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Im ersten Kapitel werden auf 19 Seiten alle Hintergrundinfos durchgesprochen, wie Schmerzanamnese, Diagnose, Therapieplanung und richtet sich somit vorwiegend an Mediziner, aber auch an alle anderen Fachkreise. Zum Ende dieses Kapitels wird auf einer Seite weiterführende Basisliteratur vorgestellt.
Im folgenden Kapitel werden von Seite 21 bis Seite 192 werden alle Schmerzen, aufgegliedert in symptomatische bzw. diagnostische Gruppen, besprochen. Daran schließt sich wieder eine Auflistung mit weiterführender Literatur an. Alle einzelnen Kapitel sind nach einer gleichen Systematik aufgebaut - eine Vorgehensweise, die sich sicherlich bewährt. Als Beispiel möge der Kopfschmerz dienen. An die Prävalanz gliedern sich die diversen Unterkapitel, beispielsweise Migräne, Kopfschmerz vom Spannungstyp, etc. Jedes Unterkapitel beginnt mit der Symptomatik, dem Kardinalsymtpom, der Schmerzqualität (pulsierend, drückend, bohrend, pochend), dem zeitlichen Verlauf, der Lokalisation, sonstigen Anmerkungen, unterschiedlichen Verlaufsformen, evtl. Sonderformen, den körperlichen Untersuchungen, der Diagnostik, den Begleitsymptomen, der Differenzialdiagnose und für den Pharmazeuten besonders wichtig der Therapie. Schön ist, dass in jedem Unterkapitel gewisse essentials in Merksätzen hervorgehoben werden und Therapieschemata vorgestellt werden. Dazu zählt die Angabe der Medikamente der ersten Wahl inklusive Dosierung, sowie mögliche Alternativen.
Daran schließt sich ein großes Kapitel an, welches sich speziell mit den Medikamenten in der Schmerztherapie beschäftigt - für den Pharmazeuten meist schon bekannt. Trotzdem ist diese kompakte Übersicht über das WHO-Stufenschema, die Übersicht über Stoffgruppen von den Nicht-Opioid-Analgetika, über schwache und starke Opioide bis hin zu Antidepressiva, Antikonvulsiva, Triptane, Corticosteroide und weitere Stoffgruppen hervorzuheben. Jeder Wirkstoff wird mit INN, Dosierung, Neben- und Wechselwirkungen einzeln vorgestellt. Auch auf die Bedürfnisse in der Medikation speziell bei Älteren Patienten verzichtet dieses Buch nicht. Eine kleine Zusammenfassung von Fach-Termini und speziellen Abkürzungen rundet den überaus positiven Gesamteindruck dieses Taschenbuchs ab.
Wer das Taschenbuch der Schmerztherapie einmal in die Hand genommen hat, wird es sicherlich nicht mehr aus der Hand geben und weiterlesen, weiterlesen...
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