Dieser Film ergänzt die Informationen, die ich von "We feed the World" bekommen habe, um eine weitere Facette. Lebensmittelüberproduktion und damit verbunden die Vernichtung von Lebensmitteln und Ressourcen ist hinsichtlich des Hungers so vieler Menschen ein ethisches Problem und bezogen auf den sorgsamen Umgang mit der Natur ein großer ökologischer Unfug!
Besonders traurig fand ich die Filmsequenz, in der die Riesenmengen an Brot gezeigt werden, die noch genießbar zum Verbrennen gebracht werden! Mir kam dabei Heinrich Bölls Buch "Das Brot der frühen Jahre" wieder in den Sinn ...
Im persönlichen "Guerillakampf" mit der Lebensmittelindustrie lautet für mich eine der Hauptregeln Lebensmittel zu kaufen, die gar nicht oder möglichst wenig verarbeitet wurden. Wer braucht schon den Blödsinn von z.B. meterlangen Kühlregalen voll von verschiedenen Milchprodukten?
Bei einem Frankreichurlaub vor einigen Jahren erlebte ich die noch um einiges größeren französischen Supermärkte und fragte mich unmittelbar, ob bei diesen Mengen ein Verkauf vor dem Verderb eines großen Teils der Ware überhaupt möglich ist. Einige Szenen von 'Taste the Waste' zeigen uns französische Supermärkte.
Ein Schlüssel um den Wert des Essens wieder zu erfahren, ist sicherlich das Selbermachen! Wer einmal selber Brot gebacken hat, wird wieder den nötigen Respekt vor diesem Grundnahrungsmittel haben und keines mehr hart werden lassen!
Dieser Film soll unser Handeln verändern!