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Tarzan, der Affenmensch / Tarzans Rache
 
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Tarzan, der Affenmensch / Tarzans Rache

Johnny Weissmüller , Maureen O'Sullivan , William S. van Dyke II , Richard Thorpe    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Darsteller: Johnny Weissmüller, Maureen O'Sullivan, Neil Hamilton
  • Regisseur(e): William S. van Dyke II, Richard Thorpe
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Spanisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Dänisch, Finnisch, Schwedisch, Hebräisch, Kroatisch, Griechisch, Ungarisch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 24. September 2004
  • Produktionsjahr: 1936
  • Spieldauer: 185 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0002RRS10
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 52.187 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

s/w
"Tarzan der Affenmensch"
"Ich Tarzan, Du Jane". Historische Worte vom König des Urwalds an seine Geliebte. Gemeinsam mit Cheeta, dem Affen, eroberten die beiden die Herzen der Fans auf der ganzen Welt. Noch Generationen später existiert der Tarzan-Mythos, und noch heute üben Kinder den Urwaldschrei.
Produktionsjahr: 1932
Regie: W.S. van Dyke

"Tarzans Rache"
Ein Geschwisterpaar will Jane zur Rückkehr nach London bewegen. Aber mit ihnen gelangen skrupellose Profitjäger in Tarzans Gebiet. Mit Hilfe der Tiere beweist Tarzan, wer der Herr des Urwalds ist... Tarzans Rache - ein echter Klassiker!
Produktionsjahr: 1936
Regie: Richard Thorpe

Produktbeschreibungen

"Ich Tarzan, du Jane" Historische Worte vom König des Urwalds an seine Geliebte. Gemeinsam mit Cheeta, dem Affen, eroberten die beiden die Herzen der Fans auf der ganzen Welt. Noch Generationen später existiert der Tarzan-Mythos, und noch heute üben Kinder den Urwaldschrei. In "Tarzans Rache" will ein Geschwisterpaar Jane zur Rückkehr nach London bewegen. Aber mit ihnen gelangen skrupellose Profitjäger in Tarzans Gebiet. Mit Hilfe der Tiere beweist Tarzan, wer der Herr des Urwalds ist...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Grosses Kino!, 1. November 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tarzan, der Affenmensch / Tarzans Rache (DVD)
Super Idee, die alten und noch dazu ersten Tarzan Fime auf DVD heraus zu bringen. Durch Zufall im Fernsehen gesehen, durch Zufall im Laden entdeckt. Kino, als es noch in den Kinderschuhen steckte.
Die Story, einfach, mir banalen Dialogen.
Die Requisiten, Affenkostüme und Schaukeln als Lianen getarnt. Dazwischen, Jonny Weissmüller als tarzan und Maureen O Sullivan als Jane.
Jane, mit der Kleidung und der Frisur, die so typisch ist für die 30 Jahre, Tarzan, stark gebaut und mit Lendenschurz. Kurz, ein Highight aus den Anfängen. Ein Film, der das aufstrebende Kino berühmt gemacht hat.
Absolut empfehlenswert für Freunde des alten Kinos!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Tarzans Beginn, 6. Februar 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tarzan, der Affenmensch / Tarzans Rache (DVD)
Zwei Filme auf doppelseitiger Disk:

1.)

Deutscher Titel: Tarzan der Affenmensch

Originaltitel: Tarzan the Ape Man

Produktionsland: USA

Premiere: 1932

Mit: Johnny Weissmüller, Maureen O'Sullivan, Neil Hamilton, C. Aubrey Smith u.A.

Regie: W.S.Van Dyke

Genre: Abenteuer

SW

Erster Film der 12-teiligen Reihe mit Johnny Weissmüller

Die Geschichte Tarzans, wie er als junger Dschungelkönig den Urwald reguliert. Von Anbeginn werden die elfenbeinsüchtigen, weißen Eindringlinge unterschwellig schmierig dargestellt. In der Absicht, einen Elefantenfriedhof ausfindig zu machen und leerzuplündern, ist ihnen jedes Mittel recht. Sie schießen auf alles was sich bewegt, Flußpferde, Krokodile, Affen - und auch Tarzan, den sie eher als ein exotisches Tier denn Mensch ansehen. Auch Jane kommt da anfangs nicht besser weg und toleriert seelenfroh die rohe Behandlung der geschundenen Träger, welche ungeniert gepeitscht werden, sobald sie sich weigern, weiterzumarschieren. Diese Behandlung wird als adequat vorausgesetzt. Als Jane jedoch von Tarzan kurzerhand entführt wird, beginnt ihre Umerziehung im Schnellverfahren, wie im Gegenzug dessen Sprachkurs, welchen er bravourös meistert. Er begeht seinerseits ebenfalls kulturtechnische Fehler: versorgt Jane mit rohem Fleisch, tötet aus Rache zurückhängende, völlig schuldlose Lastenträger und scheut sich auch nicht, Jane grob zu schubsen, so sie beinahe vom Aste fliegt. Doch im Gegensatz zu den bleichfüßigen Elfenbeinmöchtegernjägern macht er seine Fehltritte wett, indem er ihnen allen in einem leidenschaftlichen Zweikampf und mit Hilfe seiner Elefantenfreunde das Leben rettet. Mit diesem waghalsigen und aufwendigen Coup gewinnt er Jane für sich und Afrika, womit ein Happy End besiegelt ist, das die Grundlage schafft für würdige Fortsetzungen.

2.)

Deutscher Titel: Tarzans Rache

Originaltitel: Tarzan Escapes

Produktionsland: USA

Premiere: 1936

Mit: Johnny Weissmüller, Maureen O'Sullivan u.A.

