Die Hämatologie beschäftigt sich mit der Deutung morphologischer Strukturen der Blutzellen, sie korreliert diese mit bestimmten Funktionszuständen und versucht, pathologische Mechanismen zuzuordnen. Trotz aller modernen Verfahren wie der Elektronenmikroskopie, der Zytochemie oder Immunzytologie steht nach wie vor die lichtmikoskopische Untersuchung und Beschreibung der Zellbilder im Mittelpunkt jeder Blutuntersuchung. Das hier vorliegende Buch ist eine Art "Blutatlas", der in handlicher und kompakter Form die Vielfalt der Blutzytologie in Wort (linke Seite) und Bild (rechte Seite) darstellt. Nach einer kurzen Einleitung widmet sich der Autor zunächst der Physiologie und Pathophysiologie der Blutzellen. Die Methoden und Untersuchungstechniken (Zellzählungen, Hämoglobin- und Hämatokritbestimmung, Blutausstrich und seine Auswertung, Knochenmark- und Lymphknotenpunktion; Normalwerte ...) werden dabei im ersten Abschnitt behandelt. Die normalen Zellen des Blutes und der blutbildenden Organe sind Gegenstand des folgenden Kapitels, woran sich die Darstellung der verschiedenen Störungen der weissen Zellreihen, sowie der Erythrozyten und der Thrombozyten anschliesst. Abschliessend wird noch die Zytologie von Organpunktaten und Exsudaten knapp erläutert. Als Lernhilfe sind die Taschenatlanten ja bereits zu großer Beliebtheit unter Studenten vor allem gelangt, doch dieser Atlas ist auch als praktischer Ratgeber und als Bild-Nachschlagewerk im hämatologischen Labor sehr gut geeignet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)