Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eindrucksvolles Debüt, 19. August 2008
Anrean von Agialon, unterläuft in der Schlacht gegen das Herr von dem Hexer Calvas, ein fataler Fehler, die ihn selbst das Leben kostet und seinem Volk die Sklaverei bringen wird. Just in dieser unheilvollen Nacht wird sein Sohn Tarean geboren. Tarean wächst mit der Verachtung seines Volkes auf, die gegen seinen toten Vater gerichtet ist. Als er 16 Jahre ist, reift in ihm der Wunsch, den Namen seines Vaters reinzuwaschen. So macht er sich auf den Weg, um den Hexenmeister Calvas herauszufordern. Bewaffnet mit dem magischen Schwert seines verstorbenen Vaters, findet er auf seiner Reise in dem Irrlicht Moosbeere, der Albin Auril und dem Werbären Bromm, weitere Mitstreiter für den Kampf gegen den Hexenmeister Calvas.
Tarean Sohn des Fluchbringers, ist der Auftakt einer Trilogie. Der Einstieg in die Geschichte (Prolog) ist zwar sehr martialisch, löst aber beim Leser sofort Kopfkino vom Feinsten aus.
Die Hauptfiguren sind überaus sympathisch, sodass ich mit ihnen mitgefiebert und gelitten habe. Die Spannung wird kontunierlich gesteigert. Der Roman glänzt durch die facettenreichen und durchgehend glaubhaften Charaktere, die eingeführt werden, wie auch durch die plastisch geschilderte Welt mit all den verschiedenen Geschöpfen. Besonders bezaubert haben mich auch die lebendigen, spritzigen Dialoge, hier besonders von Tarean und Moosbeere.
Gegen Ende legt der Autor noch eine Schippe drauf und steigert die Spannung bis zum fulminanten Ende. Aber auch hier, gibt es noch so einige Wendungen, die ich so nicht unbedingt erwartet habe.
Fazit: Ein gelungener Debütroman und ein toller Lesespaß für jung und alt! Auf die Fortsetzungen bin ich schon sehr gespannt.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Klassisches Fantasy Buch mit erkennbarer Individualität, 20. August 2008
Ich hatte das Glück, dieses Buch bereits im Juni durch meinen Buchhändler mit dem Aufdruckunverkäufliches Leseexmplar zu erhalten. Es ist in den letzten Jahren, spätestens seit Der Herr der Ringe verfilmt wurde, nicht gerade leichter geworden, ein Fantasybuch zu schreiben. Die Konkurrenz ist groß und auf zahlreiche Romane hätte man in der Tat verzichten können. Dennoch nimmt Bernd Perplies dieses Wagnis auf sich undgewinnt.
Aber vorneweg, worum geht es eigentlich. Liest man das Buch, stellt man fest, dass man vieles doch schon mal irgendwo gehört hat und einem vieles sehr bekannt vorkommt.
Tarean, ein 16 Jähriger Junge der gerade in seiner Kriegerausbildung steckt, wird von seinem Kameraden verachtet, da sein Vater in der entscheidenden Schlacht dem Bösen ungewollt zum Sieg verhalf. Nur Wilfert, der einstige Waffengefährte seines Vaters, hält stets zu ihm. Tarean bekommt die Aufgabe, eine Botschaft zu überbringen. Hierbei stößt er auf ein Lager Grawls, die ihn beinahe töten. Im letzten Moment erreicht ihn ein Vogelmensch, der mit seinem Namen Iegi doch sehr an die Sagengestalt Ikarus erinnert. Zusammen überleben sie den Kampf, trennen sich wieder, Tarean will die Menschen vor den Bösen warnen, das Dorf wird überrannt, Tarean überlebt nur knapp und hat die Vision, den Feind zu besiegen. Hierzu erhält er von Wilfert das Schwert seines Vaters, welches zu leuchten beginnt, wenn seine Macht auf Feinde entladen wird (erinnert doch sehr an Frodos Stich und Richards Schwert der Wahrheit aus der gleichnamigen Reihe). Bei seiner Reise durch das Land trifft er auf verschiedene Wesen, die ihm zur Seite stehen. Darunter einen Werbären, der eigentlich ein Wermensch ist, eine Albin und ein Irrlicht, Moosbeere, die Tarean trotz seiner unruhigen Art doch äußerst sympathisch findet (Hallo Glöckchen aus Peter Pan, Hallo Navi aus der Zelda Reihe Ocarina of Time). Zusammen kämpfen sie sich bis in die Burg des Bösen vor. Hier kommt es zu einem atemberaubenden Kampf zwischen Tarean und seinem Widersacher
Was jetzt nach einer abgedroschenen Fantasy Geschichte klingt, ist zum Glück viel mehr. Der Autor schafft es, verschiedene Elemente der FantasyWelten zu einem ganzen verschmelzen zu lassen, so dass die Geschichte nicht zusammengesetzt erscheint, sondern in einem Rutsch zu lesen ist. Unnötige komplizierte Ereignisse tauchen nicht auf, was dem Lesespaß zugute kommt. Ebenfalls kommt es dem Werk zu Gute, dass es mit nicht einmal 350 Seiten doch recht kurz ist (Ja, es ist nur der Anfang einer Saga). Wo man sich bei anderen Werken wie Die Zwerge oder Schwert der Wahrheit durch über 600 Seiten beißen muss, die auch mal mehr, mal weniger Leerlauf enthalten, ist in diesen 350 Seiten eine schöne Geschichte geschrieben, die eben nicht in einen solchen Leerlauf verfällt. Auch die auftauchenden Parallelen zu anderen Werken (unter anderem auch eine Figur Namens Fenrir und einem Ansprache eines Charakters die mit Ich aber sage euch doch sehr an Jesu`s Antithesen erinnert) hemmen den Lesefluss in keiner Weise. Man denkt zwar Ah, das kenn ich ja schon, das mag auch von der Grundidee so sein, aber das macht Fantasy eben auch aus: 50 gleiche beginnende Plots, die aber immer andere Abzweigungen nehmen und somit keiner seine Spannung verliert.
Desweiteren erfährt man, wie es mir beim Lesen manchmal schon dämmerte, in den Danksagungen des Autors, wo er seine zahlreichen Ideen herhat. Nämlich aus den Freitagnachmittagen, die von dem unbarmherzigen Geräusche niederfallender Würfel und kreisender Radiergummis geprägt waren (sogenannte Pen and Paper Spiele wie DSA, D&D etc.) Diesem Umstand ist zu verdanken, dass der Autor das lebhafte Gefühl vermittelt, dass es sich bei dieser Geschichte um ein lebendes Werk handelt, das nicht nur im Kopf eines einzelnen, sondern eben mit Stift und Papier von anderen Helden erkundet wurde.
Insgesamt also ein durchaus zu empfehlendes Buch. Ich freue mich bereits auf den zweiten Teil der Reihe und hoffe, dass Bernd Perplies bis dahin noch viel Zeit im Reich der Fantasy verbringt und dass ihm seine Würfel gnädig sind.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein wahnsinniges Debüt, 25. Januar 2009
Also das erste Buch von Bernd Perplies ist ein wahrer Traum. Er schreibt wirklich flüssig und die Spannung reißt nie ab. Die Beschreibung seiner Charaktäre ist so gut das man sie sich wirklich super toll vorstellen und man immer glaubt mitten im Geschehen zu sein. Für Fantasyfans ist dieses Buch wirklich sehr zu empfehlen. Ich habe mir gleich den nächsten Band bestellt denn ich kann es echt nicht mehr erwarten weiterzulesen
Von mir eine absolute Kaufempfehlung.
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