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Tarot [Taschenbuch]

Hajo Banzhaf
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. März 2002
Einführung in Geschichte, Symbolik und Praxis des Tarot
Worum geht es?
Geschichte und Geschichten
Beliebte Legenden
Frühe Trumpfnamen

DIE VIELEN GESICHTER DES TAROT
Die Visconti Sforza Karten, der älteste "Tarot"
Der Tarot von Marseille
Der Rider-Waite Tarot
Der Crowley Tarot oder das Buch Thoth
Künstler-Tarots
Der Dali Tarot
Baphomet oder der H.R.Giger-Tarot
Der Haindl-Tarot
Die Ägayrischen Gewölbe
Der Margarete Peterson Tarot
Der Tarotgarten von Niki de Saint Phalle

WEISHEITSBUCH ODER KARTENORAKEL?
Symbolik und Bedeutung der Karten
Verschiedene Tarots mit gleicher Bedeutung?
Die Großen Arkana
Tarot als Weisheitsbuch
Der archetypische Lebensweg in den Tarotkarten
Der alchemistische Transformationsprozess
Zahlensymbolik als Schlüssel zur Bedeutung der Tarotkarten
Kabbala und Tarot?
Astrologie und Tarot?
Tarotmediationen
Die Kleinen Arkana

KARTENLEGEN
Alles nur dummer Zufall?
Tarot in der Praxis

ANHANG
Erklärung von Worten und Begriffen
Benutzte und empfehlenswerte Literatur
Der Autor

Produktinformation

  • Taschenbuch: 96 Seiten
  • Verlag: Ariston Verlag (1. März 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3720523152
  • ISBN-13: 978-3720523158
  • Größe und/oder Gewicht: 17,9 x 10,6 x 0,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.427.855 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hajo Banzhaf, geboren am 15.5.1949, ist Astrologe und Deutschlands bekanntester Tarot-Experte. Nach einem Studium der Philosophie und einer zwölfjährigen Banklaufbahn arbeitet er seit 1985 freiberuflich als Buchautor, Seminarleiter und Astrologe. Hajo Banzhaf ist Autor und Co-Autor von 17 Büchern über Astrologie und Tarot, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Im Februar 2009 starb Hajo Banzhaf an den Folgen einer Operation.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der archetypische Lebensweg in den Tarotkarten
Es gibt eine Erzählung, die zu den ältesten Geschichten der Welt gehört. Seit frühesten Zeiten wird sie in der ganzen Welt in allen Sprachen von allen Völkern immer wieder von Generation zu Generation weiter gegeben. Es ist die Geschichte von Einem, der aufbricht, das große Werk zu vollbringen. Unabhängig vom Namen der einzelnen Erzählung, nennt man diesen Typus von Geschichte "Die Reise des Helden". Aus Märchen, Legenden, Epen und Mythen sind uns große Helden wie Gilgamesch, Odysseus oder Parzival bekannt und natürlich Märchenfiguren wie Gretel, Goldmariechen, manch arme Müllerstochter und zahllose Prinzen, die das große Werk vollbringen. Sie faszinieren uns aber auch in jüngerer Literatur wie in Michael Endes "Unendlicher Geschichte", in Tolkiens "Der Herr der Ringe" oder in Hermann Hesses "Siddharta". Das Eigenartige dieser Geschichten liegt darin, dass sie allesamt den gleichen Aufbau haben, sozusagen ein Grundmuster, das ihnen zu eigen ist, gleichgültig aus welcher Zeit oder aus welchem Kulturkreis sie stammen. Immer geht am Anfang eine ursprüngliche Einheit verloren, woraufhin ein zunächst unerfahrener Held, oftmals sogar ein Dummling, sich auf die Suche nach dem schwer erreichbaren Gut begibt. Auf seinem Weg begegnet er hilfreichen aber auch gefährlichen Wesen, die er zu seinem Glück gut behandelt. Früher oder später gerät er in eine Klemme, aus der er sich dank dieser hilfreichen Wesen wieder befreien kann. Im Reich der Finsternis gelingt es ihm, den Widersacher zu überwinden, oder ihm zumindest das schwer erreichbare Gut abzujagen. Die anschließende Rückkehr erweist sich als die gefährlichste Passage der ganzen Reise. Hier ist mancher Held gescheitert, zumal wenn er sich seiner Sache zu sicher war. Gelingt sie ihm aber, dann kehrt er in seine Heimat zurück und bringt das lang ersehnte Gut mit sich, mit dem er das Land oder den kranken König heilt oder auf andere Weise die anfangs verlorene Einheit wieder herstellt.

