur Ware wird, die sich verkaufen muss (Kapitel XI).

Allerdings ist die Art und Weise, wie Kolb sich immer wieder zur Gegenseite äußert, grenzwertig (z.B.: Korfmann wird als Betrüger und zweitklassiger Intellektueller beschrieben, Latacz sei der "neue Hektor Troias" oder zu Hawkins: "... vermutlich ist er während der Vorträge eingeschlafen und hat von Vorkommnissen in seinem englischen Pub geträumt."). Dies schadet einer konstruktiven Debatte und da in der Vergangenheit bereits zur Genüge Beleidungen ausgetauscht wurden, hätte man gut darauf verzichten können.
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Caroline am 5. Januar 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Der Tübinger Althistoriker Frank Kolb ist jedem Troia-Interessierten spätestens seit der sogenannten "Troia-Debatte" 2001/02 ein Begriff. Schon damals übte er Kritik an den optimistischen Schlussfolgerungen (Belegbarkeit des Troianischen Kriegs und immense Bedeutung des bronzezeitlichen Siedlungsplatzes), die Manfred Korfmann aus seinen Grabungen in Troia gezogen hatte und die unter anderem dank des Buchs Troia und Homer: Der Weg zur Lösung eines alten Rätsels weite Verbreitung fanden.

Nun legt Kolb eine zusammenfassende Darstellung seiner Kritik in Buchform vor. Seine Argumente gegen die Sichtweise, in der Ilias wären tatsächlich Reminiszenzen an historisch oder archäologisch nachweisbare Vorgänge im bronzezeitlichen Anatolien zu finden, lesen sich dabei äußerst schlüssig. Manches muss auch bei ihm Spekulation bleiben (so etwa die Vermutungen, in welcher Gegend die der Ilias zugrundeliegenden Sagen tatsächlich ihre Heimat haben könnten), doch bleiben diese Hypothesen auch immer klar als solche gekennzeichnet.
Vor allem aber überzeugen Kolbs kritische Überlegungen zu den möglicherweise in mancherlei Hinsicht geschönten oder fehlinterpretierten Grabungsergebnissen selbst. Spannend und kenntnisreich wird präsentiert, was die Grabungen bisher tatsächlich über das bronzezeitliche Troia ergeben haben. Dabei geht Kolb bis an den Anfang der Erforschung zurück und weiß auch solch eine umstrittene Persönlichkeit wie Heinrich Schliemann fair und ausgewogen zu bewerten.
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14 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thorwald Franke am 7. April 2011
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Dieses Buch ist ein absolutes must-read für jeden historisch Interessierten. Frank Kolb entlarvt einen hochexplosiven Cocktail aus politischen und wirtschaftlichen Interessen, Verbiegungen und Fälschungen von Grabungsergebnissen und deren Deutung, bis hin zur Bedienung von Zeitgeist und Wunschdenkens des Publikums.

Grundlage:

Wer verstehen will, was bei der Troja-Grabung schiefgelaufen ist, muss sich zunächst etwas mit der türkischen Staatsideologie vertraut machen: Atatürk schuf gewissermaßen eine Neugründung des osmanischen Vielvölkerstaates im Kleinformat, nämlich beschränkt auf die anatolische Halbinsel. Gemäß der neuen Ideologie des "Anatolismus" gäbe es von Urzeiten an eine gemeinsame "anatolische" Identität aller Völker auf türkischem Staatsgebiet. Auf diese Weise vereinnahmt die Türkei kulturell alles für sich, was auf ihrem Staatsgebiet jemals geschah: Die neolithische Agrarrevolution in der Jungsteinzeit, das Hethiterreich, aber auch die ionischen Naturphilosophen, Herodot von Halikarnassos oder Homer und eben Troja. Indem man Homer nicht zuerst als griechisch sondern als "anatolisch" definiert, kommt man zu der (selbst dann noch ziemlich kurzschlüssigen) Behauptung, dass die griechische Kultur ihre Blüte allein der anatolischen Kultur verdanke. Kurz: Man beansprucht nichts weniger als die Wiege der Menschheitskultur, der Zivilisation schlechthin zu sein.

Gemäß der türkischen Staatsideologie steht die "Zivilisation" über den einzelnen "Kulturen", die gleichberechtigt nebeneinander leben würden.
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