Das Buch Angriffsziel Irak Wie die Medien uns den Krieg verkaufen ist eine schonungslose Darstellung, wie die Medien in ihrer haut- und tod(-tal-)nahen Berichterstattung vom abstrakten Krieg klinischer Eingriffe in Humanität und Menschenrechte das Leben eines Volkes zum allabendlichen Hollywoodstreifen eines banal-voyeuristischen Infokonsums macht, der sich von den Tatsachen und seinen Hintergründen aus Absichten und Zielen bereits befreite: Die Medien also als Hüter aller Hirne und ihrer Inhalte, ihrer Begriffe und Deutungen, wie sie Meldungen aus Sicht der Meldenden verändern, dem Bild, das man schon hat, angepasst werden, wie Meinung gemacht, also Vorgänge so gebracht, selektiert, formuliert werden, wie es ins Konzept, in die Strategie der Kriegführenden passt.; und sichtbar werden lässt, wie die letzte verbliebene Weltmacht, wie wir alle unseren Kampf oder den, der in unserem Namen geführt wird, mit einer übermächtigen Armee aus Militärs und Medien durchpaukt. Mediale Kriegführung, Medien als Waffe gegen die Hirne. Das Buch zum Krieg, zum Missbrauch der Medien. Exemplarisch dafür, wie Kriege geführt werden, heute mehr noch als gestern, im Land der Medien, in Bambiland, wo wir uns alle behaglich eingerichtet haben.