8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Tarzan in Opar, 9. August 2004
Endlich! Lange hat es gedauert, bis endlich mal jemand richtig in den Fundus des Tarzan-Mythos gegriffen und was anderes als ausschließlich die "Großen Weißen Jäger" oder Lord Greystokes Abstammung und Herkunft rausgeholt hat. Denn wir wollen nicht vergessen, dass die Tarzan-Geschichten aus viel mehr als nur diesen zwei Zutaten bestehen. Insofern sind leider auch Vergleiche mit Indiana Jones fehl am Platze, denn schließlich gibt es die Geschichten um die verlorene Stadt Opar, einen Außenposten des versunkenen Atlantis, schon über 60 Jahre länger als Indys Abenteuer.
Schön übrigens zu sehen, dass Tarzan hier nicht wieder als der hirntote, stammelnde Waldmensch dargestellt wird, wie das seit Johnny Weissmüller oft der Fall war, denn dem schrieb man es damals so auf den Leib, um zu tarnen, dass er als Sportler vom Schauspielern keinen Schimmer hatte. Hier aber ist Tarzan beredt und durchaus wortgewandt und auch so intelligent wie die Bücher das vorlegen. Leider schwächelt der Film etwas im Mitteilteil, was unter anderem daran liegt, dass man an dieser Stelle nun doch meinte, wieder einen Schimpansen einbringen zu müssen (gähn!), den es in den Büchern (zumindest nicht in denen, die ich gelesen habe) auch gar nicht gab. Zwar heißt er hier nicht Cheetah (pervers: das ist eigentlich Englisch für "Gepard"!), aber trotzdem nervt er und ist des Filmes unwürdig. Viel besser hätte man endlich einmal Tarzans Stamm, die Waziris, deren Häuptling er ist, zeigen sollen.
Neben der Stadt Opar hat man in diesen Film auch magische Elemente eingebracht, die es in den Büchern - obschon durchaus reinblütige Fantasy - nicht gibt, und so wirkt das Ende, wenn es richtig zur Sache geht, etwas überkandidelt. Dennoch macht der Film insgesamt viel Spaß und ist schön anzusehen. Die DVD hat ein tolles Bild (tolle Landschaften bietet der Film auch, na klar), aber leider eine äußerst magere Ausstattung. Schämt euch, Anbieter, dieser durchaus beste aller Tarzan-Filme hätte mehr verdient!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Unbekanntes Meisterwerk, 4. Juni 2003
Der Film fiel mir eigentlich nur auf, weil ich gerne mal eine andere Rolle des mir aus Starship-Troopers bekannten Casper Van Dien sehen wollte. Nebenbei spielt auch noch Jane (!) March (welch passender Vorname) mit, bekannt als Model oder neben Bruce Willis aus "Color of Night". Die Regie führte mit Carl Schenkel ebenfalls ein Ass ("Knight Moves" oder "Zwei Frauen").
Die Handlung des Films kommt nicht so recht als "Tarzan"-, sondern mehr als "Indiana-Jones"-Variante daher. Die Schauspieler überzeugen, die Handlung ist stimmig. Sehr empfehlenswert. Warum ist der Film nur so wenig beworben worden!?
Die DVD bekommt Abzüge, da so gut wie keine Extras vorhanden sind (von der Kapitelanwahl und den Produktionsnotizen einmal abgesehen). Der Ton (Dolby Surround) und das scharfe Bild können überzeugen.
Insgesamt also eine Ausgabe, die sich lohnt. 5 Sterne für den Film, 3 Sterne für die DVD - macht summa sumarum 4 Sterne!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Fast ein guter Tarzan Film aber...., 18. März 2009
leider im falschen Bildformat. Der Film wurde in Panavision 1 : 2,35 gedreht und ist auf der DVD leider in 1 : 1,85 abgetastet. Das geht zu Lasten der Bildkomposition.
Der Hauptdarsteller überzeugt. Weniger überzeugend bzw. nervend die Filmmusik von Christopher Franke.
Hätte ein guter Tarzan Film werden können.
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