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Tatort: Marek-Box [3 DVDs]
 
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Tatort: Marek-Box [3 DVDs]

Fritz Eckhardt , Kurt Jaggberg , Walter Davy , Georg Lhotsky    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 24,99 Kostenlose Lieferung. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Fritz Eckhardt, Kurt Jaggberg, Albert Roland
  • Regisseur(e): Walter Davy, Georg Lhotsky, Jochen Bauer
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 3
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Touchstone
  • Erscheinungstermin: 19. Mai 2011
  • Produktionsjahr: 1982
  • Spieldauer: 255 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004Q8IYW8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 34.202 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Kommissar: Marek
Stadt: Wien
Folgen:
012 Mordverdacht (Erstausstrahlung 07.11.1971)
105 Mord im Grandhotel (Erstausstrahlung 21.10.1979)
142 Mordkommando (Erstausstrahlung 17.10.1982)

"Mordverdacht"
Die Leiche einer Frau treibt in einem Hafenbecken in Wien. Ihr Mann, ein Hamburger Großindustrieller, gerät unter Verdacht, als er vertuschen will, dass die beiden keine gute Ehe führten. Gemeinsam mit seinem Hamburger Kollegen Paul Trimmel forscht Marek weiter.

"Mord im Grandhotel"
In diesem Fall muss Oberinspektor Viktor Marek den Tod eines Mannes aufklären, der tot neben dem Swimmingpool eines Hotels gefunden wurde, in dem brisanterweise auch hoher Staatsbesuch untergekommen ist ...

"Mordkommando"
Ein V-Mann, der in die Terroristenszene eingeschleust wurde, wird getötet. Bei der Leiche finden sich Hinweise, dass Anschläge auf mehrere Personen geplant sind. Seltsamerweise melden sich kurz darauf die Kriminellen bei Marek und teilen ihm telefonisch mit, wann sie zuschlagen wollen ...

Produktbeschreibungen

-> Mordverdacht (Österreich 1971, 89 Min.)
Die Leiche einer Frau treibt in einem Hafenbecken in Wien. Ihr Mann, ein Hamburger Großindustrieller, gerät unter Verdacht, als er vertuschen will, dass die beiden keine gute Ehe führten. Gemeinsam mit seinem Hamburger Kollegen Paul Trimmel forscht Marek weiter.

-> Mord im Grandhotel (Österreich 1979, 82 Min.)
In diesem Fall muss Oberinspektor Viktor Marek den Tod eines Mannes aufklären, der tot neben dem Swimmingpool eines Hotels gefunden wurde, in dem brisanterweise auch hoher Staatsbesuch untergekommen ist ...

-> Mordkommando (Österreich 1982, 88 Min.)
Ein V-Mann, der in die Terroristenszene eingeschleust wurde, wird getötet. Bei der Leiche finden sich Hinweise, dass Anschläge auf mehrere Personen geplant sind. Seltsamerweise melden sich kurz darauf die Kriminellen bei Marek und teilen ihm telefonisch mit, wann sie zuschlagen

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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amazon bestätigter Kauf
Vorweg: Tatort-Zuschauer, die die Reihe wegen Maria Furtwängler oder Ballauf und Schenk gucken, sollten die Finger von dieser neuen Klassiker-Box lassen. Der Kulturschock wäre zu groß! Nicht wegen der ausgeprägten Wiener Mundart, die den Betrachter dieser drei Marek-Tatorte erwartet. Sondern allein wegen der Machart, die gemessen an heutigen Sehgewohnheiten und optischen Standards gewöhnungsbedürftig ist. Das ist eher was für Krimi-Nostalgiker, aber auch für Zuschauer, die die frühen Jahre der seit 1970 laufenden Krimi-Reihe kennen lernen wollen.

"Mordverdacht" (1971) war der erste Tatort-Beitrag des ORF. Er schloss sich nahtlos an die vormals eigenständige Marek-Serie an, die bereits seit 1963 einmal jährlich im Fernsehen lief (allerdings noch in Schwarz-Weiß, auf DVD inzwischen als Folge 15 der "Straßenfeger"-Reihe erhältlich). Marek-Darsteller und Drehbuchautor Fritz Eckhardt brachte "seine" Figuren (Kurt Jaggberg als Bezirksinspektor Wirz, Albert Rolant als Inspektor Berntner, Lieselotte Plauensteiner als Sekretärin Susi Wodak) mit in den "Tatort" - ein eingespieltes und gewitztes Team, das über die ganze Marek-Tatort-Ära liebevoll gepflegt wurde.

