Kurzbeschreibung
Über den Autor
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Ein Therapieverfahren ist dabei, sich mehr und mehr begeisterte Freunde zu schaffen, wie dies schon während der 125 Jahre geschah, seitdem es von dem Oldenburger Arzt Dr. Schüßler entwickelt wurde. Zwölf heilsame Salze sind es, die einen Siegeszug angetreten haben und die von Mund zu Mund weiterempfohlen werden. Vielleicht gehören Sie bereits seit einiger Zeit zu den Freunden der Biochemie oder wollen dieses Heilverfahren jetzt zum ersten Mal ausprobieren?
Wer die Biochemie nach Dr. Schüßler einmal kennen gelernt hat, wird sie wohl zeitlebens nicht mehr missen wollen. Kann sie uns doch in allen Bereichen unseres Lebens ein wertvoller Helfer sein, gleichgültig, ob wir unserem Körper und unserer Seele einfach einmal etwas Gutes tun wollen, ob wir uns regenerieren wollen, ob wir uns entschlacken, entgiften oder ob wir abnehmen wollen, ob das Baby Bauchschmerzen hat und seinen Eltern den Schlaf raubt, ob wir eine Prüfung vor uns haben und aufgeregt sind, ob eine Grippe im Anzug ist, ob unser geliebtes Haustier plötzlich kränkelt, ob wir zu Hause oder auf Reisen sind oder ob uns die heilsamen Salze ihre Unterstützung bei schwerwiegenderen Erkrankungen geben wollen.
Die Schüßlersalze hatten sich um die Jahrhundertwende schnell zu einem Volksheilmittel entwickelt. Bis heute ist dieses Verfahren wie kein zweites geeignet, sich selbst und seine Familie von allerlei Problemen zu befreien. Jedoch auch dort, wo das Wissen und die Kompetenz von Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker gefragt sind, kann die Biochemie nach Dr. Schüßler als hervorragendes unterstützendes Heilverfahren jede Art von Therapie begleiten.
Eine neue Freiheit entdecken
Wir leben in einer Zeit, in der es angebracht ist, dass wir wieder mehr Verantwortung für unsere eigene Gesundheit übernehmen. Haben wir die heilsamen Mineralsalze eine Weile angewendet und ihre Wirkung erfahren, erkennen wir, dass es obendrein neue Freiheit schenken und Freude machen kann, seine Hausapotheke griffbereit bei sich zu haben und zusehen zu können, wie schnell wir oft die kleineren gesundheitlichen Probleme der ganzen Familie in den Griff bekommen können und wie wir für viele der Beschwerden, für deren Heilung wir früher erst einmal im Wartezimmer sitzen mussten, selbst die passende Hilfe im Hause haben. Natürlich werden wir uns dennoch in jedem Zweifelsfall und bei jeder schwereren Erkrankung an den Arzt oder kompetenten Therapeuten wenden!
Wenn Sie die Schüßlersalze noch nicht kennen, sollten Sie diese kleine Einführung aufmerksam lesen. Und wenn Sie bereits zu den Anwendern und Freunden der Schüßler'schen Biochemie gehören, finden Sie sicherlich das eine oder andere Neue und Interessante. In jedem Fall wünsche ich Ihnen Erfolg bei der Anwendung der Mineralsalze und dass sich mit dem Benutzen dieses Kompendiums Ihr Heilerfahrungsschatz zunehmend erweitern möge.
Was sind Schüßlersalze?
Die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler sind anorganische mineralische Salze. Sie entstehen durch die chemische Verbindung eines Metalls und eines Nichtmetalls in einer so genannten »Ionenbindung«. Ionen sind positiv und negativ geladene Teilchen, die aufgrund ihrer elektrischen Leitfähigkeit aufs Innigste und Intensivste mit den Funktionen der Zellen, Zellverbände und des elektrischen Fließgleichgewichts im Organismus verbunden sind. Alle Funktionen der Zellen und des gesamten Organismus stehen mit biophysikalischen Phänomenen in Zusammenhang. Wo in Zellverbänden bzw. im Organismus kein elektrischer Strom fließt, steht das Leben still und es entstehen Blockaden und damit Krankheit. Durch die innere und äußere Anwendung der Schüßlersalze besteht die Möglichkeit, dass solche Blockaden aufgelöst werden und wir uns in der Folge auch entsprechend vitaler und lebendiger fühlen.
