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Tatütata?!?, 11. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Tatütata für Peter Sputnik (Gebundene Ausgabe)
Was könnten ein selbstverliebter Kunsträuber, ein eifriger Busfahrer, eine raschelnde Eisverkäuferin, eine großbusige Atomphysikerin, eine einarmige Pilotin und ein weißes Huhn gemeinsam haben? Vermutlich nichts - oder doch?
Vielleicht sollten Sie dazu wissen, dass der Kunsträuber sich spontan dazu entschlossen hat, seinem Auftraggeber die Beute nicht auszuhändigen sondern sich damit auf eine ewig währende Flucht zu begeben, die genau so unergründlich endet wie sie begonnen hat.
Der Busfahrer wiederum besitzt eine Vorliebe für Krokanteisbecher und die dazugehörige Eisverkäuferin. Er ist ebenso Inhaber von Superheldenkräften. Man könnte auch sagen, er ist ein Superheld - jedoch wider Willen.
Unabhängig von einander werden der Busfahrer und die Atomphysikerin von den drei Weltenlenkern, zwei Männern und einer rauchenden Frau (denn nur kettenrauchende Frauen sind führungspositionstauglich?!) beauftragt, das Böse, personifiziert als "V", zu vernichten. "V" macht superschreckliche Sachen, führt den Busfahrer tüchtig an der Nase herum und stellt sich am Ende jedoch aus unerfindlichen Gründen den Weltenlenkern, inklusive Geständnis (keine Ahnung was gestanden wird!?).
Das weiße Huhn liebt die einarmige Pilotin und ist eifersüchtig auf den Busfahrer, in den die Pilotin ohne linken Arm verliebt ist. Aber damit nicht genug, denn am Ende kommt alles ganz anders.
Ja, es hätte wirklich eine amüsante Geschichte werden können aber die Betonung liegt leider auf "hätte"! Der Autor schildert allerlei phantasievolles Gedankengut. Leider gelingt es ihm nicht, diese Gedanken auszureifen und sinnvoll miteinander zu verknüpfen. So füllen eine Absurdität gefolgt von der nächsten 270 Seiten um auf den letzten 6 Seiten in 4 Epilogen ihr Holterdiepolter-Ende zu finden. Dabei klang die Ankündigung vom busfahrenden Superhelden, der John Lennon oder Kennedy hätte retten können, so viel versprechend, enttäuschte aber am Ende sehr.
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Lesevergnügen wortwörtlich, 26. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Tatütata für Peter Sputnik (Gebundene Ausgabe)
Der Covertext verspricht ein skuriles Buch und dieses Versprechen wird gehalten.
Natürlich ist die Handlung nicht durchgängig und nicht logisch - aber wer hat das ernsthaft erwartet?
Mir hat es Spaß gemacht zu lesen. Außerdem ist der Autor des Deutschen arg mächtig und hat ein paar sehr schöne, gar kunstvolle, Beschreibungen und Metaphern eingearbeitet. Schade, dass ich mir sowas so schlecht merke.
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Kikeriki: weder unterhaltsam noch philosophisch, 11. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Tatütata für Peter Sputnik (Gebundene Ausgabe)
Als ich die Ankündigung des Buches las, hatte ich große Erwartungen gehabt. Leider bin ich sehr enttäuscht worden. Ich fand keinen roten Faden, keinen Witz (ist die Werbung vom Verlag wirklich für dieses Buch gedacht gewesen?), keine Logik, keine frische Idee, keine intelligenten Dialoge. Man kann viele Handlungen nicht nachvollziehen.
Es gibt eine Vielzahl von detailreichen Beschreibungen, die mich aber eher gelangweilt haben.
Nicht jedes Buch ohne Nachvollziehbarkeit kann als avantgardistisches Buch bezeichnet werden.
Ausserdem ist das Layout nicht einheitlich. Die Dialoge, die bis zu 4/5 des Buches in Zeilen eingeschlossen sind, was ich übrigens sehr leserunfreundlich finde, verändert sich am Ende plötzlich. Ob es hierfür einen Grund gäbe?
Und was soll das Huhn ??
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