Aus Sicht der Jungschen Tiefenpsychologie liegt dieser Geschichte ein archetypisches Struktur zu Grunde, das Urbild vom Lebensweg des Menschen. Deshalb ist sie so bedeutsam und berührt uns immer wieder, gleichgültig wie viele Male wir sie schon gehört haben. So oft diese Geschichte aber auch unter ihren zahllosen Namen erzählt wurde, wie viele Mythen- und Märchensammlungen sie auch füllt, bildhaft hat sie als Ganzes nur einmal Gestalt angenommen, nämlich in den 22 Tarotkarten der Großen Arkana. Betrachtet man die Karten vor diesem Hintergrund, erscheinen sie tatsächlich als ein Weisheitsbuch, das in wunderbarer Weise Seite für Seite das archetypische Grundmuster unseres Lebensweg beschreibt.

Der Held ist der Narr, womit Tarot das Dummlingsmotiv vieler Märchen aufgreift, aber auch die Geschichte von Parzival, der bekanntlich als naiver Tor im Narrengewand die Heldenreise beginnt und als reiner Tor am Ende der Geschichte die Gralsburg findet und das Erlösungswerk vollbringt.
In alten Tarotdarstellungen hat der Narr keine Ziffer, in neueren die Ziffer Null und damit keinen festen Platz innerhalb der 22 Karten der Großen Arkana. Diese Beweglichkeit hat er behalten, denn als einzige Karte dieser Gruppe hat der Narr "überlebt". Während die übrigen ehemaligen Trumpfkarten aus den heutigen Spielkarten verschwunden sind, taucht der Narr als Joker wieder auf, und nimmt dabei wiederum keinen festen Platz im Spiel ein, sondern kann an die Stelle jeder anderen Karte treten. In der Geschichte, die uns die Bilder des Tarot erzählen, durchläuft er in gleicher Weise den Weg, der aus den übrigen 21 Karten der Großen Arkana besteht.

In diesem Umfeld gibt es noch ein interessantes Phänomen. In Märchen ist es stets der Dummling, dem es als Einzigem gelingt, dem kranken König zu helfen. Auch im Kasperletheater wäre der König ohne den Kaspar ziemlich aufgeschmissen. An mittelalterlichen Königshöfen war der Narr der Einzige, der dem König die Wahrheit sagen durfte. Diese Eigenart des Narren, einziger Gegenpol zum König zu sein, ist in merkwürdiger Weise in französischen und italienischen Karten erhalten geblieben. Dort heißt der Narr nicht "Le Fou" oder "Il Pazzo" sondern "Le Mat" und "Il Matto", Namen, die vom arabischen mato (tot) abstammen, aus dem das Wort Matt hervorgegangen ist, das bis heute in vielen Sprachen beim Schachspiel besagt, dass der König in eine ausweglose Klemme geraten ist.

