Was könnten ein selbstverliebter Kunsträuber, ein eifriger Busfahrer, eine raschelnde Eisverkäuferin, eine großbusige Atomphysikerin, eine einarmige Pilotin und ein weißes Huhn gemeinsam haben? Vermutlich nichts - oder doch?
Vielleicht sollten Sie dazu wissen, dass der Kunsträuber sich spontan dazu entschlossen hat, seinem Auftraggeber die Beute nicht auszuhändigen sondern sich damit auf eine ewig währende Flucht zu begeben, die genau so unergründlich endet wie sie begonnen hat.
Der Busfahrer wiederum besitzt eine Vorliebe für Krokanteisbecher und die dazugehörige Eisverkäuferin. Er ist ebenso Inhaber von Superheldenkräften. Man könnte auch sagen, er ist ein Superheld - jedoch wider Willen.
Unabhängig von einander werden der Busfahrer und die Atomphysikerin von den drei Weltenlenkern, zwei Männern und einer rauchenden Frau (denn nur kettenrauchende Frauen sind führungspositionstauglich?!) beauftragt, das Böse, personifiziert als "V", zu vernichten. "V" macht superschreckliche Sachen, führt den Busfahrer tüchtig an der Nase herum und stellt sich am Ende jedoch aus unerfindlichen Gründen den Weltenlenkern, inklusive Geständnis (keine Ahnung was gestanden wird!?).
Das weiße Huhn liebt die einarmige Pilotin und ist eifersüchtig auf den Busfahrer, in den die Pilotin ohne linken Arm verliebt ist. Aber damit nicht genug, denn am Ende kommt alles ganz anders.
Ja, es hätte wirklich eine amüsante Geschichte werden können aber die Betonung liegt leider auf "hätte"! Der Autor schildert allerlei phantasievolles Gedankengut. Leider gelingt es ihm nicht, diese Gedanken auszureifen und sinnvoll miteinander zu verknüpfen. So füllen eine Absurdität gefolgt von der nächsten 270 Seiten um auf den letzten 6 Seiten in 4 Epilogen ihr Holterdiepolter-Ende zu finden. Dabei klang die Ankündigung vom busfahrenden Superhelden, der John Lennon oder Kennedy hätte retten können, so viel versprechend, enttäuschte aber am Ende sehr.