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Der flüchtige Betrüger Tartüff schleicht sich in das Haus des reichen Orgon, wird sein engster Vertrauter. Orgon will ihm Tochter Dorine zur Frau geben. Orgons Frau Elmire, der Tartüff Avancen macht, erkennt seine Absichten und schmiedet mit Dorine ein Komplott, um Tartüff bloßzustellen. Es gelingt. - Rahmenhandlung: Eine Haushälterin umgarnt ihren Herrn, einen närrischen Greis, der ihr Hab und Gut vererbt, den Enkel verstößt. Als Filmvorführer kehrt der Enkel zurück und läßt ihn ins Kino zu "Tartüff" ein. Der Alte besinnt sich, jagt die Frau davon.
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Friedrich Wilhelm Murnau (1888 - 1931) und Drehbuchautor Carl Mayer verlegten die Komödie von Molière nach Preußen zur Zeit Friedrichs des Großen. Die Rahmenhandlung ist zeitgenössisch. Ihr ist das Motto vorangestellt: "Vielfach ist die Zahl der Heuchler auf Erden, oft sitzen sie neben uns, und wir merken es nicht." Emil Jannings als Schmarotzer Tartüff spielte nach "Der letzte Mann" erneut unter Murnaus Regie und war in dessen "Faust" der Mephisto. Lil Dagover als Elmire variierte ihr Repertoire als unnahbare Dame von Welt.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
F.W. Murnaus Stummfilmversion der Molière-Komödie mit Emil Jannings.
Kurzbeschreibung
Stummfilm mit Piano-Begleitmusik.
Die Haushälterin pflegt den alten Herrn nur, um nach seinem Tod in den Besitz der Erbschaft zu kommen. Damit sie das Erbe nicht mit seinem Neffen teilen muss, schwärzt sie diesen bei dem Alten an und erreicht, dass er enterbt wird. Der Neffe gibt aber nicht auf, er erscheint als Schausteller verkleidet und führt mit seinem Wanderkino die Geschichte des arglistigen Herrn Tartüff vor.
Die Haushälterin pflegt den alten Herrn nur, um nach seinem Tod in den Besitz der Erbschaft zu kommen. Damit sie das Erbe nicht mit seinem Neffen teilen muss, schwärzt sie diesen bei dem Alten an und erreicht, dass er enterbt wird. Der Neffe gibt aber nicht auf, er erscheint als Schausteller verkleidet und führt mit seinem Wanderkino die Geschichte des arglistigen Herrn Tartüff vor.
Produktbeschreibungen
Der alte Herr wird von seiner Haushälterin aus reiner Nächstenliebe gepflegt - glaubt er zumindest. Denn eigentlich hat es die habgierige Frau einzig auf das Vermögen des kranken Mannes abgesehen. Und teilen will sie das Geld schon gar nicht, deshalb verbreitet sie allerlei Schlechtes über den Neffen des Alten und erreicht damit, daß der junge Mann enterbt wird.
Der Neffe aber denkt gar nicht daran, aufzugeben. Er nutzt vielmehr sein schauspielerisches Talent, um das wahre Gesicht der Haushälterin zum Vorschein zu bringen. Selbst bis zur Unkenntlichkeit verkleidet, führt er in seinem Wanderkino einen Film vor, der ein Gleichnis zu der Intrige der gierigen Haushälterin darstellt. Der Film erzählt die Geschichte des gerissenen Tartüff, der einen Freund um sein Geld bringen will und von der Frau des Opfers durch einen Trick entlarvt wird.
Als der Neffe nach der Vorstellung seine Maske abnimmt, verrät sich die Haushälterin - nun erkennt auch der alte Onkel, daß sie es nur auf sein Geld abgesehen hatte, und jagt die hinterhältige
Der Neffe aber denkt gar nicht daran, aufzugeben. Er nutzt vielmehr sein schauspielerisches Talent, um das wahre Gesicht der Haushälterin zum Vorschein zu bringen. Selbst bis zur Unkenntlichkeit verkleidet, führt er in seinem Wanderkino einen Film vor, der ein Gleichnis zu der Intrige der gierigen Haushälterin darstellt. Der Film erzählt die Geschichte des gerissenen Tartüff, der einen Freund um sein Geld bringen will und von der Frau des Opfers durch einen Trick entlarvt wird.
Als der Neffe nach der Vorstellung seine Maske abnimmt, verrät sich die Haushälterin - nun erkennt auch der alte Onkel, daß sie es nur auf sein Geld abgesehen hatte, und jagt die hinterhältige