Es hat allen Anschein als sei diese Reise des Helden vom Himmel abgelesen, denn ihr Vorbild ist der Lauf der Sonne. Halbiert man deren Weg in Tag und Nacht, dann entspricht die Tagesreise der Sonne über den Himmel der Lichtwerdung und symbolisiert damit das erwachende Bewusstsein sowie die Selbsterkenntnis, eine Entwicklung, die sich in den einstelligen Tarotkarten 1 - 9 wiederfindet. Der Nachtbogen des Sonnenlaufs ist eine Parallele zum Abstieg in die Unterwelt, wo das schwer erreichbare Gut gesucht und gefunden wird, sowie der gefahrvollen Rückkehr zum Licht. Diesen spannenden Teil der Geschichte zeigen die folgenden neun Tarotkarten 10 - 18. Die verbleibenden drei zeigen das Ziel der Reise: die Heimkehr, das Erlösungswerk und die erneuerte, gesunde Ordnung.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5.0 von 5 Sternen Klein aber fein 27. September 2002
Von SusanneZ
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Mir fällt auf, daß diese neueste Lektüre von Hajo Banzhaf bisher noch nicht bewertet wurde. Das mag vielleicht daran liegen, daß das Büchlein in Größe und Preis eher unscheinbar ist. Dabei lohnt es sich mehr denn je, diesem Werk von Hajo Banzhaf Aufmerksamkeit zu schenken. Auf ca. 95 Seiten wird der Tarot ausführlich wie noch nie behandelt: Geschichte, verschieden alte Tarotdecks, heutige Künstlertarots, Symbolik und Bedeutung der Karten, archetypischer Lebensweg, Tarot und Alchemie, Zahlensymbolik, astrologische Entsprechung....
Die Lektüre ist im Hinblick auf ihren sehr gehaltvollen Inhalt obendrein günstig im Preis. Geeignet ist das Buch sowohl für Anfänger, die den Tarot erst mal "beschnuppern" möchten als auch für Fortgeschrittene, die ihr Wissen erweitern oder vertiefen wollen.
Als Vorteil bewerte ich auch die Größe des Buches. Mag sein, daß diesem physische unscheinbaren Werk automatisch weniger Beachtung geschenkt wird. Wenn ich mir allerdings oftmals aufbeglähte Schinken anderer Autoren betrachte, die viel Überflüssiges enthalten, kann man hier davon sprechen, daß sämtliches Wissen in kompakter Form zusammengefaßt wurde. Demzufolge eignet sich diese Lektüre hervorragend für die Handtasche oder für das Urlaubsgepäck .
Verwirrend ist vielleicht auch der Titel, der noch dazu beitragen könnte, daß die Lektüre zwischen den anderen Werken von Hajo leicht "untergeht": Nach dem "Tarotbuch", dem "Tarothandbuch" usw. heißt dieses Werk schlichtweg "Tarot".
Also: Getrost auf dein "Einkaufswagen" klicken, es lohnt sich ;-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grundwissen kompakt 11. November 2005
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Während die meisten anderen Tarot-Lehrbücher die verschiedenen Blüten beschreiben und erklären, welche Tarot getrieben hat, beschreibt das Buch "Tarot" von Hajo Banzhaf die Erde, in der das ganze wächst.
Man erfährt von verschiedenen herausragenden Persönlichkeiten des Tarot, wichtigen Tarotdecks, Tarot und Zahlen, Tarot und Kabbala, Tarot und Astrologie, Tarot und Alchemie und vieles mehr. Dabei gibt das Buch zwar gelegentlich ein bestimmtes Tarotdeck als Beispiel, bleibt aber immer allgemein. Daher funktioniert das Buch mit allen Tarotdecks, zumindest wenn sich die Macher der Karten an die grundlegenden Regeln gehalten haben. Ein guter Test also, ob die Karten durchdacht, oder einfach nur 78 bunte Bilder mit komischen Namen sind.
Die Sprache bleibt stehts verständlich und das Buch ist auch für Anfänger geeignet. Allerdings nur, wenn man sich mit Tarot befassen will. Wenn man es nur auf die schnelle einmal ausprobieren will, ist ein Rider Waite Tarotdeck kombiniert mit dem Buch "Schlüsselworte zum Tarot" für den Anfang besser geeignet.
Das Buch ist ein echter kleiner Schatz unter den zahlreichen Tarotlehrbüchern. Wenn ich einen Spickzettel für eine Tarotprüfung schreiben müßte, würde ich viele Seiten 1:1 aus diesem Buch übernehmen.
Große Bitte an den Verlag: Bitte bringt Lehrbücher doch auch Gebunden bzw. Kartoniert heraus. Die broschierten zerfleddern so schnell, gerade wenn man sie ständig zum Nachschlagen benutzt. Ich gebe gern ein paar Euro mehr aus, wenn die Bücher dafür zehn mal so lange halten.
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