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Produktinformation
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Die Anatomie ist, was den Lernaufwand anbelangt, das mühsamste Fach der Medizin und verlangt ungewöhnliche Leistungsfähigkeit. Nicht ohne Grund wurde einer der treffendsten Studentenwitze im anatomischen Präpariersaal geboren, in dem der Dozent Philosophie- und Medizinstudenten aufgibt, ein Telefonbuch auswendig zu lernen. "Warum?", spielt der Philosoph den Ball zurück, während der angehende Mediziner lediglich fragt: "Zu wann?"
Denn nach wie vor gilt, dass ohne gründliche anatomische Kenntnisse jede Tätigkeit am Menschen mit Gefahr verbunden ist: Lateinische Fachbegriffe für jeden Muskel, jeden Knochen, jede Sehne, jede Arterie, jede Vene, jeden Nerv und jede andere noch halbwegs erkennbare und damit benennbare Struktur der Knochen und Knorpel wollen daher genauso gelernt sein wie ihre grundlegende Funktion. Der Studierende verfügt zu Beginn seines Studiums aber weder über effiziente Lernmethoden, noch vermag er Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Deswegen benötigt er ein Buch wie den Taschenatlas, der schon in 13 Sprachen übersetzt ist. Mit seinen sorgfältigen Zeichnungen der menschlichen Strukturen und dank der detailreichen, aber selektiven Auflistung ihrer Namen ist der Taschenatlas ein verlässliches Lehrbuch.
Die neueren Auflagen des Bandes zeichnen sich vor allem durch eine deutliche Anreicherung mit klinischen Hinweisen aus. Auf den ersten Blick bedeutet dies einen erhöhten Lernaufwand. Tatsächlich ermöglicht diese Art der Darstellung aber ein auf tiefer gehendes Verständnis basierendes Wissen. Dieses kann nicht nur leichter erlernt werden, sondern auch länger behalten als, sagen wir, der Inhalt eines Telefonbuches. --Dr. Stefan Rusche -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Dieses Buch ist das richtige für Leute (wie mich), die mit dem Schiebler z.B. nicht klarkommen, da sie Bilder und Übersichtlichkeit brauchen um zu verstehen. Das ist in diesem Atlas toll umgesetzt: links Text, rechts Bild. Kein langes Suchen, kein Geschwafel, trotzdem weis man, nachdem man mit diesem Buch gelernt hat, absolut genug! Ich hatte nie das Gefühl, dass die Leute, die mit Schiebler, Rohen oder gar Benninghoff gelernt haben, mehr wussten als ich, im Gegenteil. Dadurch, dass die Texte so prägnant sind, sind sie auch einprägsam. Da ich kein "Tabellenlerner" bin, habe ich einfach immer wieder die entsprechenden Kapitel durchgelesen und es hat gut funktioniert. Die Bilder sind in Farbe, der jeweils besprochene Muskel ist gegenüber den Nichtbesprochenen rot, der rest grau, so das man immer einen guten Überblick hat. Schön ist auch, dass zu Anfang des Buches nochmal alle Grundlagen bzgl. des Bewegungsapparates wie Muskelformen, Gelenkformen usw. übersichtlich Besprochen werden.
Ich habe oft gezweifelt, ob ich mit diesem Buch möglicherweise zu wenig weis, aber das ist absolut nicht der Fall und man braucht sich keine Sorgen zu machen! In Kombination mit einem Atlas, der einem die Plexus u. Leitungsbahnen noch näherbringt, ist dieser Taschenatlas absolut ausreichend.
Die zeichnungen im taschenatlas sind zum lernen wirklich spitze, da sie noch zusätzlich durch farbige schemazeichnungen ergänzt werden, die genau anzeigen, wo welcher muskeln entspringt und ansetzt, welcher muskel für welche bewegungen zuständig ist (wird durch verschiedenfarbige pfeile angezeigt) .
Ein weiterer Pluspunkt ist der Aufbau des Atlas, nämlich dass auf der linken Seite immer logisch erklärt wird, wo sich die einzelnen Strukturen befinden und auch erklärt wird, zu was sie dienen. Klinische Bezüge und Erklärungen von speziellen Strukturen sind ebenfalls vorhanden, es bringt wirklich pluspunkte in den prüfungen wenn man klinische bezüge nennen kann.
Der Taschenatlas ist nicht übermässig genau wie z.B. der Sobotta, in dem wirklich jede noch so kleine Struktur benannt und gekennzeichnet ist, das mag vielleicht besser erscheinen wenn alles benannt ist, aber zum Lernen für die Prüfung kann es extrem hinderlich sein, weil man vor lauter Benennungen das Wichtigere vom Unwichtigeren gar nicht mehr trennen kann. Der Taschenatlas beschreibt nicht zu viele oder zu wenige Strukturen und wer den taschenatlas beherrscht, der besteht jede Prüfung!
Zudem finde ich, ist der Taschenatlas, wie der Name schon sagt, wesentlich praktischer zu handhaben, wenn man in der Uni Eigenstudium am Präparat betreiben will und sich nicht mit den zentnerschweren Sobotta-Atlanten rumplagen muss
Ein Manko gibt es: das Inhaltsverzeichnis am Ende des Atlas führt nicht ALLE Begriffe die im Atlas selbst vorhanden sind, auf, man muss für die eine oder andere spezielle Struktur auf eigene Faust danach im Atlas suchen, kommt aber z.B. in Band 1 meistens nur bei sehr speziellen kleinen Nerven vor (liegt wahrscheinlich daran dass es für die nerven extra Band 3 gibt, also ist es kein gravierender Nachteil, wenn man alle 3 Bände hat)
Der Taschenatlas von Platzer ist ein Musterbeispiel für die gute Thieme-Qualität
Gut geeignet für den Sezierkurs und für die Vorbereitungen für die Anatomie-Prüfung!
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