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Tartufo mortale: Leonardos zweiter Fall
 
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Tartufo mortale: Leonardos zweiter Fall [Gebundene Ausgabe]

Wolfgang Zdral
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 350 Seiten
  • Verlag: Pendo; Auflage: Erstauflage (September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866121792
  • ISBN-13: 978-3866121799
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 191.941 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Wolfgang Zdral
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Als seine Padrona Eleonora Gobetti der Ruf ereilt, in einem kleinen Kloster in Umbrien das Geheimnis um die Legende des Goldenen Trüffels zu lüften, ist Leonardo, Trüffelschwein von kriminalistischen Gnaden, schlicht entzückt. Endlich ist wieder etwas los in seinem Leben. Mehr noch: In der Nähe just dieses Klosters soll seine sagenumwobene Ururgroßmutter Lucrezia begraben sein. Doch für familiäre Sentimentalitäten bleibt kaum Zeit, denn schon bald wird der erste Tote serviert.

Über den Autor

Wolfgang Zdral ist Krimifan, Italienreisender, Opernliebhaber, bekennender Genießer und leidenschaftlicher Hobbykoch. Er wurde in Nürnberg geboren und lebt jetzt in Köln. Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaften absolvierte er die Deutsche Journalistenschule in München. Seitdem schreibt er für Zeitungen und Zeitschriften und arbeitet fürs Radio. Die hohe Schule des Trüffelsuchens hat er auf seinen zahlreichen Reisen ins Piemont kennen gelernt – natürlich inklusive Selbstversuch und kulinarischer Verkostung. Seinem ersten Roman, Tartufo, 2007 bei Pendo erschienen, folgte zuletzt Tartufo mortale.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
befremdlich 19. Dezember 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Gleich vorneweg: ich habe das erse Buch nicht gelesen - braucht man für die Handlung aber nicht.
Leonardo nervt.
Er ist besserwisserisch und jede Erfindung, jeder Fortschritt, jede Religion etc. geht natürlich auf die Schweine zurück. Gott Esus um nur ein Beispiel zu nennen. Für mich ist es auch ein wenig zu weit hergeholt, daß Leonardo aus Weingläsern trinkt und er ist einfach mit aller Gewalt allzu menschlich.
Ebenso stört mich seine offensichtliche Verklemmtheit, die durch seltsame Andeutungen überspielt werden sollen.
Es ist eine klassische Holmes/Watson-Kopie, leider keine kreative oder gute...
Bei allem, was geschieht, bei so vielen Personen wird zu sehr übertrieben. Personen fallen in Klischees, leider allzu platt.
Auch das Ende ist für einen Krimi zu weit hergeholt, die Auflösung um die Trüffel wirkt zu sehr konstruiert. 'Einmal ist Heilung, drei Mal ist Glück, fünf Mal ist Tod' - dieser Satz wird oft genug wiederholt. Aber zum Schluß wird diese Warnung ausgehebelt durch schlichte Weglassung zu Gunsten eines faden Happy-Ends. Denn sonst könnte das Kloster nicht aus der Misere kommen.
Die Geschichte wirkt für mich wie wahllos zusammenkopiert aus vielen anderen Werken - doch leider fehlt eine Stimmigkeit in sich.

Fazit:
Etwas weniger Superheldentum für Leonardo und ihn statt dessen etwas mehr Schwein sein lassen ohne zu viele Superkräfte. Das würde ihn sympathischer wirken lassen.
Dafür mehr Selbstironie einstreuen. Und der unterschwellige besserwisserische Fanatismus - den bitte komplett streichen. Dann könnte es ein liebenswertes Büchlein werden.
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Tartufo mortale: Leonardos zweiter Fall. Von Kurt E. Becker

Wer "Tartufo" gelesen hat, greift auch zu "Tartufo mortale". Denn der Leser von "Tartufo" ist nolens volens schon von Leonardo bezaubert und wird dessen zweiten Fall an einem einzigen Leseabend verschlingen. Mitfühlend, begeistert, Tränen lachend und da und dort ein bisschen klüger. Wie bereits bei Leonardos erstem Fall.

"Tartufo mortale" ist ein Kriminalroman. Und was für einer. Leonardo, der Ich-Erzähler, ist ein begnadeter Weinkenner, Feinschmecker, Hobbykoch und hat eine kriminalistische Nase, die auch zur Trüffelsuche taugt. Leonardo ist nämlich ein Trüffelschwein. Wie schon Leonardos erster Fall glänzt auch "Tartufo mortale" mit einem bemerkenswerten Blick auf die Welt und die Menschen in ihr - aus der Sicht der Schweine. Leonardo, Caruso, Kleopatra und - als "Gäste" bei "Tartufo mortale" Tiffany und Maximo - bilden die Schweinepopulation des Romans, mit einem klaren Urteil zu allem Menschlichen unter schweineethischen Gesichtspunkten. Die Philosophie kommt dabei genauso wenig zu kurz wie die Historie. Über den Benediktinerorden und die Regeln des Heiligen Benedikt lernt der Leser in "Tartufo mortale" sehr viel. Besonders hübsch der Abschnitt über die Erfindung des Mönchstums durch die Schweine, der den Leser grübeln macht: Dichtung oder Wahrheit? Oder die wunderbare Erkenntnis des Schweine-Philosophen Vestalus in dessen "Götzenhämmerung": "In der harten Rübe steckt eine süßer Saft. Zerschmettere die Rübe und du verlierst den Saft".

"Tartufo mortale" spielt in einem Benediktinerkloster in Umbrien. Wer Umberto Eccos Im Namen der Rose" gelesen hat, wird Leonardo zum legitimen Nachfahren William von Baskervilles erklären. Auch in "Tartufo mortale" spielen alte Bücher eine bedeutende Rolle. Und Rosen, allerdings in anderem Kontext, verweisen nicht nur auf eine Geheimsekte sondern sind auch Indizien, die letztlich zum dreifachen Mörder führen.

"Tartufo mortale" ist ein Unterhaltungs- und Bildungsknüller, flott geschrieben, süffig zu lesen und macht den Leser süchtig nach mehr. Wann, Herr Zdral, kann mit Leonardos drittem Fall gerechnet werden?
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schwein gehabt.... 10. Oktober 2008
Von C. Arndt
Format:Gebundene Ausgabe
... denn auch der zweite Teil der Abenteuer des Trüffelschweins Leonardo und seiner FReunde ist eine gelungene und liebevolle Geschichte.

Eine Ode an die Freundschaft, gute Unterhaltung und ein echtes Lesevergnügen!
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