Eine Brücke des Lebens
Die Mineralsalze stellen eine »Brücke des Lebens« dar, denn sie verbinden die anorganische mit der organischen Natur. Die mineralischen Salze greifen in den Säure-Basen-Haushalt des Körpers ein und helfen, die meist im
Übermaß vorhandenen Säuren zu neutralisieren und auszuscheiden. Auf dem Nährboden der Übersäuerung breiten sich im Grunde alle modernen Zivilisationskrankheiten aus. Die Schüßlersalze sind außerdem zugleich Nährmittel und Funktionsmittel der Zelle: Sie bauen auf, nähren und regenerieren, wie sie zugleich den Stoffwechsel anregen und für Entschlackung, Ausleitung und Entgiftung sorgen.
Die so genannten »Funktionsmittel« kommen natürlicherweise im Organismus vor. Sie steuern und katalysieren (setzen in Gang und beschleunigen) den Austausch der Stoffe, sorgen für die Verteilung und Weiterleitung von Stoffen ebenso wie von Nervenreizen, sie haben Einfluss auf Zusammenspiel und Transport von Hormonen, kurz, sie sind an allen biochemischen wie biophysikalischen Vorgängen und Funktionen im Organismus beteiligt. Dr. Schüßler nannte deshalb seine neu entwickelte Therapie »Biochemie«.
Dr. Schüßlers Werk
Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898) war Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer in Oldenburg, wo er 15 Jahre lang erfolgreich als homöopathischer Arzt praktizierte. Er suchte jedoch nach einem Heilkonzept, welches die zeitraubende Arbeit mit der Vielzahl homöopathischer Mittel verkürzen und dennoch elementare Heilwirkung entfalten sollte. Dr. Schüßler lebte in einer Zeit, als sich Wissenschaften und Medizin aufmachten, neue Ufer zu erforschen. Vom Zeitgeist mitgerissen, beschäftigte er sich auch mit den Forschungen Justus Freiherr von Liebigs (1803-1873) und Jakob Moleschotts (1822-1893), welche die mineralischen Salze als ursächliche natürliche Lebensträger erkannt hatten. Der Physiologe Moleschott postulierte, dass ein Leben ohne Mineralsalze nicht möglich sei, da die chemischen Abläufe im Organismus durch Mineralsalze bedingt seien.
Schüßler beschäftigte sich außerdem mit den Forschungen Rudolf Virchows (1821-1902), welcher die Zelle als das wesentlichste Element im Krankheitsgeschehen betrachtete, worauf er seine so genannte »Zellularpathologie« begründete.
Dr. Schüßler untersuchte schließlich die Asche verstorbener Patienten und brachte die vorhandenen bzw. fehlenden Mineralsalze, die er darin fand, mit den entsprechenden Erkrankungen in Verbindung. So war er schließlich überzeugt davon, dass Krankheit durch einen Mangel an anorganischen Mineralsalzen bedingt wird und dass durch die Gabe der fehlenden Lebenssalze eine funktionale Regulation auf der Zellebene stattfindet, die zur Gesundung von allen heilbaren Krankheiten führt. Er verband nun das Verfahren der Homöopathie mit der Mineralsalztherapie. Er nannte sein neues Verfahren »Biochemie« und stellte es der Fachwelt 1873 vor. Er konnte sein neues Heilverfahren, das er bis zu seinem Tode im Jahr 1898 praktizierte, mit vielen Erfolgen untermauern.
Die Speicher auffüllen
Dr. Schüßler fand heraus, dass die Mineralstoffe als Bausteine und Funktionsmittel des Körpers in ausgewogenen Mengen im Organismus vorhanden sind, wenn der Mensch gesund ist. Er entdeckte, wie bereits erläutert, dass bestimmte Erkrankungen mit Mängeln an bestimmten Mineralstoffen einhergingen. Wurden nun durch die Mineralsalze die körpereigenen Speicher wieder aufgefüllt, konnte sich Gesundheit einstellen. Die vielen Erfolge, die Dr. Schüßler selbst wie auch seine Nachfolger aufweisen konnten, gaben ihm und seinem neuen Verfahren Recht.
So geht es auch heute, wenn wir die Schüßlersalze im Munde zergehen lassen - sie werden selbstverständlich nicht einfach geschluckt! -, in den meisten Fällen um dieses Auffüllen der Körperspeicher: damit wir »den Hunger der Zelle«, wie Dr. Schüßler es ausdrückte, befriedigen, und es geht eher selten allein um das homöopathisch-energetische Prinzip. Deshalb müssen wir herausfinden, welche Salze unsere Zellen am dringendsten benötigen, und sie ihnen so lange anbieten wie notwendig. In diesem Repertorium...
Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Ein Therapieverfahren ist dabei, sich mehr und mehr begeisterte Freunde zu schaffen, wie dies schon während der 125 Jahre geschah, seitdem es von dem Oldenburger Arzt Dr. Schüßler entwickelt wurde. Zwölf heilsame Salze sind es, die einen Siegeszug angetreten haben und die von Mund zu Mund weiterempfohlen werden. Vielleicht gehören Sie bereits seit einiger Zeit zu den Freunden der Biochemie oder wollen dieses Heilverfahren jetzt zum ersten Mal ausprobieren?
Wer die Biochemie nach Dr. Schüßler einmal kennen gelernt hat, wird sie wohl zeitlebens nicht mehr missen wollen. Kann sie uns doch in allen Bereichen unseres Lebens ein wertvoller Helfer sein, gleichgültig, ob wir unserem Körper und unserer Seele einfach einmal etwas Gutes tun wollen, ob wir uns regenerieren wollen, ob wir uns entschlacken, entgiften oder ob wir abnehmen wollen, ob das Baby Bauchschmerzen hat und seinen Eltern den Schlaf raubt, ob wir eine Prüfung vor uns haben und aufgeregt sind, ob eine Grippe im Anzug ist, ob unser geliebtes Haustier plötzlich kränkelt, ob wir zu Hause oder auf Reisen sind oder ob uns die heilsamen Salze ihre Unterstützung bei schwerwiegenderen Erkrankungen geben wollen.
Die Schüßlersalze hatten sich um die Jahrhundertwende schnell zu einem Volksheilmittel entwickelt. Bis heute ist dieses Verfahren wie kein zweites geeignet, sich selbst und seine Familie von allerlei Problemen zu befreien. Jedoch auch dort, wo das Wissen und die Kompetenz von Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker gefragt sind, kann die Biochemie nach Dr. Schüßler als hervorragendes unterstützendes Heilverfahren jede Art von Therapie begleiten.
Eine neue Freiheit entdecken
Wir leben in einer Zeit, in der es angebracht ist, dass wir wieder mehr Verantwortung für unsere eigene Gesundheit übernehmen. Haben wir die heilsamen Mineralsalze eine Weile angewendet und ihre Wirkung erfahren, erkennen wir, dass es obendrein neue Freiheit schenken und Freude machen kann, seine Hausapotheke griffbereit bei sich zu haben und zusehen zu können, wie schnell wir oft die kleineren gesundheitlichen Probleme der ganzen Familie in den Griff bekommen können und wie wir für viele der Beschwerden, für deren Heilung wir früher erst einmal im Wartezimmer sitzen mussten, selbst die passende Hilfe im Hause haben. Natürlich werden wir uns dennoch in jedem Zweifelsfall und bei jeder schwereren Erkrankung an den Arzt oder kompetenten Therapeuten wenden!
Wenn Sie die Schüßlersalze noch nicht kennen, sollten Sie diese kleine Einführung aufmerksam lesen. Und wenn Sie bereits zu den Anwendern und Freunden der Schüßler'schen Biochemie gehören, finden Sie sicherlich das eine oder andere Neue und Interessante. In jedem Fall wünsche ich Ihnen Erfolg bei der Anwendung der Mineralsalze und dass sich mit dem Benutzen dieses Kompendiums Ihr Heilerfahrungsschatz zunehmend erweitern möge.
Was sind Schüßlersalze?
Die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler sind anorganische mineralische Salze. Sie entstehen durch die chemische Verbindung eines Metalls und eines Nichtmetalls in einer so genannten »Ionenbindung«. Ionen sind positiv und negativ geladene Teilchen, die aufgrund ihrer elektrischen Leitfähigkeit aufs Innigste und Intensivste mit den Funktionen der Zellen, Zellverbände und des elektrischen Fließgleichgewichts im Organismus verbunden sind. Alle Funktionen der Zellen und des gesamten Organismus stehen mit biophysikalischen Phänomenen in Zusammenhang. Wo in Zellverbänden bzw. im Organismus kein elektrischer Strom fließt, steht das Leben still und es entstehen Blockaden und damit Krankheit. Durch die innere und äußere Anwendung der Schüßlersalze besteht die Möglichkeit, dass solche Blockaden aufgelöst werden und wir uns in der Folge auch entsprechend vitaler und lebendiger fühlen.