Die Folge "Mordverdacht" - die Frau eines Lobbyisten aus Hamburg wurde ermordet - spielt wie die früheren Marek-Filme fast ausschließlich in geschlossenen Räumen. Gedreht wurde in Studiokulissen, die äußerst schlicht wirken. Anderseits hat dieses Papp-Ambiente auch wieder seinen Charme; streckenweise wirkt das Ganze wie abgefilmtes Theater. Nicht jedermanns Sache, gewiss. Ein zentraler Schauplatz ist Mareks Büro, in dem manchmal tumultartiges Treiben herrscht. Das Team liefert sich gepfefferte Dialoge, gerne auch mit Amtspersonen, Verdächtigen oder sonstigen Besuchern. Dafür hatte Eckhardt als Autor ein Händchen; seine Krimis verpackte er stets auch in amüsante kleine Nebenhandlungen. Zu seinen Besuchern gehört in "Mordverdacht" auch Walter Richter als Hamburger Kommissar Trimmel, der erste "Tatort"-Ermittler überhaupt und am Anfang eine Art Aushängeschild der Reihe. Als Hamburger Industrieller Tüllmann ist Werner Hinz zu sehen (Vater der Schauspieler Knut, Michael und Dinah Hinz). Regie führte Walter Davy, der in Deutschland auch als Schauspieler bekannt ist - als einbeiniger Ermittler Schremser in der Wiener Kult-Serie "Kottan ermittelt".

Die beiden anderen Folgen, die hier auf der Box vertreten sind ("Mord im Grand-Hotel von 1979 und "Mordkommando" von 1982), sind schon aus der Spätphase Mareks und produktionstechnisch auf einer Höhe mit den bundesdeutschen "Tatorten" jener Zeit. Trotzdem ist sich Eckhardt mit seiner Handschrift als Autor aber treu geblieben, nicht nur wegen des Wiener Schmähs, sondern auch weil sich der Marek gerne an Obrigkeiten rieb. Die wurden regelmäßig aufs Korn genommen. Als diese beiden Spät-Folgen gesendet wurden, war Eckhardt schon weit über 70. Trotz seines Alters ist ihm aber keine Amtsmüdigkeit anzumerken, seine Popularität war damals ungebrochen. Trotzdem leitete der ORF nach "Mordkommando" die Pensionierung des beliebten Oberinspektors ein. Angeblich stieß seinerzeit eine Saunaszene (mit Eckhardt und einem seiner Nachfolger am ORF-"Tatort", Michael Janisch) beim Sender auf Missfallen.

Eckhardt bekam dann noch einen Abschieds-"Tatort" ("Mord in der U-Bahn", 1983), kehrte in seiner Paraderolle aber noch ein paar Mal an den "Tatort" zurück, mal als Gast, mal in einem Comeback zu seinem 80. Geburtstag ("Der letzte Mord", 1987) und auch als Autor für deutsche Sendeanstalten. Unter anderem schrieb er noch die Abschiedsfolge für den Stuttgarter Kommissar Lutz (Werner Schumacher).

Fazit zu dieser Box: Schön, dass man Fritz Eckhardt als einem der großen alten Herren des "Tatort" eine Veröffentlichung gewidmet hat. Auch weil die Marek-Filme inzwischen als rar gelten, wurden diese "Tatorte" doch 1995 zuletzt im deutschen Fernsehen gezeigt. Nach welchen Kriterien diese neue "Tatort"-Box zusammengestellt wurde - das bleibt wie immer rätselhaft. Schöner wäre es natürlich, wenn alle Mareks herauskämen. "Mord-Kommando", "Grand-Hotel" und "Mordverdacht" sind vielleicht nicht die drei besten mit ihm, aber drei gute. Die Bildqualität ist gemessen am Alter der Filme absolut in Ordnung.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Rarität.... 7. August 2011
Erstens bin ich glücklich, dass diese "Marek-Tatorts" überhaupt auf DVD erscheinen, zweitens bin ich ein wenig enttäuscht, dass nicht alle erschienen sind. Das ist Fernsehspiel vom Feinsten. Fritz Eckhardt spielt nicht nur die Hauptrolle, bravourös unterstützt von Kurt Jaggberg und Liselotte Plauensteiner, sondern er zeichnet auch für die Drehbücher. Ich verwehre mich zwar gerne gegen Klischees aber in diesem Fall ist es wirklich "Wiener Schmäh" in allerbester Manier. Nach welchen Kriterien diese Box zusammengestellt wurde entzieht sich meinem Fassungsvermögen, aber ich gebe dennoch fünf Sterne dafür, dass sie überhaupt erschienen ist. Ich für meinen Teil würde mich sehr freuen, wenn auch die anderen "Mareks" als Box erscheinen würden. Man darf auch nicht außer acht lassen, dass immerhin die österreichische Schauspielelite hier mitgespielt hat. Für manche war es sogar das Sprungbrett zur Karriere.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schade... 4. Februar 2012
Von A. Krause VINE™-PRODUKTTESTER
dass es sowas aktuell kaum mehr gibt. Hier werden Tatorte mit einem grandiosen Ermittler geboten, der allein mit seinem wunderbaren Mienenspiel und durchdachtem Vorgehen zu fesseln wusste. Die Handlungen der Filme selbst sind guter Durchschnitt, gewinnen aber durch das tolle Ambiente ungemein. Dies ist eine eigene Box wert, leider nicht mit allen Marek-Folgen - das riecht bei Tatort-Veröffentlichungen wieder einmal nach Geldschneidermentalität...aber dafür kann ja Marek nichts. Es bleit festzustellen, dass es auch alte Tatorte, ohne schnelle Schnitte und völlig überdrehter Handlungen Spaß machen können.
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