Regie: Richard Thorpe

Genre: Abenteuer

SW

Dritter Film der 12-teiligen Reihe mit Johnny Weissmüller

Die Zusammenhänge der Tarzanreihe versteht man besser, wenn man die Filme chronologisch verfolgt. Die DVD-Reihe weist den Fehler auf, dass der zweite und dritte Teil vertauscht sind.

In "Tarzans Rache" - also dem dritten Teil - suchen Janes Verwandte nach dem Mädchen, um es nach England zurückzuholen. Als Tarzan die Besucher seines Reiches sichtet, bekommt er - aufgrund negativer Erfahrungen mit den Weißen - instinktiv Sorge, Jane zu verlieren. Er empfindet die Zivilisierten als Bedrohung und begegnet ihnen nun nicht mehr freundlich, wie in den beiden ersten Teilen, sondern äußerst mißtrauisch. Beim ersten Kontakt zerschlägt er das Gewehr des weißen Jägers.

Mittlerweile hat Tarzan für Jane ein Baumhaus gebaut, in dem er ihr auf korrekt ökologische Weise den Komfort verwestlichte (Deckenventilator, Fließwasser, Aufzug). Die Tatsache, dass er für diesen Luxus Tiersklaverei betreibt (ein Elefant zieht den Lift, Cheetah kurbelt den Ventilator) und seine Herrschaft damit ad absurdum führt, muß man als Tribut des Drehbuchs an den Zeitgeist hinunterschlucken. Vordergründig betrachtet möchte diese tarzan'sche Modernisierungsoffensive unter Beweis stellen, dass erstens Jane im Verhältnis zum modernen Leben in nichts benachteiligt ist, und zweitens Tarzan aufgrund seiner bautechnischen Innovationen der vorbehaltlosen Treue Janes gewiß sein kann.

Unter objektiv-kritischer Lupe betrachtet macht das Drehbuch des dritten Teiles Tarzan zu einem Hampelmann, der springt, wenn Jane klatscht. Jane und Verwandte amüsieren sich im Schatten der vollklimatisierten Hausanlage, während Tarzan gehorsamst Fastfood herbeischafft. In Handumdrehen dreht er einem Gnu den Hals um und wird gleich anschließend von Jane verdonnert zum Wasserholen. Zum Luftholen bleibt ihm keine Zeit. Zwischendurch wird er für seine vortrefflichen Dienste getätschelt und vorgeführt, um dann auch das Fleisch beim Dinner schneiden zu müssen!

Aber gerade in dieser unaufmüpfigen, woyzeckschen Unterwürfigkeit liegt ein verhangener Charme Weissmüllers, der ihn als schön und ehrenhaft erscheinen lässt und seinen Tarzan adelt. Er, der auch privat von seinen Exen bis auf Grund auf ausgesackelt wurde, vermag in seiner unverdorbenen Liebe nicht mal zu registrieren, dass er verheizt wird. Und genau diese Naivität symbolisiert das benachteiligte Verhältnis der Naturvölker zu den modernen Menschen. Und darum ist es auch wieder gut, wenn der dritte Teil von einer schleichenden Erniedrigung Tarzans seitens seiner innig geliebten Jane nur so strotzt. Denn darin spiegelt sich ungewollt das Schicksal aller erniedrigten und domestizierten Völker wieder. Und darum ist auch diese Verfilmung auf eine paradoxe Weise wiederum lehrreich, gut und gerechtfertigt.

Tarzan kann sich seine Bloßstellung leisten, da er aufgrund der physischen Präsenz und psychischen Unverdorbenheit alle Potenzen besitzt, um stets als Sieger hervorzutreten. Der hohe Überlebensanspruch der Existenz in wilder Natur erlaubt ihm keine Fehltritte. Spätestens wenn er der Einzige ist, welcher der Wucht elementarer Einbrüche in die geschwätzige Welt der Verweichlichten zu trotzen fähig ist, wird klar - er ist der Einzige....der einzige Held des Dschungels und der Einzige für Jane.

Und so gewährt sie ihm - kreischend vor Lust und Schmerz zugleich - auch immer wieder notgedrungen das Recht, sie unter Wasser zu drücken, grob zu schubsen, ihre Gelenke zu dehnen oder ganz trocken auf den Boden plumpsen zu lassen - womit er offensichtlich seine Unterdrückung auf vermeintlich gaudige Art kompensiert. Diese Art hingenommener, grobschlächtiger Neckerei und schleichender Gewalt symbolisiert den tiefen Konflikt der beiden Geschlechter im Allgemeinen, der nicht enden wird, solange es die Menschheit gibt. Groteskerweise liegt man sich nach der derben Schubserei wonnig im Arm und versichert sich ewiger Zweisamkeit, womit auch die Balgerei ihre positive Bedeutung erlangt.

Deswegen sollte man diese Verfilmung nicht allzu ernst nehmen und die geschmacklosen Slapstickeinlagen - vor allem bei Szenen mit Herbert Mundin - stoisch ausdulden. Der Film nimmt den Zuschauer auch nicht ernst, was ihn deswegen nicht schlechter macht, als er ist.

Tarzan besteht auch diese Episode bravourös und ist geeicht für noch größere Herausforderungen in den kommenden Fortsetzungen.

Ein durchschnittlicher Abenteuerfilm, der im letzten Drittel an Schnittigkeit und Rasanz enorm zunimmt und ein für alle zufriedenstellendes Happy End einfährt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gute Restauration, 28. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Tarzan, der Affenmensch / Tarzans Rache (DVD)
Die alten Filme erscheinen im neuen Glanz, die alten Jonny Weißmüller Filme muss man einfach haben, auch wenn sich Tierkampfszenen in jedem Film wiederholen und ein unterschwelliger Rassismus den Zeitgeist der 30er Jahre widerspiegelt. Kann man ja seinen Kindern erklären.
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