Eine Brücke des Lebens
Die Mineralsalze stellen eine »Brücke des Lebens« dar, denn sie verbinden die anorganische mit der organischen Natur. Die mineralischen Salze greifen in den Säure-Basen-Haushalt des Körpers ein und helfen, die meist im
Übermaß vorhandenen Säuren zu neutralisieren und auszuscheiden. Auf dem Nährboden der Übersäuerung breiten sich im Grunde alle modernen Zivilisationskrankheiten aus. Die Schüßlersalze sind außerdem zugleich Nährmittel und Funktionsmittel der Zelle: Sie bauen auf, nähren und regenerieren, wie sie zugleich den Stoffwechsel anregen und für Entschlackung, Ausleitung und Entgiftung sorgen.
Die so genannten »Funktionsmittel« kommen natürlicherweise im Organismus vor. Sie steuern und katalysieren (setzen in Gang und beschleunigen) den Austausch der Stoffe, sorgen für die Verteilung und Weiterleitung von Stoffen ebenso wie von Nervenreizen, sie haben Einfluss auf Zusammenspiel und Transport von Hormonen, kurz, sie sind an allen biochemischen wie biophysikalischen Vorgängen und Funktionen im Organismus beteiligt. Dr. Schüßler nannte deshalb seine neu entwickelte Therapie »Biochemie«.
Dr. Schüßlers Werk
Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898) war Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer in Oldenburg, wo er 15 Jahre lang erfolgreich als homöopathischer Arzt praktizierte. Er suchte jedoch nach einem Heilkonzept, welches die zeitraubende Arbeit mit der Vielzahl homöopathischer Mittel verkürzen und dennoch elementare Heilwirkung entfalten sollte. Dr. Schüßler lebte in einer Zeit, als sich Wissenschaften und Medizin aufmachten, neue Ufer zu erforschen. Vom Zeitgeist mitgerissen, beschäftigte er sich auch mit den Forschungen Justus Freiherr von Liebigs (1803-1873) und Jakob Moleschotts (1822-1893), welche die mineralischen Salze als ursächliche natürliche Lebensträger erkannt hatten. Der Physiologe Moleschott postulierte, dass ein Leben ohne Mineralsalze nicht möglich sei, da die chemischen Abläufe im Organismus durch Mineralsalze bedingt seien.
Schüßler beschäftigte sich außerdem mit den Forschungen Rudolf Virchows (1821-1902), welcher die Zelle als das wesentlichste Element im Krankheitsgeschehen betrachtete, worauf er seine so genannte »Zellularpathologie« begründete.
Dr. Schüßler untersuchte schließlich die Asche verstorbener Patienten und brachte die vorhandenen bzw. fehlenden Mineralsalze, die er darin fand, mit den entsprechenden Erkrankungen in Verbindung. So war er schließlich überzeugt davon, dass Krankheit durch einen Mangel an anorganischen Mineralsalzen bedingt wird und dass durch die Gabe der fehlenden Lebenssalze eine funktionale Regulation auf der Zellebene stattfindet, die zur Gesundung von allen heilbaren Krankheiten führt. Er verband nun das Verfahren der Homöopathie mit der Mineralsalztherapie. Er nannte sein neues Verfahren »Biochemie« und stellte es der Fachwelt 1873 vor. Er konnte sein neues Heilverfahren, das er bis zu seinem Tode im Jahr 1898 praktizierte, mit vielen Erfolgen untermauern.
Die Speicher auffüllen
Dr. Schüßler fand heraus, dass die Mineralstoffe als Bausteine und Funktionsmittel des Körpers in ausgewogenen Mengen im Organismus vorhanden sind, wenn der Mensch gesund ist. Er entdeckte, wie bereits erläutert, dass bestimmte Erkrankungen mit Mängeln an bestimmten Mineralstoffen einhergingen. Wurden nun durch die Mineralsalze die körpereigenen Speicher wieder aufgefüllt, konnte sich Gesundheit einstellen. Die vielen Erfolge, die Dr. Schüßler selbst wie auch seine Nachfolger aufweisen konnten, gaben ihm und seinem neuen Verfahren Recht.
So geht es auch heute, wenn wir die Schüßlersalze im Munde zergehen lassen - sie werden selbstverständlich nicht einfach geschluckt! -, in den meisten Fällen um dieses Auffüllen der Körperspeicher: damit wir »den Hunger der Zelle«, wie Dr. Schüßler es ausdrückte, befriedigen, und es geht eher selten allein um das homöopathisch-energetische Prinzip. Deshalb müssen wir herausfinden, welche Salze unsere Zellen am dringendsten benötigen, und sie ihnen so lange anbieten wie notwendig. In diesem Repertorium finden Sie die jeweiligen Mineralsalze anhand der Symptomatik, die Ihr Körper...